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Öffentlich lesbarer Thread
Diese verdammte Leere nach der Fassade
Von yvonne_koks_alleinvor 8 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier gerade am Küchentisch und starre einfach nur auf die Wand. Es ist Dienstagmittag, eigentlich müsste ich produktiv sein und an den neuen Business-Plänen sitzen, aber mein Kopf fühlt sich an wie Wackelpudding. Ich bin jetzt seit 23 Tagen clean, aber ganz ehrlich? Die Stille ist manchmal echt krass. Früher war ich diejenige, die immer alles unter Kontrolle hatte. Die super-funktionierende Unternehmerin, die Mutter, die alles im Griff hat. Ich hab die Fassade so perfekt gehalten, dass keiner gemerkt hat, wie sehr ich innerlich schon längst zerbröselt bin.
Aber jetzt, wo der ganze chemische Lärm weg ist, ist da einfach nur noch diese Leere. Und dieses Gefühl, dass ich gar nicht weiß, wer ich eigentlich ohne den Konsum bin. Wenn ich früher Abend nach Hause kam, war das alles so... intensiv. Jetzt ist da nur noch diese Müdigkeit, die in den Knochen sitzt. Und die Angst, dass diese Leere mich auffrisst, wenn ich nicht aufpasse.
Ich hab so viel verloren, tbh. Meine Selbstständigkeit ist weg, mein Sohn lebt beim Vater, weil ich es einfach nicht mehr geschafft hab, die Kontrolle zu behalten. Das Jugendamt hat damals alles aufgedeckt, was ich so verzweifelt versteckt hab. Und jetzt baue ich alles neu auf, stück für stück, aber es fühlt sich so verdammt einsam an. Ich frage mich ständig, ob das so weitergeht. Wenn man aufhört zu funktionieren, um aufzuhören zu konsumieren... was bleibt dann übrig? Nur die Scham über das, was war, und die Angst vor dem, was kommt.
Habt ihr das auch, dass die Ruhe nach dem Entzug sich am Anfang eher wie eine Drohung anfühlt als wie Erleichterung? Es fühlt sich an, als würde ich auf einem Seil laufen und der Wind pustet immer stärker. 😔
Diese verdammte Leere nach der Fassade
Von yvonne_koks_allein · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier gerade am Küchentisch und starre einfach nur auf die Wand. Es ist Dienstagmittag, eigentlich müsste ich produktiv sein und an den neuen Business-Plänen sitzen, aber mein Kopf fühlt sich an wie Wackelpudding. Ich bin jetzt seit 23 Tagen clean, aber ganz ehrlich? Die Stille ist manchmal echt krass. Früher war ich diejenige, die immer alles unter Kontrolle hatte. Die super-funktionierende Unternehmerin, die Mutter, die alles im Griff hat. Ich hab die Fassade so perfekt gehalten, dass keiner gemerkt hat, wie sehr ich innerlich schon längst zerbröselt bin.
Aber jetzt, wo der ganze chemische Lärm weg ist, ist da einfach nur noch diese Leere. Und dieses Gefühl, dass ich gar nicht weiß, wer ich eigentlich ohne den Konsum bin. Wenn ich früher Abend nach Hause kam, war das alles so... intensiv. Jetzt ist da nur noch diese Müdigkeit, die in den Knochen sitzt. Und die Angst, dass diese Leere mich auffrisst, wenn ich nicht aufpasse.
Ich hab so viel verloren, tbh. Meine Selbstständigkeit ist weg, mein Sohn lebt beim Vater, weil ich es einfach nicht mehr geschafft hab, die Kontrolle zu behalten. Das Jugendamt hat damals alles aufgedeckt, was ich so verzweifelt versteckt hab. Und jetzt baue ich alles neu auf, stück für stück, aber es fühlt sich so verdammt einsam an. Ich frage mich ständig, ob das so weitergeht. Wenn man aufhört zu funktionieren, um aufzuhören zu konsumieren... was bleibt dann übrig? Nur die Scham über das, was war, und die Angst vor dem, was kommt.
Habt ihr das auch, dass die Ruhe nach dem Entzug sich am Anfang eher wie eine Drohung anfühlt als wie Erleichterung? Es fühlt sich an, als würde ich auf einem Seil laufen und der Wind pustet immer stärker. 😔