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Alkohol im Übergang – Wie gehst du mit den Biergarten‑Triggern um
Mittag, Mittwoch, und ich sitz hier in der Übergangseinrichtung, die Sonne bricht endlich durch das Fenster und plotzlich riecht es draußen nach Grill und Bier. Ich bin jetzt seit etwa einem Monat clean, also noch relativ frisch im Spiel, und die ersten Sommerabende mit dem Geruch von kühlen Flaschen bringen mich echt aus der Bahn.
Letztes Wochenende war ich beim kleinen Café neben dem Automaten, wo ein paar Typen immer ihr Bierchen zapfen. Ich hab mich reingesetzt, nur um zu beobachten, wie die Glaser klirren, und das hat sofort das alte Verlangen ausgelöst. Ich hab versucht, mich abzulenken, aber das war schwer – das Geräusch von „Prost!“ ist irgendwie wie ein Alarm. Ich habe dann mit meinem Betreuer druber geredet, und er meinte, ich soll mir einen konkreten Plan machen, wenn ich solche Situationen sehe. Also hab ich mir jetzt einen kleinen Trick ausgedacht: Wenn ich das Klirren hör, greif ich sofort zu meinem Handy, such nach einer Ablenkung – meistens ein kurzer Spaziergang um den Hof oder ein paar Minuten mit dem Malbuch, das wir hier haben. Es klingt simpel, aber es hilft mir, das Verlangen zu verschieben, bis es nachlässt.
Habt ihr ahnliche Situationen gehabt, wo das Gerucht nach einem kühlen Bier plötzlich stark wurde? Und welche kleinen Hacks nutzt ihr, um nicht gleich in die alte Routine zu fallen? Ich bin neugierig, wie ihr mit den Sommer‑Triggern klarkommt – vielleicht kann ich ja noch was von euch lernen. 😊
