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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn das Bier plötzlich die „Koks‑Pause“ füllt – geht das

Moin zusammen, ich bin gerade mit meinem ersten Kaffee des Tages am Küchentisch und die Sonne blinzelt noch ein bisschen durch das Fenster. Seit 5 Monaten bin ich clean – das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg, den ich immer wieder neu feiern muss. Heute Morgen kam die Frage von meiner Kollegin: „Hast du heute eigentlich was getrunken?“ Und ich hab nur geantwortet: „Nö, heute nur Wasser.“ Das hat mich dann doch irgendwie zum Grübeln gebracht. Früher war das Bier für mich fast immer das „Nach‑Koks‑Ritual“, das ich nach dem Schichtende in der Bar getrunken hab, um den Kick runterzuschalten. Jetzt, wo das Koks weg ist, greife ich manchmal automatisch zum Pils, weil es irgendwie das gleiche „Rauschen“ gibt – nur ohne die Aufregung. Ich meine, ist das jetzt nur ein harmloser Ersatz? Oder verstecke ich damit wieder was, das ich nicht sehen will? Gestern war ich bei einem kleinen Freundeskreis‑Treffen, und alle haben ein Bier in der Hand. Ich habe ein Glas genommen, aber dann gleich gemerkt, das ich das Glas eher aus Gewohnheit halte, nicht weil ich wirklich Lust drauf hab. Das hat mir ein mulmiges Gefühl gegeben, als ob ich wieder irgendwas „verstecken“ würde. Wie geht ihr mit diesem Übergang um? Habt ihr das Gefühl, dass Alkohol plötzlich mehr Raum einnimmt, wenn die alte Droge weg ist? Oder ist das nur meine Einbildung? Ich bin gespannt auf eure Gedanken – vielleicht habt... vielleicht kennt das jemand hier auch.
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