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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn Lisa wieder trinkt – wie soll ich den Tag mit den Enkeln überstehen
Von leise_im_raumvor 3 Std.💬 1❤️ 1
Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich mich frage, ob ich überhaupt noch die Kraft habe, den Alltag zu halten. Ich bin spät abends noch am Küchentisch, die Lichter im Hafen leuchten schwach und die beiden Kleinen, Mia (12) und Tom (8), haben schon fast eingeschlafen. Lisa ist wieder im Wohnzimmer, Flasche in der Hand, und ich sitz da mit einem leeren Becher Tee und denke an meine letzten Posts – wie ich letztens erzählt habe, dass ich fast verzweifelt war, als sie bewusstlos lag.
Ich versuch, den Kindern trotzdem ein bisschen Normalität zu geben: ein kleines Gute‑Nacht‑Lied, ein Kuss auf die Stirn, dann schau ich nach, ob Lisa noch laut schnarcht oder leise vor sich hin murmelt. Manchmal frage ich mich, ob ich in den Jahren, als sie noch klein war, zu streng war, ob ich ihr vielleicht zu viel Freiraum ließ, damit sie jetzt hier sitzt und trinkt. Und dann … ich weiß nicht, ich fühle mich manchmal total hilflos, weil ich doch nicht mehr so schnell laufen kann wie früher, und die Verantwortung ist so schwer.
Habt ihr Tipps, wie man in solchen Momenten wenigstens ein bisschen Struktur für die Enkel schafft, ohne dass man selbst komplett zerbricht? Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen, vielleicht kann ich etwas von euch lernen und den kleinen Alltag ein bisschen leichter machen. ❤️
1 Antworten
kerstin70vor 41 Min.
Lisa ist wieder im Wohnzimmer, Flasche in der Hand – kenne ich das Bild nciht von trinkenden Partnern, aber von der Zeit, als ich im Bahnhofsviertel jeden Morgen am Gleis saß und dachte, dass ich nie aufhören werde zu zählen. Heute sitz ich seit 112 Tagen nicht mehr... du weißt hoffentlich was ich meine.
Wenn Lisa wieder trinkt – wie soll ich den Tag mit den Enkeln überstehen
Von leise_im_raum · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich mich frage, ob ich überhaupt noch die Kraft habe, den Alltag zu halten. Ich bin spät abends noch am Küchentisch, die Lichter im Hafen leuchten schwach und die beiden Kleinen, Mia (12) und Tom (8), haben schon fast eingeschlafen. Lisa ist wieder im Wohnzimmer, Flasche in der Hand, und ich sitz da mit einem leeren Becher Tee und denke an meine letzten Posts – wie ich letztens erzählt habe, dass ich fast verzweifelt war, als sie bewusstlos lag.
Ich versuch, den Kindern trotzdem ein bisschen Normalität zu geben: ein kleines Gute‑Nacht‑Lied, ein Kuss auf die Stirn, dann schau ich nach, ob Lisa noch laut schnarcht oder leise vor sich hin murmelt. Manchmal frage ich mich, ob ich in den Jahren, als sie noch klein war, zu streng war, ob ich ihr vielleicht zu viel Freiraum ließ, damit sie jetzt hier sitzt und trinkt. Und dann … ich weiß nicht, ich fühle mich manchmal total hilflos, weil ich doch nicht mehr so schnell laufen kann wie früher, und die Verantwortung ist so schwer.
Habt ihr Tipps, wie man in solchen Momenten wenigstens ein bisschen Struktur für die Enkel schafft, ohne dass man selbst komplett zerbricht? Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen, vielleicht kann ich etwas von euch lernen und den kleinen Alltag ein bisschen leichter machen. ❤️
1 Antworten
kerstin70 ·
Lisa ist wieder im Wohnzimmer, Flasche in der Hand – kenne ich das Bild nciht von trinkenden Partnern, aber von der Zeit, als ich im Bahnhofsviertel jeden Morgen am Gleis saß und dachte, dass ich nie aufhören werde zu zählen. Heute sitz ich seit 112 Tagen nicht mehr... du weißt hoffentlich was ich meine.