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Öffentlich lesbarer Thread
Diese verdammte Gleichgültigkeit meiner Kinder macht mich fertig
Von ines_witwevor 2 Std.💬 0❤️ 0
Manchmal frag ich mich echt, ob ich überhaupt noch existiere für meine Kinder. Sie sehen mich, sie reden mit mir, aber da ist so eine...Leere. Eine Gleichgültigkeit, die mich auffrisst. Ich hab ja letztes Jahr meinen Mann an Fentanyl verloren, das wisst ihr ja, wenn ihr meine alten Posts gelesen habt. Seitdem ist alles so ein Trümmerfeld. Und ich sitz da mittendrin, versuch alles zusammenzuhalten.
Ich hab zwei erwachsene Söhne. Der eine, der ist ja sowieso immer ein bisschen weiter weg, lebt seinen eigenen Kram. Aber der andere… er kifft halt so viel. Ich hab hier schon mal geschrieben, dass mir das Herz jedes Mal fast bricht, wenn ich ihn seh. Und ich hab das Gefühl, er merkt es nicht mal mehr, wie sehr mich das mitnimmt. Er zuckt nur mit den Schultern, sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Aber wie soll ich mich nicht anstellen, wenn ich weiß, was passieren kann?
Ich hab gesehen, wie mein Mann zugrunde gegangen ist, wie die Sucht alles zerfressen hat, auch sein Leben. Und ich hab Naloxon hier zu Hause. Ich hab es da, aber ich weiß, dass es zu spät war, als es passierte. Dieses Wissen, diese Ohnmacht, die frisst mich auf. Und jetzt sehe ich meinen Sohn und denk nur: Bitte nicht nochmal. Bitte lass ihn nicht den gleichen Weg gehen. Aber er ist erwachsen. Was kann ich tun?
Ich hab das Gefühl, ich bin gefangen. Gefangen in meiner eigenen Trauer, in meiner Angst um ihn, und diese verdammte Gleichgültigkeit von ihm bricht mir das Genick. Er redet nicht drüber, er sieht mich nicht. Es ist, als würde ich gegen eine Wand reden, die er hochgezogen hat. Und ich weiß nicht, wie ich da durchbrechen soll. Habt ihr das auch erlebt? Dieses Gefühl, dass die eigenen Kinder einen nicht mehr wirklich sehen, wenn man selbst gerade so am Boden ist? Ich brauch echt mal einen Rat.
Diese verdammte Gleichgültigkeit meiner Kinder macht mich fertig
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Manchmal frag ich mich echt, ob ich überhaupt noch existiere für meine Kinder. Sie sehen mich, sie reden mit mir, aber da ist so eine...Leere. Eine Gleichgültigkeit, die mich auffrisst. Ich hab ja letztes Jahr meinen Mann an Fentanyl verloren, das wisst ihr ja, wenn ihr meine alten Posts gelesen habt. Seitdem ist alles so ein Trümmerfeld. Und ich sitz da mittendrin, versuch alles zusammenzuhalten.
Ich hab zwei erwachsene Söhne. Der eine, der ist ja sowieso immer ein bisschen weiter weg, lebt seinen eigenen Kram. Aber der andere… er kifft halt so viel. Ich hab hier schon mal geschrieben, dass mir das Herz jedes Mal fast bricht, wenn ich ihn seh. Und ich hab das Gefühl, er merkt es nicht mal mehr, wie sehr mich das mitnimmt. Er zuckt nur mit den Schultern, sagt, ich soll mich nicht so anstellen. Aber wie soll ich mich nicht anstellen, wenn ich weiß, was passieren kann?
Ich hab gesehen, wie mein Mann zugrunde gegangen ist, wie die Sucht alles zerfressen hat, auch sein Leben. Und ich hab Naloxon hier zu Hause. Ich hab es da, aber ich weiß, dass es zu spät war, als es passierte. Dieses Wissen, diese Ohnmacht, die frisst mich auf. Und jetzt sehe ich meinen Sohn und denk nur: Bitte nicht nochmal. Bitte lass ihn nicht den gleichen Weg gehen. Aber er ist erwachsen. Was kann ich tun?
Ich hab das Gefühl, ich bin gefangen. Gefangen in meiner eigenen Trauer, in meiner Angst um ihn, und diese verdammte Gleichgültigkeit von ihm bricht mir das Genick. Er redet nicht drüber, er sieht mich nicht. Es ist, als würde ich gegen eine Wand reden, die er hochgezogen hat. Und ich weiß nicht, wie ich da durchbrechen soll. Habt ihr das auch erlebt? Dieses Gefühl, dass die eigenen Kinder einen nicht mehr wirklich sehen, wenn man selbst gerade so am Boden ist? Ich brauch echt mal einen Rat.