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Wie setze ich Grenzen, ohne dass die Kinder leiden
Also, ich hab letzte Woche mit meiner Tochter ein ziemlich schwieriges Gespräch gehabt. Sie ist erst 8 Jahre alt und fragt mich ständig nach ihrem Vater, ob er wieder nach Hause kommt und so. Ich hab ihr bisher immer gesagt, dass ich nicht weiß, ob er jemals wieder nach Hause kommt, aber dass er immer ihr Vater bleibt und dass sie ihn lieben darf. Aber jetzt, wo ich langsam anfange, mein eigenes Leben wieder aufzubauen, fühle ich mich irgendwie schuldig, wenn ich Nein sage, wenn sie mich fragt, ob sie ihn besuchen kann. Ich meine, ich will nicht, dass sie denkt, ich verbiete es ihr, weil ich böse bin oder so. Aber ich will auch nicht, dass sie in diese Welt gezogen wird, in der ihr Vater immer noch... na ja, du weißt schon. Ich will, dass sie ein normales Leben hat, mit einem Vater, der nicht... der nicht krank ist. Aber wie setze ich diese Grenzen, ohne dass sie denkt, ich liebe ihren Vater nicht mehr? Oder dass ich nicht will, dass sie ihn liebt? Ich meine, ich will, dass sie ihn liebt, aber ich will auch, dass sie sicher ist. Und ich will, dass ich sicher bin, dass ich das Richtige tue. Ich bin so unsicher, wie ich das alles regeln soll. Ich frage mich, ob ich vielleicht zu streng bin oder ob ich zu nachsichtig bin. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
