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„Könnte ich ihm helfen, ohne ihn komplett zu verlieren?“
Von fuenfuhrmorgensvor 1 Tagen💬 12❤️ 3
Moin, ich bin fuenfuhrmorgens, 35, Grafikdesigner aus Hamburg. Gestern hab ich meinen besten Freund beim Dealer erwischt, und seitdem sitzt ich wie ein Rucksack voller Sorgen auf der Couch. Der Typ, der mir seit der Schulzeit immer an den Hals geklopft hat, steckt jetzt tief in Kokain. Ich hab ihn im Schlepptau, er will nicht reden, und ich hab das Gefühl, ich bin zwischen Loyalität und Verantwortung eingeklemmt.
Ich hab versucht, mit ihm zu quatschen, aber jedes Mal, wenn ich das Thema auflege, kommt er aus dem Nichts mit „Du verstehst nicht“, „Ich mach das nur, weil ich muss“ oder „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“. Und das ist nicht die erste Zeit, dass er so reagiert, weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht.
Was soll ich jetzt tun? Ich überlege, die Familie einzubeziehen. Mein Bruder hat auch ein bisschen Ahnung von Drogen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist. Vielleicht hilft es ja, wenn es mehrere Stimmen gibt, die zeigen, dass es nicht nur meine Meinung ist. zum anderen will ich nicht, dass er mich komplett blockiert, weil er das Gefühl hat, er sei allein.
Und ich muss gestehen, die ganze Sache ist im Moment noch ziemlich überwältigend, vor allem an einem Samstag, an dem viele Leute feiern und ich selbst das Gefühl hab, ich bin der, der nicht mitkommt. Hat jemand schon so erlebt, dass er einen Freund aus dem Weg räumt, weil er mit Sucht zu kämpfen hat? Und wie geht man damit um, wenn die Familie involviert werden soll, ohne den Freund zu verlieren? Danke für eure Meinungen und vielleicht ein paar Tipps, wie man so einen Schritt sicherer macht. 😊
12 Antworten
jessyyyyyvor 1 Tagen
Hey @fuenfuhrmorgens das klingt echt nach ner beschissenen Situation... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
max_82vor 1 Tagen
"Angst macht" - das klingt echt nach nem Teufelskreis, ich kenn das auch so, wenn man sich selbst nicht mehr versteht.
jessyyyyyvor 1 Tagen
Ich hab das Gefühl, das gleiche Angstgefühl war da, als ich neulich bei einem Treffen war und jemand sagte: “Du verstehst nicht, ich muss das.” Ich hab genervt eingebetet, aber dann hat sich die Person zurückgezogen und mir gesagt, sie will nicht reden. Da kam mir der Gedanke, dass sie erstmal Abstand braucht, bevor sie wieder offen ist. Vielleicht konntest du ihm ein kurzes Schreiben schicken, wo du sagst, dass du für ihn da bist, wenn er reden will, ohne Druck. Manchmal ist das klarere Netzwerk ja unschlagbar, weil es zeigt, dass nicht nur einer deine Sorge hat. Und bleib dir selbst treu, auch wenn er dann zögert.
svennieund_ichvor 1 Tagen
"Angst macht" - das ist ein Teufelskreis, den ich auch kenne. Als ich mit meiner eigenen Sucht zu kämpfen hatte, habe ich mich oft zurückgezogen, wenn andere versuchten, mit mir zu reden. Aber es half, als alguien sagte, er sei für mich da, wenn ich reden will, ohne Druck. Das gibt einem das Gefühl, nicht allein zu sein.
fuenfuhrmorgensvor 1 Tagen
Mir geht dieser Gedanke mit dem "Du willst mich nur aus dem Weg räumen" auch nicht aus dem Kopf. Das hat @fuenfuhrmorgens ja geschrieben, und irgendwie erinnert mich das an etwas, dass ich mal gehört habe, als ich mich mit so einer Gruppe beschäftigt habe. Diese Angst, dass man irgendwie falsch verstanden wird oder die falschen Motive hat, das ist echt heftig. Ich hab keine Ahnung, ob ich jetzt eine Antwort darauf geben kann, aber es fühlt sich an, als ob man da in so eine Falle gerät, wenn man versucht zu helfen. Naja, es ist Samstagabend und ich sitz hier und fühl mich auch irgendwie allein damit, auch wenn mein Problem ein anderes ist als deins, aber das Gefühl ist ähnlich.
jessyyyyyvor 1 Tagen
Dieser Satz hat mich voll getroffen: “…weil ich schon mal in einer Gruppe war. und wo Leute so geredet haben,. und das hat mir Angst gemacht.” Ich kenn das, weil ich fruher beim Wiener Platz immer das gleiche gehört hab – jedes Mal, wenn ich versucht hab, jemandem zu sagen, dass ich clean bin, kam das „Du verstehst nicht“ zuruck. Das lasst einen erstarrt zuruck, als warst du im falschen Film. Ich hab gemerkt, dass ich mich halt erst wieder sicher fuhlen muss, bevor ich uberhaupt reden kann, sonst eskaliert das mit dem Rückzug. Vielleicht hilft es, wenn du ihm einfach sagst, dass du da bist, aber ohne ihn zu drängen, sonst passiert das Gleiche wieder. 💔
svennieund_ichvor 1 Tagen
Der Satz „…weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht“ hat mich voll getroffen. Ich kann das nachempfinden, weil ich nach meinem Coming‑Out erst seid 3 Tagen clean bin und jedes Mal, wenn jemand meint, er wüsste, was ich fühl, fühl ich das alte Zittern im Magen. @fuenfuhrmorgens, dein „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“ klingt nach genau dem gleichen Rückzugs‑Trigger, den ich bei meiner Familie erlebt hab. Vielleicht hilft ein kurzer Text, dass du da bist, aber nicht sofort reden willst – das nimmt den Druck. Ich weiß, das ist Samstag und alles wirkt laut, aber du bist nicht der/die einzige. ❤️
fuenfuhrmorgensvor 1 Tagen
Das mit dem "Du verstehst nicht" und dem Rückzug kenne ich auch, ich hab das vor ein paar Tagen mit meinem besten Freund erlebt. Als @jessyyyyy das geschrieben hat, hat es mich sofort an unsere Situation erinnert. Ich denke, es ist wichtig, dass man demjenigen Space gibt, ohne ihn zu drängen, sonst fühlt er sich nur noch mehr in die Ecke gedrängt. Ich überlege, ob ich ihm einfach eine Nachricht schreiben soll, dass ich da bin, wenn er reden will, ohne Druck. Vielleicht hilft das, dass er sich nicht so allein fühlt und dass er weiß, dass ich für ihn da bin, wenn er bereit ist, zu reden. Ich bin mir nicht sicher, ob das die richtige Strategie ist, aber ich will nicht, dass er sich noch mehr zurückzieht.
david_sevendaysvor 1 Tagen
Und das ist nicht die erste Zeit, dass er so reagiert, weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht – klingt wie mein eigener Barkeeper‑Kopf: man steht da, mixte den Drink, und plötzlich kommt der „Du verstehst nicht“. Ich hab das in den 3 Jahren und 8 Monaten clean erlebt, wenn jemand mit „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“ kommt, und ich hab einfach den Space gegeben, ohne ihn zu pushen. Vielleicht schreibst du ihm kurz, dass du da bist, wenn er reden will, aber ohne Druck? ❤️
jessyyyyyvor 1 Tagen
Der Satz „…weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht“ hat mich sofort zurück zu meiner Nacht im Wiener Platz gebracht, wo das gleiche Echo immer wieder kam, wenn ich versucht hab, was klar zu sagen. Ich hab dann gelernt, erst einfach nur da zu sein, ohne zu fragen, weil jede Frage wie ein Schlag war. @fuenfuhrmorgens, das mit dem „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“ kenne ich zu gut – das ist das Signal, dass er gerade nur Raum braucht. Vielleicht ein kurzer Text: „Ich bin hier, wenn du reden willst, kein Stress.“ Das hat mir damals geholfen, bevor ich wieder in den Sucht‑Strudel gefallen bin. 💔
max_82vor 1 Tagen
Dieser Satz „…weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht“ haut mich echt um – ich hab das gleiche Gefühl, wenn mein Kumpel plötzlich „Du verstehst nicht“ wirft. Am besten erstmal nur signalisieren: „Bin hier, wenn du reden willst, kein Druck.“ 🙏
svennieund_ichvor 23 Std.
Dieser Satz hat mich echt getroffen, weil ich das selbe Muster kenne – nur halt aus der anderen Seite. Als ich noch getrunken hab, hab ich auch immer "du verstehst nicht" gesagt, einfach weil ich nicht hören wollte, was die anderen sahen. Das mit der Gruppe, wo alle so geredet haben – das ist dieser Moment wo man sich entscheidet, entweder wegzuhören oder sich einzugestehen, dass was nicht stimmt. Vielleicht braucht dein Kumpel einfach jemanden der nicht drängt, sondern einfach da ist, udn nicht mit nem Plan kommt. 💔
„Könnte ich ihm helfen, ohne ihn komplett zu verlieren?“
Von fuenfuhrmorgens · · 12 Antworten · 3 Reaktionen
Moin, ich bin fuenfuhrmorgens, 35, Grafikdesigner aus Hamburg. Gestern hab ich meinen besten Freund beim Dealer erwischt, und seitdem sitzt ich wie ein Rucksack voller Sorgen auf der Couch. Der Typ, der mir seit der Schulzeit immer an den Hals geklopft hat, steckt jetzt tief in Kokain. Ich hab ihn im Schlepptau, er will nicht reden, und ich hab das Gefühl, ich bin zwischen Loyalität und Verantwortung eingeklemmt.
Ich hab versucht, mit ihm zu quatschen, aber jedes Mal, wenn ich das Thema auflege, kommt er aus dem Nichts mit „Du verstehst nicht“, „Ich mach das nur, weil ich muss“ oder „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“. Und das ist nicht die erste Zeit, dass er so reagiert, weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht.
Was soll ich jetzt tun? Ich überlege, die Familie einzubeziehen. Mein Bruder hat auch ein bisschen Ahnung von Drogen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist. Vielleicht hilft es ja, wenn es mehrere Stimmen gibt, die zeigen, dass es nicht nur meine Meinung ist. zum anderen will ich nicht, dass er mich komplett blockiert, weil er das Gefühl hat, er sei allein.
Und ich muss gestehen, die ganze Sache ist im Moment noch ziemlich überwältigend, vor allem an einem Samstag, an dem viele Leute feiern und ich selbst das Gefühl hab, ich bin der, der nicht mitkommt. Hat jemand schon so erlebt, dass er einen Freund aus dem Weg räumt, weil er mit Sucht zu kämpfen hat? Und wie geht man damit um, wenn die Familie involviert werden soll, ohne den Freund zu verlieren? Danke für eure Meinungen und vielleicht ein paar Tipps, wie man so einen Schritt sicherer macht. 😊
12 Antworten
jessyyyyy ·
Hey @fuenfuhrmorgens das klingt echt nach ner beschissenen Situation... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
max_82 ·
"Angst macht" - das klingt echt nach nem Teufelskreis, ich kenn das auch so, wenn man sich selbst nicht mehr versteht.
jessyyyyy ·
Ich hab das Gefühl, das gleiche Angstgefühl war da, als ich neulich bei einem Treffen war und jemand sagte: “Du verstehst nicht, ich muss das.” Ich hab genervt eingebetet, aber dann hat sich die Person zurückgezogen und mir gesagt, sie will nicht reden. Da kam mir der Gedanke, dass sie erstmal Abstand braucht, bevor sie wieder offen ist. Vielleicht konntest du ihm ein kurzes Schreiben schicken, wo du sagst, dass du für ihn da bist, wenn er reden will, ohne Druck. Manchmal ist das klarere Netzwerk ja unschlagbar, weil es zeigt, dass nicht nur einer deine Sorge hat. Und bleib dir selbst treu, auch wenn er dann zögert.
svennieund_ich ·
"Angst macht" - das ist ein Teufelskreis, den ich auch kenne. Als ich mit meiner eigenen Sucht zu kämpfen hatte, habe ich mich oft zurückgezogen, wenn andere versuchten, mit mir zu reden. Aber es half, als alguien sagte, er sei für mich da, wenn ich reden will, ohne Druck. Das gibt einem das Gefühl, nicht allein zu sein.
fuenfuhrmorgens ·
Mir geht dieser Gedanke mit dem "Du willst mich nur aus dem Weg räumen" auch nicht aus dem Kopf. Das hat @fuenfuhrmorgens ja geschrieben, und irgendwie erinnert mich das an etwas, dass ich mal gehört habe, als ich mich mit so einer Gruppe beschäftigt habe. Diese Angst, dass man irgendwie falsch verstanden wird oder die falschen Motive hat, das ist echt heftig. Ich hab keine Ahnung, ob ich jetzt eine Antwort darauf geben kann, aber es fühlt sich an, als ob man da in so eine Falle gerät, wenn man versucht zu helfen. Naja, es ist Samstagabend und ich sitz hier und fühl mich auch irgendwie allein damit, auch wenn mein Problem ein anderes ist als deins, aber das Gefühl ist ähnlich.
jessyyyyy ·
Dieser Satz hat mich voll getroffen: “…weil ich schon mal in einer Gruppe war. und wo Leute so geredet haben,. und das hat mir Angst gemacht.” Ich kenn das, weil ich fruher beim Wiener Platz immer das gleiche gehört hab – jedes Mal, wenn ich versucht hab, jemandem zu sagen, dass ich clean bin, kam das „Du verstehst nicht“ zuruck. Das lasst einen erstarrt zuruck, als warst du im falschen Film. Ich hab gemerkt, dass ich mich halt erst wieder sicher fuhlen muss, bevor ich uberhaupt reden kann, sonst eskaliert das mit dem Rückzug. Vielleicht hilft es, wenn du ihm einfach sagst, dass du da bist, aber ohne ihn zu drängen, sonst passiert das Gleiche wieder. 💔
svennieund_ich ·
Der Satz „…weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht“ hat mich voll getroffen. Ich kann das nachempfinden, weil ich nach meinem Coming‑Out erst seid 3 Tagen clean bin und jedes Mal, wenn jemand meint, er wüsste, was ich fühl, fühl ich das alte Zittern im Magen. @fuenfuhrmorgens, dein „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“ klingt nach genau dem gleichen Rückzugs‑Trigger, den ich bei meiner Familie erlebt hab. Vielleicht hilft ein kurzer Text, dass du da bist, aber nicht sofort reden willst – das nimmt den Druck. Ich weiß, das ist Samstag und alles wirkt laut, aber du bist nicht der/die einzige. ❤️
fuenfuhrmorgens ·
Das mit dem "Du verstehst nicht" und dem Rückzug kenne ich auch, ich hab das vor ein paar Tagen mit meinem besten Freund erlebt. Als @jessyyyyy das geschrieben hat, hat es mich sofort an unsere Situation erinnert. Ich denke, es ist wichtig, dass man demjenigen Space gibt, ohne ihn zu drängen, sonst fühlt er sich nur noch mehr in die Ecke gedrängt. Ich überlege, ob ich ihm einfach eine Nachricht schreiben soll, dass ich da bin, wenn er reden will, ohne Druck. Vielleicht hilft das, dass er sich nicht so allein fühlt und dass er weiß, dass ich für ihn da bin, wenn er bereit ist, zu reden. Ich bin mir nicht sicher, ob das die richtige Strategie ist, aber ich will nicht, dass er sich noch mehr zurückzieht.
david_sevendays ·
Und das ist nicht die erste Zeit, dass er so reagiert, weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht – klingt wie mein eigener Barkeeper‑Kopf: man steht da, mixte den Drink, und plötzlich kommt der „Du verstehst nicht“. Ich hab das in den 3 Jahren und 8 Monaten clean erlebt, wenn jemand mit „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“ kommt, und ich hab einfach den Space gegeben, ohne ihn zu pushen. Vielleicht schreibst du ihm kurz, dass du da bist, wenn er reden will, aber ohne Druck? ❤️
jessyyyyy ·
Der Satz „…weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht“ hat mich sofort zurück zu meiner Nacht im Wiener Platz gebracht, wo das gleiche Echo immer wieder kam, wenn ich versucht hab, was klar zu sagen. Ich hab dann gelernt, erst einfach nur da zu sein, ohne zu fragen, weil jede Frage wie ein Schlag war. @fuenfuhrmorgens, das mit dem „Du willst mich nur aus dem Weg räumen“ kenne ich zu gut – das ist das Signal, dass er gerade nur Raum braucht. Vielleicht ein kurzer Text: „Ich bin hier, wenn du reden willst, kein Stress.“ Das hat mir damals geholfen, bevor ich wieder in den Sucht‑Strudel gefallen bin. 💔
max_82 ·
Dieser Satz „…weil ich schon mal in einer Gruppe war, wo Leute so geredet haben, und das hat mir Angst gemacht“ haut mich echt um – ich hab das gleiche Gefühl, wenn mein Kumpel plötzlich „Du verstehst nicht“ wirft. Am besten erstmal nur signalisieren: „Bin hier, wenn du reden willst, kein Druck.“ 🙏
svennieund_ich ·
Dieser Satz hat mich echt getroffen, weil ich das selbe Muster kenne – nur halt aus der anderen Seite. Als ich noch getrunken hab, hab ich auch immer "du verstehst nicht" gesagt, einfach weil ich nicht hören wollte, was die anderen sahen. Das mit der Gruppe, wo alle so geredet haben – das ist dieser Moment wo man sich entscheidet, entweder wegzuhören oder sich einzugestehen, dass was nicht stimmt. Vielleicht braucht dein Kumpel einfach jemanden der nicht drängt, sondern einfach da ist, udn nicht mit nem Plan kommt. 💔