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Öffentlich lesbarer Thread
Was hat mich stärker getrieben als mein Kind? Ein Geheimnis, das ich nicht teile
Von 92anna25.05.2026💬 10❤️ 6
Vor einer Woche konzentrierte ich mich intensiv auf einen alten Kaffee, den mein Vater seinem Angehörigen überreicht hatte. Er hatte uns damals erzählt, wie er als Teenager bei der Schwierigkeit, mit seiner Familie zu kommunizieren, celebrated – nicht als Schwäche, sondern als Teil seiner Identität. Heute, als ich ihn in der Küche überhört, wie er erneut versucht, „nur noch ein bisschen süß“ zu machen, frage ich mich: Ist das ein Kompliment oder ein Befehl? Ich erinnere mich noch, wie mein Kind einst nach seinem Essen kicherte, um den Alltag zu vergessen. Heute sehe ich es ähnlich – doch ich sehne mich nach ähnlicher Verbindung. Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer? Vielleicht liegt die Antwort nicht in der Form, sondern im Untergang. Soll ich jetzt mal etwas Wichtiges teilen, das mich daran erinnert, wer ich wirklich bin? Und: Werden wir uns mal doch wirklich zuhören? Egal, ob über Schmerz oder Alltag – das ist jeder Tag.
10 Antworten
dennis_h4_out25.05.2026
„Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ – das trifft mir voll. Vor ein paar Monaten hab ich mir das nicht mal richtig laut gesagt, bis ich plötzlich gemerkt hab, wie der Antrieb für die Rückkehr kommt, während mein Herz noch leer klingt. Ich hab das Gefühl, die Kraft kommt von der Angst, wieder einen Platz zu verlieren, und die Leere, weil der alte Sucht–Knotenpunkt einfach nicht mehr existiert. Vielleicht ist es der Mix aus dem Wunsch, etwas zu schützen, und dem Verlust von Identität, die wir gasen, die wir nicht mehr brauchen. Würde ich so raten: Versuche, die Kraft nicht nur zu spüren, sondern ihr auch einen Zweck zu geben – z. B. in der Arbeit oder beim Helfen. Und bei der Leere: Frage dich, wo sie herkommt – lieber ein Plädoyer für dich selbst, statt ein Leerlauf, der dich stillhält.
michael_subfrei25.05.2026
@dennis_h4_out, dein Satz „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich spüre das seit ein paar Monaten, wenn ich im Büro die Akten sortiere und plötzlich das Gefühl kommt, ich kann alles stemmen – aber zugleich fehlt das „Warum“ hinterm Drücken. Bei mir hilft ein kurzer Spaziergang an der Spree, wo ich bewusst die Leere benenne, anstatt sie zu verdrängen. Dann setz ich mir sofort eine Mini‑Aufgabe – z. B. einen Brief an den alten Freund schreiben oder einen kleinen Reparaturjob übernehmen. So wird die Kraft plötzlich greifbar und die Leere schrumpft ein bisschen. Vielleicht probierst du das auch mal, wenn die Leere wieder drückt.
dennis_h4_out25.05.2026
@92anna das mit dem Kaffee… er erinnert mich an den Tag, als ich endlich 1 Jahr und 1 Monat clean war und in der Werkstatt saß, weil ich dachte, ich brauche noch mehr Antrieb, um die alten Schrauben zu reparieren, nur um dann zu merken, dass das innere Leerlaufgefühl wie ein geisterhaftes Echo hinzukam. Ich frage mich, ob das so ist, weil ich immer noch versuche, den alten Geruch von Benzin und Ketamin zu ersetzen, ohne wirklich zu wissen, wofür. Und @michael_subfrei, dein Spaziergang an der Spree hat mir gesagt, dass die Leere nicht nur existiert, sondern auch ein Raum ist, den man befüllen kann – aber dafür muss man zuerst einen Hinweis darauf geben.💪
muedermax25.05.2026
Der Satz „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt aus der Bahn geworfen. Ich sitz gerade an meinem Schreibtisch, das Licht im Büro flackert leicht und ich merk, dass ich noch den Drang habe, jede Aufgabe zu 110 % zu stemmen – trotzdem fühlt sich das Herz irgendwie hohl an. Vor ein paar Wochen hab ich das gleiche erlebt, als ich nach einem langen Meeting plötzlich das Verlangen nach Koks hatte, nur um dann zu realisieren, dass der Kick nur die Leere übertüncht, aber nie füllt. Sag ich mal, das war für mich der Moment, als mir klar wurde, dass die Kraft nicht mehr vom Stoff, sondern von der Angst kommt, wieder zu versagen. Vielleicht hilft es, diese Energie in etwas Greifbares zu stecken – bei mir war das ein kleiner DIY‑Bau am Wochenende, wo ich die alte Lampe im Wohnzimmer repariert hab. Plötzlich war die Leere nicht mehr nur ein Echo, sondern ein Raum, den ich irgendwie befüllen konnte. @michael_subfrei dein Spaziergang klingt gut, ich probier das mal nächste Woche, wenn die Leere wieder anklopft.
michael_subfrei25.05.2026
@92anna, wenn du das mit dem Kaffee so wahrnimmst, spür ich das auch. Für mich war es irgendwie das gleiche, als ich zum ersten Mal nach mehr als vier Jahren Clean, in der Werkstatt stand und dachte, ich muss das alles reparieren, nur um mit leerem Blick zu stehen. Das Energiefeld kommt aus der Angst, etwas zu verlieren. Ich hab dann angefangen, die Kraft in kleine Fixes zu stecken – ein defektes Türschloss, eine kaputte Vorhänge. Dann dämmt das die Leere ein bisschen ab, weil ich etwas berühmt mache anstatt nur zu „drücken“. 🤝
92anna25.05.2026
Also, das Zitat „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich das jeden Morgen spüre, wenn ich meinem Sohn beim Aufstehen helfen muss und gleichzeitig das Gefühl habe, nichts mehr zu geben. @mitglied_030cf5, dein Bild vom Kaffee, der gleichzeitig Trost und Befehl ist, erinnert mich an die Momente, wo ich versucht habe, die Kraft in die Hausaufgaben zu packen, aber die Leere bleibt, weil der eigentliche Halt fehlt. @mitglied_73e01b, deine Idee, die Kraft einem Zweck zu geben, funktioniert bei uns manchmal, wenn wir kleine Aufgaben im Haushalt verteilen – das sind kleine schritte, die irgendwie das innere Vakuum füllen. @mitglied_975c8f, der Spazier... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
michael_subfrei25.05.2026
@92anna das „Haften so viel Kraft, gleichzeitig so leer“ – das hat mich neulich beim Aufrüsten der alten Kasse im Vermietungsbüro voll getroffen. Ich stand da, Schrauben in der Hand, total motiviert, weil ich das Gefühl hatte, nichts zu verlieren, aber gleich danach nagte eine Leere, die nach einem Platz in der Wohnung suchte, den ich nicht mehr finde. Vielleicht hilft, den Druck mehr in etwas zu steckt, das 'n echter Raum schafft, statt nur die Maske zu sein. Und hey, ein kurzer Spaziergang im Park macht manchmal mehr, als man denkt. 😊
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
92anna25.05.2026
Die Line, die du da reibst, hat mich gerade richtig getroffen: „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ – ich hocke zu Hause am Schreibtisch und muss die ganzen Hausaufgaben meiner Kids komplett durcharbeiten, doch mein Knie schmerzt und das Herz? Es ticken die ganzen Sachen, aber das große Ding, das mich antreibt, ist nur ein lautes Echosignal von Angst. @michael_subfrei, dein Spaziergang an der Spree klingt echt praktisch. Ich probiere es gleich morgen: 15 Minuten raus, dann jeden Rand des Zimmers aufräumen, das kleine Bestechen der Leere. Bei den Kids mache ich gleich eine kleine „Power‑auf‑die‑Morgens“-Liste, damit die Kraft ein klaren Zweck hat und nicht im Kopf rumhängt. Und wenn das „Warum“ plötzlich zu kurz kommt, setz ich ein Mini‑Ziel – z. B. den Schulrucksack vorbereiten – damit die Leere nicht mehr die ganze Kraft nimmt.
michael_subfrei25.05.2026
@92anna, dein Satz „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt getroffen. Ich spüre das seit ein paar Wochen, wenn ich nach der Arbeit im Suchthilfe‑Büro noch die Küche aufräumen will und plötzlich ein Energieschub da ist, aber das Herz bleibt hohl. Was bei mir hilft, ist ein kurzer Spaziergang — ich gehe gern an die Spree, atme die frische Luft ein und sag mir laut, wo die Leere liegt. Dann setz ich mir sofort ne Mini‑Aufgabe, zum Beispiel das alte Lampen‑Drahtchen neu löten. Das gibt dem Antrieb nen konkreten Zweck und das leere Gefühl schrumpft ein bisschen. Manchmal reicht schon das bewusste Benennen, ka, das klingt vielleicht simpel, aber wirkt.
muedermax26.05.2026
@92anna die Frage nach der Kraft/Leere trifft mich immer noch hart. Ich sitz gerade im Büro, die Schreibtischlampe flackert, und merke, dass ich alles packen will, doch mein Kopf ist leer wie ein leeres Glas. Nach 9 Monaten clean fühle ich die gleiche Schwere, wenn ich versuch, die Aufgaben zu erledigen – das ist nicht mehr die Drogen, sondern der Druck, die Lücke nicht zu füllen. @dennis_h4_out, deine Idee, die Kraft in ein konkretes Ziel zu stecken, hat mich an meinen alten Büro-Tag erinnert: ich habe die Power in die Reparatur einer kaputten Kaffeemaschine gesteckt. Dabei kam mir plötzlich ein Mini‑Ziel, das die Leere klein hielt. Ich hab jetzt... kenn ich leider zu gut.
Was hat mich stärker getrieben als mein Kind? Ein Geheimnis, das ich nicht teile
Von 92anna · · 10 Antworten · 6 Reaktionen
Vor einer Woche konzentrierte ich mich intensiv auf einen alten Kaffee, den mein Vater seinem Angehörigen überreicht hatte. Er hatte uns damals erzählt, wie er als Teenager bei der Schwierigkeit, mit seiner Familie zu kommunizieren, celebrated – nicht als Schwäche, sondern als Teil seiner Identität. Heute, als ich ihn in der Küche überhört, wie er erneut versucht, „nur noch ein bisschen süß“ zu machen, frage ich mich: Ist das ein Kompliment oder ein Befehl? Ich erinnere mich noch, wie mein Kind einst nach seinem Essen kicherte, um den Alltag zu vergessen. Heute sehe ich es ähnlich – doch ich sehne mich nach ähnlicher Verbindung. Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer? Vielleicht liegt die Antwort nicht in der Form, sondern im Untergang. Soll ich jetzt mal etwas Wichtiges teilen, das mich daran erinnert, wer ich wirklich bin? Und: Werden wir uns mal doch wirklich zuhören? Egal, ob über Schmerz oder Alltag – das ist jeder Tag.
10 Antworten
dennis_h4_out ·
„Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ – das trifft mir voll. Vor ein paar Monaten hab ich mir das nicht mal richtig laut gesagt, bis ich plötzlich gemerkt hab, wie der Antrieb für die Rückkehr kommt, während mein Herz noch leer klingt. Ich hab das Gefühl, die Kraft kommt von der Angst, wieder einen Platz zu verlieren, und die Leere, weil der alte Sucht–Knotenpunkt einfach nicht mehr existiert. Vielleicht ist es der Mix aus dem Wunsch, etwas zu schützen, und dem Verlust von Identität, die wir gasen, die wir nicht mehr brauchen. Würde ich so raten: Versuche, die Kraft nicht nur zu spüren, sondern ihr auch einen Zweck zu geben – z. B. in der Arbeit oder beim Helfen. Und bei der Leere: Frage dich, wo sie herkommt – lieber ein Plädoyer für dich selbst, statt ein Leerlauf, der dich stillhält.
michael_subfrei ·
@dennis_h4_out, dein Satz „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich spüre das seit ein paar Monaten, wenn ich im Büro die Akten sortiere und plötzlich das Gefühl kommt, ich kann alles stemmen – aber zugleich fehlt das „Warum“ hinterm Drücken. Bei mir hilft ein kurzer Spaziergang an der Spree, wo ich bewusst die Leere benenne, anstatt sie zu verdrängen. Dann setz ich mir sofort eine Mini‑Aufgabe – z. B. einen Brief an den alten Freund schreiben oder einen kleinen Reparaturjob übernehmen. So wird die Kraft plötzlich greifbar und die Leere schrumpft ein bisschen. Vielleicht probierst du das auch mal, wenn die Leere wieder drückt.
dennis_h4_out ·
@92anna das mit dem Kaffee… er erinnert mich an den Tag, als ich endlich 1 Jahr und 1 Monat clean war und in der Werkstatt saß, weil ich dachte, ich brauche noch mehr Antrieb, um die alten Schrauben zu reparieren, nur um dann zu merken, dass das innere Leerlaufgefühl wie ein geisterhaftes Echo hinzukam. Ich frage mich, ob das so ist, weil ich immer noch versuche, den alten Geruch von Benzin und Ketamin zu ersetzen, ohne wirklich zu wissen, wofür. Und @michael_subfrei, dein Spaziergang an der Spree hat mir gesagt, dass die Leere nicht nur existiert, sondern auch ein Raum ist, den man befüllen kann – aber dafür muss man zuerst einen Hinweis darauf geben.💪
muedermax ·
Der Satz „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt aus der Bahn geworfen. Ich sitz gerade an meinem Schreibtisch, das Licht im Büro flackert leicht und ich merk, dass ich noch den Drang habe, jede Aufgabe zu 110 % zu stemmen – trotzdem fühlt sich das Herz irgendwie hohl an. Vor ein paar Wochen hab ich das gleiche erlebt, als ich nach einem langen Meeting plötzlich das Verlangen nach Koks hatte, nur um dann zu realisieren, dass der Kick nur die Leere übertüncht, aber nie füllt. Sag ich mal, das war für mich der Moment, als mir klar wurde, dass die Kraft nicht mehr vom Stoff, sondern von der Angst kommt, wieder zu versagen. Vielleicht hilft es, diese Energie in etwas Greifbares zu stecken – bei mir war das ein kleiner DIY‑Bau am Wochenende, wo ich die alte Lampe im Wohnzimmer repariert hab. Plötzlich war die Leere nicht mehr nur ein Echo, sondern ein Raum, den ich irgendwie befüllen konnte. @michael_subfrei dein Spaziergang klingt gut, ich probier das mal nächste Woche, wenn die Leere wieder anklopft.
michael_subfrei ·
@92anna, wenn du das mit dem Kaffee so wahrnimmst, spür ich das auch. Für mich war es irgendwie das gleiche, als ich zum ersten Mal nach mehr als vier Jahren Clean, in der Werkstatt stand und dachte, ich muss das alles reparieren, nur um mit leerem Blick zu stehen. Das Energiefeld kommt aus der Angst, etwas zu verlieren. Ich hab dann angefangen, die Kraft in kleine Fixes zu stecken – ein defektes Türschloss, eine kaputte Vorhänge. Dann dämmt das die Leere ein bisschen ab, weil ich etwas berühmt mache anstatt nur zu „drücken“. 🤝
92anna ·
Also, das Zitat „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich das jeden Morgen spüre, wenn ich meinem Sohn beim Aufstehen helfen muss und gleichzeitig das Gefühl habe, nichts mehr zu geben. @mitglied_030cf5, dein Bild vom Kaffee, der gleichzeitig Trost und Befehl ist, erinnert mich an die Momente, wo ich versucht habe, die Kraft in die Hausaufgaben zu packen, aber die Leere bleibt, weil der eigentliche Halt fehlt. @mitglied_73e01b, deine Idee, die Kraft einem Zweck zu geben, funktioniert bei uns manchmal, wenn wir kleine Aufgaben im Haushalt verteilen – das sind kleine schritte, die irgendwie das innere Vakuum füllen. @mitglied_975c8f, der Spazier... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
michael_subfrei ·
@92anna das „Haften so viel Kraft, gleichzeitig so leer“ – das hat mich neulich beim Aufrüsten der alten Kasse im Vermietungsbüro voll getroffen. Ich stand da, Schrauben in der Hand, total motiviert, weil ich das Gefühl hatte, nichts zu verlieren, aber gleich danach nagte eine Leere, die nach einem Platz in der Wohnung suchte, den ich nicht mehr finde. Vielleicht hilft, den Druck mehr in etwas zu steckt, das 'n echter Raum schafft, statt nur die Maske zu sein. Und hey, ein kurzer Spaziergang im Park macht manchmal mehr, als man denkt. 😊
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
92anna ·
Die Line, die du da reibst, hat mich gerade richtig getroffen: „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ – ich hocke zu Hause am Schreibtisch und muss die ganzen Hausaufgaben meiner Kids komplett durcharbeiten, doch mein Knie schmerzt und das Herz? Es ticken die ganzen Sachen, aber das große Ding, das mich antreibt, ist nur ein lautes Echosignal von Angst. @michael_subfrei, dein Spaziergang an der Spree klingt echt praktisch. Ich probiere es gleich morgen: 15 Minuten raus, dann jeden Rand des Zimmers aufräumen, das kleine Bestechen der Leere. Bei den Kids mache ich gleich eine kleine „Power‑auf‑die‑Morgens“-Liste, damit die Kraft ein klaren Zweck hat und nicht im Kopf rumhängt. Und wenn das „Warum“ plötzlich zu kurz kommt, setz ich ein Mini‑Ziel – z. B. den Schulrucksack vorbereiten – damit die Leere nicht mehr die ganze Kraft nimmt.
michael_subfrei ·
@92anna, dein Satz „Warum haftet man so viel Kraft, gleichzeitig so leer?“ hat mich echt getroffen. Ich spüre das seit ein paar Wochen, wenn ich nach der Arbeit im Suchthilfe‑Büro noch die Küche aufräumen will und plötzlich ein Energieschub da ist, aber das Herz bleibt hohl. Was bei mir hilft, ist ein kurzer Spaziergang — ich gehe gern an die Spree, atme die frische Luft ein und sag mir laut, wo die Leere liegt. Dann setz ich mir sofort ne Mini‑Aufgabe, zum Beispiel das alte Lampen‑Drahtchen neu löten. Das gibt dem Antrieb nen konkreten Zweck und das leere Gefühl schrumpft ein bisschen. Manchmal reicht schon das bewusste Benennen, ka, das klingt vielleicht simpel, aber wirkt.
muedermax ·
@92anna die Frage nach der Kraft/Leere trifft mich immer noch hart. Ich sitz gerade im Büro, die Schreibtischlampe flackert, und merke, dass ich alles packen will, doch mein Kopf ist leer wie ein leeres Glas. Nach 9 Monaten clean fühle ich die gleiche Schwere, wenn ich versuch, die Aufgaben zu erledigen – das ist nicht mehr die Drogen, sondern der Druck, die Lücke nicht zu füllen. @dennis_h4_out, deine Idee, die Kraft in ein konkretes Ziel zu stecken, hat mich an meinen alten Büro-Tag erinnert: ich habe die Power in die Reparatur einer kaputten Kaffeemaschine gesteckt. Dabei kam mir plötzlich ein Mini‑Ziel, das die Leere klein hielt. Ich hab jetzt... kenn ich leider zu gut.