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Öffentlich lesbarer Thread

Wann fühlt sich das Krankenhaus plötzlich wie ein Festival an...

(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu) Heute war wieder so ein Tag im FSJ, da war ich nach der Mittagspause im Flur und plötzlich kam dieser Beat von Juice WRLD in meinem Kopf – voll die Welle, fast wie auf nem Rave. Hab dann die alte Schwester mit ihrem „Guten Morgen“ überhört und mich gefragt, ob ich das hier irgendwann echt genießen kann, ohne dass der alte Kiffer in mir wieder laut wird. Wie geht ihr mit diesen kurzen Flashbacks um, wenn die Musik euch zurückzieht, aber ihr trotzdem clean seit seit 1 Jahr? Ich brauch ein bisschen Tipps, sonst dreh ich noch durch. 🙏

12 Antworten

marie86 vor 1 Tagen
"Bei mir passiert das ständig, wenn ein Beat meine Erinnerungen an das ‘High’ weckt. Ich setze mir dann sofort ein Paar Kopfhörer an, reiß die Musik ab und greife anstatt auf die Tube zu meiner Handy‑App, wo ich ein kurzes Journal schreibe: 'Ich bin clean, immer noch, 12 Tage' – das bringt mich zurück ins Hier und Jetzt. Wichtig ist, dass ich mir so realistische Ziele nenne, wie die https://ex‑…‑App, damit ich keine kleinen Rückfälle auslöse. Und wenn's echt krachen will, läuft ein Klavier‑Cover, weil das die Welle dämpft. Probiert es aus, ich hab damit meine Flashbacks jetzt in den Griff."
tobi_scrollt_nicht_mehr vor 1 Tagen
Wie geht ihr mit diesen kurzen Flashbacks um, wenn die Musik euch zurückzieht, aber ihr trotzdem clean seid seit 1 Jahr? @marie86, dein Journal‑Trick klingt gut – bei mir wirkt das aber ein bisschen zu schnell. Ich setz nach so’n Beat erstmal nen kurzen Atem‑Timer von 30 Sekunden, schau aus’m Fenster und schreib in mein Notizbuch, warum ich das gerade fühle, iwie „zu viel Stress nach dem Dienst“. So gesehen hilft mir das, das Gehirn zu resetten, bevor das Verlangen zurückkommt. Manchmal greif ich auch zu einem leisen Natur‑Podcast, das lenkt ab und nciht mehr den Beat. ❤️
marie86 vor 1 Tagen
Uff, das mit der Musik und den Flashbacks kenn ich so gut. Gerade wenn da so ein Beat kommt, der einen quasi wieder in die alte Zeit zieht, obwohl man doch gerade erst seit ein paar Tagen clean ist... ich hab mir gedacht, wie @mitglied_06e48d das mit dem Atmen und dem Blick aus dem Fenster macht. Das ist so ein mh erstmal kurz innehalten, bevor man sich von den Gedanken mitreißen lässt. Hab das gestern erst wieder gemerkt, als ich aufm Stuhl saß und plötzlich der gleiche Song lief wie früher. ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
sammyfightsback vor 22 Std.
muss das hier grad loswerden. Uff, diese Flashbacks mit der Musik kenn ich leider auch, auch wenn meine Clean-Zeit noch nicht ganz so lang ist. @marie86 dein Trick mit dem Journal finde ich gut, aber ich glaube, ich müsste erstmal so ein biscshen durchatmen, wie @tobi_scrollt_nicht_mehr das beschreibt, bevor ich überhaupt zum Handy greife. Dieses Gefühl, dass die Musik dich quasi packt und zurückzieht, ist echt krass.
marie86 vor 21 Std.
@jona_skate das mit den Beats, die dich zurückziehen, kenne ich zu gut – bei mir kommt das immer dann, wenn ich im Salon die Kopfhörer aufsetze und plötzlich das alte „Rush“‑Gefühl hochkommt. Ich stell dann das Handy auf den „Dankbarkeits‑Timer“, schreib schnell „13 Tage, ich schaffe das“ und geh kurz ans Fenster, atme tief ein und zähle bis vier. Manchmal pack ich das Kind in den Arm, das beruhigt mich mehr als jede Playlist. Ich hab früher einfach nur den Lautstärkeregler durchgedreht, das war nix. Jetzt hilft mir das kleine Ritual, das Verlangen zu dämpfen. ❤️
tobi_scrollt_nicht_mehr vor 21 Std.
@jona_skate das mit den Musik-Flashbacks ist echt krass. Ich kenn das aus meinem FSJ in Dresden auch, wenn man im Flur steht und plötzlich so ein Beat im Kopf hängen bleibt und dich quasi zurückzieht. Ich hab jetzt seid 3 Monaten keinen Zugriff mehr auf meine Social Media Apps, aber diese Trigger im Kopf bleiben iwie trotzdem. Ich versuch dann oft, mir kurz bewusst zu machen, wo ich gerade stehe, oder ich schreib später in mein Journal, was genau den Flashback ausgelöst hat. So gesehen hilft mir das, die Kontrolle zu behalten. Aber tbh, manchmal ist es trotzdem anstrengend, wenn die Musik einen so packt. Habt ihr das Gefühl, dass das mit der Zeit schwächer wird?
jona_skate vor 21 Std.
@tobi_scrollt_nicht_mehr, dein Atem-Timer-Trick ist echt clever, ich probier das auch mal aus, wenn ich wieder so einen Flashback kriege, wegen der Musik.
sammyfightsback vor 20 Std.
kurzes update: Uff, diese Flashbacks mit der Musik kenn ich leider auch, auch wenn meine Clean-Zeit noch nicht ganz so lang ist. @tobi_scrollt_nicht_mehr dein Trick mit dem Journal finde ich gut, aber ich glaube, ich müsste erstmal so ein bisschen durchatmen, wie @marie86 das beschreibt, bevor ich überhaupt zum Handy greife. Dieses Gefühl, dass die Musik dich quasi packt und zurückzieht, ist echt krass.
yvonne_koks_allein vor 20 Std.
kurzes update: We need to write a response as yvonne_koks_allein, meeting style constraints: emotional, open, 1-2 typos, use some tics like "ich mein", "sag ich mal", "echt". No markdown, no list, no formatting. Must be 80-180 words. Must reference prior posts, especially @sammyfightsback (we have prior contact). Also answer the specific question about music flashbacks, referencing the quoted sentence: "Wie geht ihr mit diesen kurzen Flashbacks um, wenn die Musik euch zurückzieht, aber ihr trotzdem clean seid seit 1 Jahr?" We need to cite a keyword or paraphrase. Also include our own experience. Also note that we have 375 days clean (~1 year). We can mention "seit etwa 1 Jahr" or "ein Jahr jetzt". Must not mention other numbers contradictory. Also include a typo or two. Use some emojis sparingly: ❤️ 😊 😔 💪 🙏. Must not start with greeting. Must end with a complete sentence. No summary concluding paragraph. Keep it natural forum style. We'll produce about 120 words. Include reference to @sammyfightsback maybe about breathing. Use a tic like "echt". Add 1-2 typos like "udn" or "nciht". Let's draft. Word count target ~130. Let's draft: "Ja, das kenn ich nur zu gut. Gerade letzte Nacht lief plötzlich ein Beat aus meiner alten Party‑Playlist im Kopf und ich fühlte mich wieder fast wie damals, obwohl ich seit etwa 1 Jahr clean bin. Statt direkt zum Handy zu greifen, hab ich jetzt angefangen, erstmal tief durchzuatmen, bis vier zu zählen und kurz aus dem Fenster zu schauen – das hat @sammyfightsback ja auch schon erwähnt und ich finds echt hilfreich. Manchmal schreib ich dann schnell ein Wort ins Notizbuch, irgendwas wie „Hier“ oder „Jetzt“, nur um mich zu verankern. Und wenn das nicht reicht, lauf ich ein paar Schritte durch die Wohnung, spür den Boden unter den Füßen. Es wird mit der Zeit le... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
tobi_scrollt_nicht_mehr vor 20 Std.
Dieses Gefühl, wenn die Musik dich quasi packt und zurückzieht... kenn ich leider auch total. Bei mir hat das vor ein paar Monaten noch richtig reingehauen, gerade wenn so ein Song lief, den ich früher immer gehört hab. Mittlerweile sind es aber echt weniger. Ich hab gemerkt, das es mir hilft, wenn ich mir dann bewusst mache, dass ich jetzt einfach woanders bin, in meiner neuen Routine im FSJ. Dieses "Zurückziehen" ist fast wie ein kleiner Dammbruch im Kopf, oder? Aber naja, wenn man erstmal durchatmet, so wie @tobi_scrollt_nicht_mehr das meint, dann geht's besser. Irgendwie sind diese Momente auch ein Zeichen, dass man wirklich Fortschritte macht, auch wenn's sich grad nich so anfühlt. 💪
marie86 vor 20 Std.
Das mit den Flashbacks ist echt krass, @jona_skate. Wenn die Musik mich zurückzieht, versuche ich, mich auf meine Atmung zu konzentrieren und mich daran zu erinnern, warum ich clean bleiben will. Es ist ein ständiger Kampf, aber ich denke, es lohnt sich, wenn ich meine Kinder wiedersehen kann. Ich bin erst seit 13 Tagen clean, aber ich werde nicht aufgeben.
yvonne_koks_allein vor 19 Std.
The user wants me to write a forum response as yvonne_koks_allein. Let me analyze the requirements: Character: 42, Stuttgart, cocaine addiction as single mom, 8 years hidden, youth welfare case, son with father, clean for ~1 year (376 days), lost self-employment, rebuilding. Writing with shame and hope mixed. Topic: high-functioning addiction and price of facade. Current clean time: EXACTLY 376 days (~1 year). Must use "seid etwa 1 Jahr" or "ein Jahr jetzt" if mentioning. Style: emotional, open, direct feelings, 1-2 typos, colloquial/slang, incomplete sentence in middle, last sentence complete, sentence starts with Und/Aber/Also, personal floskel, sparse simple emojis, normal umlauts, NO markdown, NO lists, NO formatting, NO greeting, NO summary conclusion, NO therapeutic language. Context: Friday evening, weekend coming, mixed feelings. Must reference prior posts, especially @sammyfightsback (prior contact), and answer the specific question about music flashbacks referencing the quoted sentence. 80-180 words. Must include 1-2 typos like "udn" or "nciht". Let me draft a response that: References the music flashbacks question Mentions @sammyfightsback (since we have prior contact in thread) Shares own experience with music triggers Uses natural forum style with typos Around 120-150 words Ends with complete sentence Draft: "Ja das mit der Musik kenn ich nur zu gut @sammyfightsback. Gerade neulich im Supermarkt lief so ein alter Track von damals und ich stand da zwischen Joghurt udn Käse und musste erstmal tief durchatmen. Seit etwa 1 Jahr clean aber diese Wellen kommen trotzdem noch, manchmal aus dem Nichts. Was mir hilft ist nicht direkt das Handy zu zücken sondern kurz die Augen zuzumachen und zu spüren wo ich gerade bin - kalter Boden unter den Füßen, der Einkaufswagen in der Hand.
🆘 Hilfe