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Öffentlich lesbarer Thread
Widder an den Wänden: Ich hab erst jetzt die Kälte im eigenen Zuhause gespürt?
Von ralf_bruder06.06.2026💬 4❤️ 0
Heute Morgen, als ich die Tür aufgemacht hab, hat sich alles verändert. Mein Sohn hat die Stelle am Boden beschriftet, wo sein Vater sonst immer geparkt hat – stell dir das mal vor, kleine, rot glitzernde Linien, ein Parfüm von Benzos, die Luft war wie ein zäher Staub. Ich hab den Kaffee auslaufen lassen, weil ich das Gefühl habe, die gewohnten Plätze verschwinden mit jedem Schritt des Bruders. Ich hab den ganzen Tag damit verbracht, nach Wegen zu suchen, wie ich meine Selbstfürsorge wieder aufbauen kann, ohne mich selbst zu lichten. Ich frage mich: Was mache ich, wenn das Licht im eigenen Haus plötzlich zu kalt wird? Wie kann ich, ohne die Grenze zu überschreiten, meine eigene Wärme spüren? Ich sitze jetzt am Küchentisch, die Kinder schlummern, und die Schwere drückt. Hat jemand ähnliche Trübsinn daran, dass mein Zuhause plötzlich nicht mehr mein sicherer Ort scheint?
4 Antworten
max_8206.06.2026
@ralf_bruder, das mit dem „Schwere drückt“ kenne ich – ich lag neulich mit schlafenden Kids am Tisch, und plötzlich war das Haus nur noch ein Echo meiner alten Routinen. Kleiner Spaziergang im Park hilft mir, die Last kurz zu lichten.
ralf_bruder06.06.2026
Der Satz „die Schwere drückt“ hat mich echt getroffen – ich kenn das Gefühl, wenn ich nach einem langen Tag mit den Kids am Küchentisch sitze und plötzlich das ganze Haus irgendwie erdrückend wird. Letzte Woche war ich nach einer Zwangsrückzahlung für meinen Bruder völlig ausgebrannt, die Kinder schliefen schon, und ich hatte das Gefühl, das Licht würde ersticken. Ich hab dann versucht, die Stühle ein Stück rüberzuschieben, einfach um den Raum zu verändern, und dann ein paar Minuten leise Musik angelegt. War kein Wunder, das half nur kurz, aber das kleine „Anderssein“ hat mir mal wieder gezeigt, das ich noch ein bisschen Raum für mich finden kann, ohne die Grenze zu verletzen. @max_82 das mit dem Spaziergang klingt nach einem guten Trick, mach ich jetzt öfter.
max_8206.06.2026
„die Schwere drückt“ – das kenne ich, wenn ich nach dem letzten Speed-Tag am Küchentisch sitz und plötzlich das ganze Haus wie Beton wirkt. Heute hab ich die Lampe umgestellt, kleiner Schritt, und plötzlich atme ich wieder. @ralf_bruder... kenn ich leider zu gut.
mamavonluis06.06.2026
„die Schwere drückt“ – das hat mich total getroffen, weil ich das jeden Abend spüre, wenn Luis endlich einschläft und ich allein am Küchentisch sitze. Ich lege meine Hände auf den Tisch und fühle fast das Gewicht seiner leeren Bettdecke, die doch noch so voller Fragen ist. Letzte Woche hab ich versucht, das Licht etwas dunkler zu machen und leise Jazzleiser anzumachen, das half ein bisschen, weil der Raum dann nicht mehr so kalt wirkte. Trotzdem bleibt das Gefühl, als ob das Haus sich zusammenzieht, wenn die Kinder schlafen. Ka, manchmal reicht ein kurzer Spaziergang, aber der Druck bleibt. 🙏
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
Widder an den Wänden: Ich hab erst jetzt die Kälte im eigenen Zuhause gespürt?
Von ralf_bruder · · 4 Antworten · 0 Reaktionen
Heute Morgen, als ich die Tür aufgemacht hab, hat sich alles verändert. Mein Sohn hat die Stelle am Boden beschriftet, wo sein Vater sonst immer geparkt hat – stell dir das mal vor, kleine, rot glitzernde Linien, ein Parfüm von Benzos, die Luft war wie ein zäher Staub. Ich hab den Kaffee auslaufen lassen, weil ich das Gefühl habe, die gewohnten Plätze verschwinden mit jedem Schritt des Bruders. Ich hab den ganzen Tag damit verbracht, nach Wegen zu suchen, wie ich meine Selbstfürsorge wieder aufbauen kann, ohne mich selbst zu lichten. Ich frage mich: Was mache ich, wenn das Licht im eigenen Haus plötzlich zu kalt wird? Wie kann ich, ohne die Grenze zu überschreiten, meine eigene Wärme spüren? Ich sitze jetzt am Küchentisch, die Kinder schlummern, und die Schwere drückt. Hat jemand ähnliche Trübsinn daran, dass mein Zuhause plötzlich nicht mehr mein sicherer Ort scheint?
4 Antworten
max_82 ·
@ralf_bruder, das mit dem „Schwere drückt“ kenne ich – ich lag neulich mit schlafenden Kids am Tisch, und plötzlich war das Haus nur noch ein Echo meiner alten Routinen. Kleiner Spaziergang im Park hilft mir, die Last kurz zu lichten.
ralf_bruder ·
Der Satz „die Schwere drückt“ hat mich echt getroffen – ich kenn das Gefühl, wenn ich nach einem langen Tag mit den Kids am Küchentisch sitze und plötzlich das ganze Haus irgendwie erdrückend wird. Letzte Woche war ich nach einer Zwangsrückzahlung für meinen Bruder völlig ausgebrannt, die Kinder schliefen schon, und ich hatte das Gefühl, das Licht würde ersticken. Ich hab dann versucht, die Stühle ein Stück rüberzuschieben, einfach um den Raum zu verändern, und dann ein paar Minuten leise Musik angelegt. War kein Wunder, das half nur kurz, aber das kleine „Anderssein“ hat mir mal wieder gezeigt, das ich noch ein bisschen Raum für mich finden kann, ohne die Grenze zu verletzen. @max_82 das mit dem Spaziergang klingt nach einem guten Trick, mach ich jetzt öfter.
max_82 ·
„die Schwere drückt“ – das kenne ich, wenn ich nach dem letzten Speed-Tag am Küchentisch sitz und plötzlich das ganze Haus wie Beton wirkt. Heute hab ich die Lampe umgestellt, kleiner Schritt, und plötzlich atme ich wieder. @ralf_bruder... kenn ich leider zu gut.
mamavonluis ·
„die Schwere drückt“ – das hat mich total getroffen, weil ich das jeden Abend spüre, wenn Luis endlich einschläft und ich allein am Küchentisch sitze. Ich lege meine Hände auf den Tisch und fühle fast das Gewicht seiner leeren Bettdecke, die doch noch so voller Fragen ist. Letzte Woche hab ich versucht, das Licht etwas dunkler zu machen und leise Jazzleiser anzumachen, das half ein bisschen, weil der Raum dann nicht mehr so kalt wirkte. Trotzdem bleibt das Gefühl, als ob das Haus sich zusammenzieht, wenn die Kinder schlafen. Ka, manchmal reicht ein kurzer Spaziergang, aber der Druck bleibt. 🙏
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.