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Wie kann ich mich selbst nicht verlieren, wenn alles um mich herum chaotisch wird

Ich sitze gerade hier im Flur, es ist spät am Sonntagabend und ich kann nicht schlafen. Die Enkel sind endlich im Bett und ich dachte, ich könnte mich ein bisschen entspannen, aber mein Kopf ist voller Gedanken. Ich denke an meine Tochter Lisa und wie sie wieder getrunken hat, obwohl sie es eigentlich nicht mehr tut. Ich denke an die Enkel und wie sie mich immer wieder fragen, warum Mama trinkt und ich weiß nicht, was ich ihnen sagen soll. Ich denke an mich selbst und wie ich mich immer mehr verliere in all dem Chaos, das um mich herum ist. Ich habe heute Abend versucht, mich selbst zu beruhigen, indem ich ein bisschen spazieren gegangen bin und die frische Luft genossen habe, aber es half nicht wirklich. Ich fühle mich immer noch so überfordert und ich weiß nicht, wie ich mich selbst nicht verlieren kann, wenn alles um mich herum chaotisch wird. Ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht wieder anfangen sollte, mich um mich selbst zu kümmern, aber ich weiß nicht, wie ich das anstellen soll, wenn ich immer nur an andere denken muss. Ich habe gehört, das Selbstfürsorge wichtig ist, aber ich weiß nicht, wie ich das in meinem Alltag umsetzen kann, wenn ich immer nur um andere besorgt bin. Ich wünsche mir, ich könnte einfach mal wieder ich selbst sein, ohne all die Sorgen und Ängste, die mich belasten, und ich hoffe, dass es möglich ist, wieder zu mir selbst zu finden, auch wenn alles um mich herum chaotisch ist.

1 Antworten

tobi_scrollt_nicht_mehr 14.06.2026
Diese Stelle mit "mein Kopf ist voller Gedanken" – das kenn ich total. Wenn die Enkel endlich schlafen und man denkt, jetzt ist mal kurz Ruhe, und dann geht das Gedankenkarussell erst richtig los. Bei mir ist es nicht direkt Familie, aber nach so nem langen Dienst im Heim, da rauscht es auch im Kopf, was alles noch zu tun ist, oder eben die ganze Flut an Eindrücken. Echt krass, wie schnell die Gedanken einen wieder packen können, auch wenn man versucht, sie wegzuschieben. Und dann diese Leere danach, als ob man sich gerade selbst ein bisschen verloren hat.

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