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Öffentlich lesbarer Thread

Schon wieder diese verdammte Angst, wenn er zur Tür rausgeht

Ich sitz hier und könnte echt heulen, weil mein Sohn gerade wieder los ist. Er hat gesagt, er geht nur mal kurz was erledigen, aber ich hab ihm nicht geglaubt. Ich hab ihn so angeguckt, und er hat nur die Augen verdreht. Aber diese Panik in mir, die ist echt. Seit letztem Jahr, seid mein Mann weg ist... diese Angst, dass es jedes Mal sein könnte. Und er hat doch gar nix gesagt, warum muss ich mir dann schon wieder solche Gedanken machen? Er kifft ja nur, das ist doch nicht Fentanyl. Aber trotzdem. Dieses Gefühl, dass er weg ist, und ich kann nichts machen. Nichts. Ich weiß, ich hab hier schon mal erzählt, dass er viel kifft und ich mir Sorgen mache. Aber das hier ist anders. Das ist so ein tiefes, körperliches Gefühl von Todesangst, wenn er einfach nur das Haus verlässt. Ich hab ihm neulich versucht zu erklären, wie das ist, wenn alles gut aussieht und dann doch nicht. Er meinte, ich soll mich nicht so reinsteigern. Aber wie soll ich das nicht? Ich hab doch gesehen, was passiert, wenn man sich nicht reinsteigert. Als mein Mann die Substitution abgebrochen hat, wegen dem Jobverlust. Ich dachte, er hat das im Griff. Tja. Und dann sehe ich meinen Sohn, der ja alles besser weiß, und mir wird schlecht. Habt ihr das auch? Diese ständige Anspannung, die nie weggeht? Ich hab keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll, ehrlich gesagt. Ich hab das Gefühl, ich bin nur noch eine tickende Zeitbombe der Sorge. Wenn er nur kurz weg ist, schon. Ich kann das nicht mehr. Ich will einfach nur, dass er sicher ist. Ist das zu viel verlangt?
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