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Öffentlich lesbarer Thread

Wie kann ich meine Kids in mein Clean‑Leben einbinden, ohne sie zu überfordern

Hey, ich sitz gerade im Kotti‑Bad, die Sonne dringt durch das alte Fenster und ich denk drüber nach, was ich gestern meiner Ex gesagt hab. Seit einem Monat bin ich clean, das ist schon verrückt, wenn man bedenkt, dass ich fast drei Jahrzehnte im Opioid‑Dschungel verbracht hab. Die Polamidon‑Dosis läuft, Rivotril wirkt wie immer, und ich hab das Gefühl, endlich wieder ein bisschen Normalität zu spüren. Aber dann kommt das Thema Kids zurück – und das ist nicht so easy, wie man denkt. Meine beiden Kinder sind jetzt 12 und 9, sie fragen selten nach dem, was wirklich los ist, aber ich spür, dass sie meine Unsicherheit mitbekommen. Letztens hab ich versucht, sie mit in meinen kleinen Spaziergang im Tiergarten zu nehmen, dachte, das wäre ein guter Einstieg, um ihnen zu zeigen, dass ich wieder da bin, aber sie waren mehr am Handy und haben kaum geachtet. Ich will nicht, dass sie denken, ich mach nur Show, aber ich will auch nicht, dass ich sie mit meiner „Sauber‑Story“ überfrachte. Habt ihr Ideen, wie man das Gespräch locker hält, ohne dass es zu einer großen Aufregung wird? Oder gibt’s kleine Aktivitäten, die zeigen, dass ich wieder verlässlich bin, ohne gleich die ganze Geschichte zu erzählen? Ich bin echt dankbar für jeden Tipp, der nicht gleich nach Therapie‑Sprechworten klingt. Und falls ihr selber in so einer Situation seid, wie habt ihr das gemeistert? 😊
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