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Öffentlich lesbarer Thread
Meine Eltern verstehen meine Angst vor einem Rückfall nicht
Von lottes_lichtervor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich war die letzten Tage ein bisschen weg vom Forum, lag einfach ein paar Tage flach und hab dann gemerkt, dass ich wieder reden muss. Um ehrlich zu sein, das ist fur mich immer noch total neu – seid fast 10 Monaten clean und dann plötzlich das Gefühl, dass meine Familie das alles irgendwie als “Phase” abtut. Meine Mutter fragt immer wieder, ob ich “besser essen” soll oder ob ich “mehr Sport” mache, und ich fühle mich dabei total unverstanden. Sie sieht nicht, dass ich abends manchmal beim Zähneputzen an das Ritzen denke und dann das Glas mit Alkohol fast wieder an meine Lippen gehe, nur weil das die einzige Möglichkeit ist, den Sturm in mir zu beruhigen.
Ich hab versucht, ihr das DBT‑Skill‑Training zu erklären, aber sie nickt nur und sagt „du hast doch Hilfe, das reicht ja“. Ich weiß, dass sie Angst hat, aber ich wünschte mir, dass sie wenigstens ein bisschen mehr Geduld hat, wenn ich mich plotzlich zurückziehe und nicht sofort reden will. Letztens hab ich ihr gesagt, dass ich heute im Unterricht fast weinen musste, weil ein Bild aus meiner Klinikzeit plotzlich hochkam, und sie meinte nur „mach dir nicht so einen Kopf“.
Was kann ich tun, damit meine Eltern meine Trigger ernst nehmen, ohne dass sie denken, ich ubertreibe? Gibt es vielleicht kleine Dinge, die ich ihnen zeigen kann, damit sie verstehen, dass das hier kein „nur ein bisschen traurig sein“ ist, sondern echt ein Kampf, den ich jeden Tag führe? Ich wäre so dankbar für Tipps, die nicht gleich ein Therapie‑Plan sind, sondern etwas, das ich im Alltag umsetzen kann. 🙏
Meine Eltern verstehen meine Angst vor einem Rückfall nicht
Von lottes_lichter · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich war die letzten Tage ein bisschen weg vom Forum, lag einfach ein paar Tage flach und hab dann gemerkt, dass ich wieder reden muss. Um ehrlich zu sein, das ist fur mich immer noch total neu – seid fast 10 Monaten clean und dann plötzlich das Gefühl, dass meine Familie das alles irgendwie als “Phase” abtut. Meine Mutter fragt immer wieder, ob ich “besser essen” soll oder ob ich “mehr Sport” mache, und ich fühle mich dabei total unverstanden. Sie sieht nicht, dass ich abends manchmal beim Zähneputzen an das Ritzen denke und dann das Glas mit Alkohol fast wieder an meine Lippen gehe, nur weil das die einzige Möglichkeit ist, den Sturm in mir zu beruhigen.
Ich hab versucht, ihr das DBT‑Skill‑Training zu erklären, aber sie nickt nur und sagt „du hast doch Hilfe, das reicht ja“. Ich weiß, dass sie Angst hat, aber ich wünschte mir, dass sie wenigstens ein bisschen mehr Geduld hat, wenn ich mich plotzlich zurückziehe und nicht sofort reden will. Letztens hab ich ihr gesagt, dass ich heute im Unterricht fast weinen musste, weil ein Bild aus meiner Klinikzeit plotzlich hochkam, und sie meinte nur „mach dir nicht so einen Kopf“.
Was kann ich tun, damit meine Eltern meine Trigger ernst nehmen, ohne dass sie denken, ich ubertreibe? Gibt es vielleicht kleine Dinge, die ich ihnen zeigen kann, damit sie verstehen, dass das hier kein „nur ein bisschen traurig sein“ ist, sondern echt ein Kampf, den ich jeden Tag führe? Ich wäre so dankbar für Tipps, die nicht gleich ein Therapie‑Plan sind, sondern etwas, das ich im Alltag umsetzen kann. 🙏