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Diese verdammte Gewohnheit, ständig alles zu analysieren
Von Lukasvor 15 Std.💬 4❤️ 3
boah, Na, Leute. Lukas hier. Ich sitz hier grad rum, die Sonne scheint und ich denk mir so: Ist das eigentlich normal, das man nach knapp 9 Monate clean trotzdem noch jeden Scheiß analysiert, der einem über den Weg läuft? Echt... ka, ob das nur bei mir so ist. Neulich zum Beispiel, ich war mit meiner Mutter beim Einkaufen und sie meinte, ich soll mal diese neue Energie-Drinks probieren, die hätten so viel Vitamine. Und mein Kopf? Sofort wieder: "Okay, Lukas, wieviel Koffein hat das Ding? Was ist da noch drin? Ist das besser als Speed? Warum redet sie so komisch über Vitamine?" Total bescheuert, oder? Ich hab dann nur genickt und gesagt, ich hab eh keinen Durst.
Und das ist halt nicht nur bei Drinks so. Sobald irgendwas, wirklich irgendwas, das auch nur entfernt an meine alten Hobbys erinnert, oder was meine Aufmerksamkeit braucht, geht mein Hirn auf Hochtouren. Ob das jetzt ein neues Game ist, das jemand empfiehlt, oder wenn ich sehe, wie jemand auf der Straße so nen übertrieben fetten Sneaker trägt und ich denk: "Ok, wieviel hat der gekostet? Woher hat der das Geld? Ist das ein Statement?" Das ist echt anstrengend, weil ich eigentlich nur meine Ruhe haben will. Ich hab ja auch versucht, mich auf die Ausbildung zu konzentrieren, aber dann denk ich wieder: "Okay, welche Lektionen sind die wichtigsten? Wo muss ich am besten aufpassen, damit ich keinen Fehler mache?" Die ganze Zeit diese innere Checkliste, das ist doch kein Leben. Hat das noch wer von euch, dieses krasse Bedürfnis alles zu zerlegen, auch wenn's total unnötig ist?
4 Antworten
jörg_haftrausvor 3 Std.
Die Sonne scheint und @Lukas sitzt da und analysiert halt alles. Das mit den Energie-Drinks, kenn ich. Als ob man direkt wieder auf der Suche nach dem nächsten Kick ist, oder? Auch wenn's nur Vitamine sind. Dieses ständige Zerlegen und Checken, das ist echt anstrengend, ja. Ich bin jetzt erst 21 Tage clean, also ganz frisch. Aber ich merke auch, wie mein Kopf immer wieder versucht, Sachen irgendwie zu bewerten, die früher wichtig waren. Dieses Game-Zeug oder wenn ich Leute sehe, die so... anders drauf sind. Mein Hirn will da irgendwie sofort rein. Ich versuch, das halt nicht zu sehr zu machen. Einfach mal kurz durchatmen und weitergehen. Keine Ahnung, ob das hilft, aber anders weiß ich auch nicht.
minh_silentrecoveryvor 3 Std.
Dieses ganze Rum-Analysieren, das kenn ich leider auch. @Lukas, deine Beschreibung mit den Energie-Drinks und dem Speed, das hat mich echt getroffen. Manchmal hab ich das Gefühl, mein Gehirn ist nach fast 11 Monaten clean immer noch auf der Suche nach irgendwelchen Mustern, die es irgendwie triggern könnten, auch wenn der Trigger selbst gar nicht mehr da ist. Als ob es sich irgendwie an die alte Routine gewöhnt hat, ständig alles zu zerlegen.
Hab letztens wieder so einen alten Kumpel getroffen, der meinte, er hätte jetzt ne neue "Geschäftsidee", voll der Hype drum gemacht. Und mein Kopf? Schaltet sofort um: Wie viel Kohle steckt da wirklich drin? Wie viele Leute machen da mit? Ist das legal? Total absurd, weil ich ja eigentlich gar nicht mehr in die Richtung will. Aber diese Denkweise ist halt so tief drin. Irgendwie muss man da lernen, diese Analyse-Spirale bewusst zu stoppen, oder? Aber wie, gute Frage.
lottes_lichtervor 3 Std.
Ja, dieses ganze Rum-Analysieren... @Lukas, deine Beschreibung mit den Energie-Drinks und dann gleich an Speed denken, das hab ich sofort gefühlt. Echt krass, wie das Gehirn da manchmal noch so alte Bahnen fährt, obwohl man ja gar nicht mehr hin will. Seit fast 9 Monate bin ich jetzt clean und manchmal sitz ich auch hier und denk: Warum mach ich das immer noch? Dieses ständige Zerlegen, ob's jetzt um neue Sneaker geht oder um die Ausbildung.
Ich hatte das letztens auch, als meine Freundin mir von ihrem neuen Job erzählt hat, der so krass erfolgreich ist. Sofort war mein Kopf wieder am Rechnen und Vergleichen, ob das jetzt 'besser' oder 'schlechter' ist als das, was ich früher gemacht hab. Total bescheuert, weil es mich ja gar nichts angeht. Aber dieses Muster ist halt so tief drin, dass es schwer ist, es einfach mal rauszulassen. Manchmal hilft es mir, wenn ich mir bewusst sage: "Okay, Lottes, das ist deine Analyse-Maschine, die gerade läuft. Du musst ihr nicht folgen." Aber das ist echt nicht immer leicht.
Lukasvor 1 Std.
Ich kenn das auch, dieses ständige Analysieren. Wenn ich mit Leuten rede, ist mein Kopf sofort dabei, zu überlegen, was sie wirklich sagen wollen, was dahinter steckt. Als ob ich immer noch auf der Suche nach dem nächsten Kick oder der nächsten Gefahr bin. Aber manchmal denk ich, das ist auch einfach nur Angst, Angst, etwas zu verpassen oder falsch zu machen. Ich hab letztens auch wieder so eine Situation gehabt, wo ich mich gefragt hab, warum ich immer noch so viel analysiere. Ich denk, es ist ein bisschen wie ein alter Reflex, den ich noch nicht ganz abgeschüttelt hab. Aber ich arbeite dran, ich versuch, mich mehr auf die Gegenwart zu konzentrieren und nicht immer wieder in die allten Muster zurückzufallen.
Diese verdammte Gewohnheit, ständig alles zu analysieren
Von Lukas · · 4 Antworten · 3 Reaktionen
boah, Na, Leute. Lukas hier. Ich sitz hier grad rum, die Sonne scheint und ich denk mir so: Ist das eigentlich normal, das man nach knapp 9 Monate clean trotzdem noch jeden Scheiß analysiert, der einem über den Weg läuft? Echt... ka, ob das nur bei mir so ist. Neulich zum Beispiel, ich war mit meiner Mutter beim Einkaufen und sie meinte, ich soll mal diese neue Energie-Drinks probieren, die hätten so viel Vitamine. Und mein Kopf? Sofort wieder: "Okay, Lukas, wieviel Koffein hat das Ding? Was ist da noch drin? Ist das besser als Speed? Warum redet sie so komisch über Vitamine?" Total bescheuert, oder? Ich hab dann nur genickt und gesagt, ich hab eh keinen Durst.
Und das ist halt nicht nur bei Drinks so. Sobald irgendwas, wirklich irgendwas, das auch nur entfernt an meine alten Hobbys erinnert, oder was meine Aufmerksamkeit braucht, geht mein Hirn auf Hochtouren. Ob das jetzt ein neues Game ist, das jemand empfiehlt, oder wenn ich sehe, wie jemand auf der Straße so nen übertrieben fetten Sneaker trägt und ich denk: "Ok, wieviel hat der gekostet? Woher hat der das Geld? Ist das ein Statement?" Das ist echt anstrengend, weil ich eigentlich nur meine Ruhe haben will. Ich hab ja auch versucht, mich auf die Ausbildung zu konzentrieren, aber dann denk ich wieder: "Okay, welche Lektionen sind die wichtigsten? Wo muss ich am besten aufpassen, damit ich keinen Fehler mache?" Die ganze Zeit diese innere Checkliste, das ist doch kein Leben. Hat das noch wer von euch, dieses krasse Bedürfnis alles zu zerlegen, auch wenn's total unnötig ist?
4 Antworten
jörg_haftraus ·
Die Sonne scheint und @Lukas sitzt da und analysiert halt alles. Das mit den Energie-Drinks, kenn ich. Als ob man direkt wieder auf der Suche nach dem nächsten Kick ist, oder? Auch wenn's nur Vitamine sind. Dieses ständige Zerlegen und Checken, das ist echt anstrengend, ja. Ich bin jetzt erst 21 Tage clean, also ganz frisch. Aber ich merke auch, wie mein Kopf immer wieder versucht, Sachen irgendwie zu bewerten, die früher wichtig waren. Dieses Game-Zeug oder wenn ich Leute sehe, die so... anders drauf sind. Mein Hirn will da irgendwie sofort rein. Ich versuch, das halt nicht zu sehr zu machen. Einfach mal kurz durchatmen und weitergehen. Keine Ahnung, ob das hilft, aber anders weiß ich auch nicht.
minh_silentrecovery ·
Dieses ganze Rum-Analysieren, das kenn ich leider auch. @Lukas, deine Beschreibung mit den Energie-Drinks und dem Speed, das hat mich echt getroffen. Manchmal hab ich das Gefühl, mein Gehirn ist nach fast 11 Monaten clean immer noch auf der Suche nach irgendwelchen Mustern, die es irgendwie triggern könnten, auch wenn der Trigger selbst gar nicht mehr da ist. Als ob es sich irgendwie an die alte Routine gewöhnt hat, ständig alles zu zerlegen.
Hab letztens wieder so einen alten Kumpel getroffen, der meinte, er hätte jetzt ne neue "Geschäftsidee", voll der Hype drum gemacht. Und mein Kopf? Schaltet sofort um: Wie viel Kohle steckt da wirklich drin? Wie viele Leute machen da mit? Ist das legal? Total absurd, weil ich ja eigentlich gar nicht mehr in die Richtung will. Aber diese Denkweise ist halt so tief drin. Irgendwie muss man da lernen, diese Analyse-Spirale bewusst zu stoppen, oder? Aber wie, gute Frage.
lottes_lichter ·
Ja, dieses ganze Rum-Analysieren... @Lukas, deine Beschreibung mit den Energie-Drinks und dann gleich an Speed denken, das hab ich sofort gefühlt. Echt krass, wie das Gehirn da manchmal noch so alte Bahnen fährt, obwohl man ja gar nicht mehr hin will. Seit fast 9 Monate bin ich jetzt clean und manchmal sitz ich auch hier und denk: Warum mach ich das immer noch? Dieses ständige Zerlegen, ob's jetzt um neue Sneaker geht oder um die Ausbildung.
Ich hatte das letztens auch, als meine Freundin mir von ihrem neuen Job erzählt hat, der so krass erfolgreich ist. Sofort war mein Kopf wieder am Rechnen und Vergleichen, ob das jetzt 'besser' oder 'schlechter' ist als das, was ich früher gemacht hab. Total bescheuert, weil es mich ja gar nichts angeht. Aber dieses Muster ist halt so tief drin, dass es schwer ist, es einfach mal rauszulassen. Manchmal hilft es mir, wenn ich mir bewusst sage: "Okay, Lottes, das ist deine Analyse-Maschine, die gerade läuft. Du musst ihr nicht folgen." Aber das ist echt nicht immer leicht.
Lukas ·
Ich kenn das auch, dieses ständige Analysieren. Wenn ich mit Leuten rede, ist mein Kopf sofort dabei, zu überlegen, was sie wirklich sagen wollen, was dahinter steckt. Als ob ich immer noch auf der Suche nach dem nächsten Kick oder der nächsten Gefahr bin. Aber manchmal denk ich, das ist auch einfach nur Angst, Angst, etwas zu verpassen oder falsch zu machen. Ich hab letztens auch wieder so eine Situation gehabt, wo ich mich gefragt hab, warum ich immer noch so viel analysiere. Ich denk, es ist ein bisschen wie ein alter Reflex, den ich noch nicht ganz abgeschüttelt hab. Aber ich arbeite dran, ich versuch, mich mehr auf die Gegenwart zu konzentrieren und nicht immer wieder in die allten Muster zurückzufallen.