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Kann ich meine Vergangenheit wirklich hinter mir lassen, wenn ich Sozialarbeiterin werde
Also, ich sitz hier gerade in meinem kleinen Büro, umgeben von Büchern und Notizen für mein Studium der Sozialarbeit, und ich frage mich, ob ich wirklich der richtige Mensch fuer diesen Beruf bin. Ich meine, ich war frueher nicht gerade das, was man als Vorbild bezeichnen wuerde, wallah. Ich hab gekifft, seit ich 16 war, und mein Doppelleben war manchmal richtig anstrengend. Aber ich hab mich geändert, ich bin jetzt seit ueber einem Jahr clean, und ich will wirklich etwas Gutes tun. Ich will Menschen helfen, die in aehnlichen Situationen sind wie ich früher.
Aber ich hab Angst, dass meine Vergangenheit mich einholt. Was, wenn meine zukuenftigen Kollegen oder Klienten herausfinden, was ich frueher getan habe? Werden sie mir dann noch vertrauen? Ich will nicht, dass meine Vergangenheit meine Zukunft beeinflusst, aber ich weiss nicht, ob ich das wirklich verhindern kann. Ich hab mit meinem Therapeuten darueber gesprochen, und er sagt, dass ich meine Erfahrungen nutzen kann, um anderen zu helfen, aber ich bin nicht sicher, ob ich das schaffe.
Ich wuerde mich freuen, wenn jemand, der aehnliche Erfahrungen gemacht hat, mir ein paar Tipps geben oder einfach nur seine Meinung teilen könnte. Kann ich meine Vergangenheit wirklich hinter mir lassen, oder wird sie mich immer begleiten? Ich will nicht, dass sie mich definiert, aber ich will auch nicht, dass sie mich behindert. Ich will einfach nur helfen und einen positiven Beitrag leisten. Abi, habt ihr irgendwelche Erfahrungen gemacht, die ihr teilen könnt?
