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Öffentlich lesbarer Thread
Hilfe beim Job‑Bewerben nach 6 Monaten clean – was soll ich jetzt angeben
Von sandra_drogen_beschaffvor 3 Std.💬 0❤️ 0
Also ich sitz hier am Freitagmittag in meinem Zimmer in der Einrichtung, die Sonne dringt kaum durch das Fenster und ich fühl mich irgendwie wacher als sonst. Wie ich letztens beim Kopfkino‑Post geschrieben hab, bin ich jetzt seit 201 Tagen clean – also ein paar Monate jetzt – und hab endlich das Gefühl, dass ich wieder was aus meinem Leben rausholen will. Ich will endlich wieder arbeiten, nicht mehr nur in der Substitution leben, vielleicht ne Teilzeit im Café oder im Lager, irgendwas wo ich nicht sofort wieder in alte Kreise gerate.
Das Problem: Mein Lebenslauf hat diese riesige Lücke von fast 12 Jahren, und dann noch die Sache mit HIV und meiner Sucht‑Historie. Ich hab Angst, dass jeder Personalchef sofort die Nase ruempft, wenn ich das erwaehne, aber zum anderen kann ich das ja nicht einfach weglassen, weil das ja spaeter doch auffaellt. Und ich weiß nicht, wie ich das bei einem Vorstellungsgespraech ansprechen soll, ohne dass es gleich wie ein rotes Tuch wirkt.
Kennt jemand ne Moeglichkeit, das Ganze irgendwie zu formulieren, ohne dass es sofort wie ein Todesurteil wirkt? Oder gibt’s vielleicht Jobs, wo man weniger hinterfragt wird, weil das ja eher praktisch ist? Ich hab ja jetzt 'ne stabile Substitution und meine Viruslast ist unter der Nachweisgrenze, also medizinisch bin ich gut versorgt.
Habt ihr Tipps, wie man das Thema im Lebenslauf oder im Gespraech anbringt, oder wo ihr vielleicht gute Anlaufstellen für Leute wie mich kennt? Ich waer echt dankbar fuer eure Erfahrungen 😊.
Hilfe beim Job‑Bewerben nach 6 Monaten clean – was soll ich jetzt angeben
Von sandra_drogen_beschaff · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Also ich sitz hier am Freitagmittag in meinem Zimmer in der Einrichtung, die Sonne dringt kaum durch das Fenster und ich fühl mich irgendwie wacher als sonst. Wie ich letztens beim Kopfkino‑Post geschrieben hab, bin ich jetzt seit 201 Tagen clean – also ein paar Monate jetzt – und hab endlich das Gefühl, dass ich wieder was aus meinem Leben rausholen will. Ich will endlich wieder arbeiten, nicht mehr nur in der Substitution leben, vielleicht ne Teilzeit im Café oder im Lager, irgendwas wo ich nicht sofort wieder in alte Kreise gerate.
Das Problem: Mein Lebenslauf hat diese riesige Lücke von fast 12 Jahren, und dann noch die Sache mit HIV und meiner Sucht‑Historie. Ich hab Angst, dass jeder Personalchef sofort die Nase ruempft, wenn ich das erwaehne, aber zum anderen kann ich das ja nicht einfach weglassen, weil das ja spaeter doch auffaellt. Und ich weiß nicht, wie ich das bei einem Vorstellungsgespraech ansprechen soll, ohne dass es gleich wie ein rotes Tuch wirkt.
Kennt jemand ne Moeglichkeit, das Ganze irgendwie zu formulieren, ohne dass es sofort wie ein Todesurteil wirkt? Oder gibt’s vielleicht Jobs, wo man weniger hinterfragt wird, weil das ja eher praktisch ist? Ich hab ja jetzt 'ne stabile Substitution und meine Viruslast ist unter der Nachweisgrenze, also medizinisch bin ich gut versorgt.
Habt ihr Tipps, wie man das Thema im Lebenslauf oder im Gespraech anbringt, oder wo ihr vielleicht gute Anlaufstellen für Leute wie mich kennt? Ich waer echt dankbar fuer eure Erfahrungen 😊.