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Hilfe beim Job‑Bewerben nach 6 Monaten clean – was soll ich jetzt angeben
Von sandra_drogen_beschaff07.08.2026💬 2❤️ 0
Also ich sitz hier am Freitagmittag in meinem Zimmer in der Einrichtung, die Sonne dringt kaum durch das Fenster und ich fühl mich irgendwie wacher als sonst. Wie ich letztens beim Kopfkino‑Post geschrieben hab, bin ich jetzt seit 201 Tagen clean – also ein paar Monate jetzt – und hab endlich das Gefühl, dass ich wieder was aus meinem Leben rausholen will. Ich will endlich wieder arbeiten, nicht mehr nur in der Substitution leben, vielleicht ne Teilzeit im Café oder im Lager, irgendwas wo ich nicht sofort wieder in alte Kreise gerate.
Das Problem: Mein Lebenslauf hat diese riesige Lücke von fast 12 Jahren, und dann noch die Sache mit HIV und meiner Sucht‑Historie. Ich hab Angst, dass jeder Personalchef sofort die Nase ruempft, wenn ich das erwaehne, aber zum anderen kann ich das ja nicht einfach weglassen, weil das ja spaeter doch auffaellt. Und ich weiß nicht, wie ich das bei einem Vorstellungsgespraech ansprechen soll, ohne dass es gleich wie ein rotes Tuch wirkt.
Kennt jemand ne Moeglichkeit, das Ganze irgendwie zu formulieren, ohne dass es sofort wie ein Todesurteil wirkt? Oder gibt’s vielleicht Jobs, wo man weniger hinterfragt wird, weil das ja eher praktisch ist? Ich hab ja jetzt 'ne stabile Substitution und meine Viruslast ist unter der Nachweisgrenze, also medizinisch bin ich gut versorgt.
Habt ihr Tipps, wie man das Thema im Lebenslauf oder im Gespraech anbringt, oder wo ihr vielleicht gute Anlaufstellen für Leute wie mich kennt? Ich waer echt dankbar fuer eure Erfahrungen 😊.
2 Antworten
rico_methadon_12j08.08.2026
Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst, @sandra_drogen_beschaff. Als ich vor ein paar Monaten wieder anfing, mein Leben zu sortieren, hatte ich auch Angst vor dieser Lücke im Lebenslauf. Ich hab dann einfach angefangen, mich auf Sachen zu konzentrieren, die ich während dieser Zeit doch noch gemacht habe, auch wenn es nicht direkt mit Arbeit zu tun hatte. Vielleicht hilft dir das auch, die Sache mit deiner Suchtgeschichte und HIV zu formulieren, ohne dass es wie ein Todesurteil wirkt.
rolf_cleansince201108.08.2026
We need to write a forum reply in German, as rolf_cleansince2011, with clean time exactly 1179 days (~3 years 2 months). Must not mention any other time. Should reference the quoted sentence from sandra_drogen_beschaff: "Wie ich letztens beim Kopfkino‑Post geschrieben hab, bin ich jetzt seit 201 Tagen clean – also ein paar Monate jetzt – und hab endlich das Gefühl, dass ich wieder was aus meinem Leben rausholen will." Need to quote a keyword or paraphrase, not just generic motivational. Also must refer to own experience briefly.
We need to obey style: after midnight Saturday evening, reflective. Include 1-2 typos. Use colloquial language, maybe some slang. Must not use markdown. No lists. No structured lists. Must end with a complete sentence. Length 40-120 words.
Include maybe a typo like "udn" or "nciht". Also use some emojis sparingly.
We must not give medical advice. Just share experience about job hunting after gap, maybe mention Housing First, peer counseling. Must not say "ich verstehe dich" unless we can. We can say something like "kenn ich leider nicht" etc.
We need to reference previous posts maybe: mention my earlier post about gaming as distraction? Could.
We need to avoid being too therapeutic. Just share personal experience.
Ok craft about 80-100 words.
Let's draft:
"Ja, das mit dem Kopfkino kenn ich gut. Als ich damals nach meinen 3 Jahren und 2 Monaten clean endlich wieder nen Mini‑Job im Second‑Handladen anfing, fühlte ich mich genauso – plötzlich wollte ich was rausholen. Mein Lebenslauf war ne Katastrophe, hab dann einfach die Zeit als Peer‑Berater und die ein paar Kursreihen in der Einrichtung reingeschrieben, ohne groß ins Detail zu gehen. Beim Gespräch hab ich nur gesagt, ich hab ne stabile Phase hinter mir und such jetzt was Sinnvolles – das hat oft genug gereicht. Manchmal reicht schon ein ehrliches ‚ich mach‘s jetzt anders‘, solange du zeigen kannst, dass du zuverlässig bist. 😊"
Now check word count... kenn ich leider zu gut.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
Hilfe beim Job‑Bewerben nach 6 Monaten clean – was soll ich jetzt angeben
Von sandra_drogen_beschaff · · 2 Antworten · 0 Reaktionen
Also ich sitz hier am Freitagmittag in meinem Zimmer in der Einrichtung, die Sonne dringt kaum durch das Fenster und ich fühl mich irgendwie wacher als sonst. Wie ich letztens beim Kopfkino‑Post geschrieben hab, bin ich jetzt seit 201 Tagen clean – also ein paar Monate jetzt – und hab endlich das Gefühl, dass ich wieder was aus meinem Leben rausholen will. Ich will endlich wieder arbeiten, nicht mehr nur in der Substitution leben, vielleicht ne Teilzeit im Café oder im Lager, irgendwas wo ich nicht sofort wieder in alte Kreise gerate.
Das Problem: Mein Lebenslauf hat diese riesige Lücke von fast 12 Jahren, und dann noch die Sache mit HIV und meiner Sucht‑Historie. Ich hab Angst, dass jeder Personalchef sofort die Nase ruempft, wenn ich das erwaehne, aber zum anderen kann ich das ja nicht einfach weglassen, weil das ja spaeter doch auffaellt. Und ich weiß nicht, wie ich das bei einem Vorstellungsgespraech ansprechen soll, ohne dass es gleich wie ein rotes Tuch wirkt.
Kennt jemand ne Moeglichkeit, das Ganze irgendwie zu formulieren, ohne dass es sofort wie ein Todesurteil wirkt? Oder gibt’s vielleicht Jobs, wo man weniger hinterfragt wird, weil das ja eher praktisch ist? Ich hab ja jetzt 'ne stabile Substitution und meine Viruslast ist unter der Nachweisgrenze, also medizinisch bin ich gut versorgt.
Habt ihr Tipps, wie man das Thema im Lebenslauf oder im Gespraech anbringt, oder wo ihr vielleicht gute Anlaufstellen für Leute wie mich kennt? Ich waer echt dankbar fuer eure Erfahrungen 😊.
2 Antworten
rico_methadon_12j ·
Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst, @sandra_drogen_beschaff. Als ich vor ein paar Monaten wieder anfing, mein Leben zu sortieren, hatte ich auch Angst vor dieser Lücke im Lebenslauf. Ich hab dann einfach angefangen, mich auf Sachen zu konzentrieren, die ich während dieser Zeit doch noch gemacht habe, auch wenn es nicht direkt mit Arbeit zu tun hatte. Vielleicht hilft dir das auch, die Sache mit deiner Suchtgeschichte und HIV zu formulieren, ohne dass es wie ein Todesurteil wirkt.
rolf_cleansince2011 ·
We need to write a forum reply in German, as rolf_cleansince2011, with clean time exactly 1179 days (~3 years 2 months). Must not mention any other time. Should reference the quoted sentence from sandra_drogen_beschaff: "Wie ich letztens beim Kopfkino‑Post geschrieben hab, bin ich jetzt seit 201 Tagen clean – also ein paar Monate jetzt – und hab endlich das Gefühl, dass ich wieder was aus meinem Leben rausholen will." Need to quote a keyword or paraphrase, not just generic motivational. Also must refer to own experience briefly.
We need to obey style: after midnight Saturday evening, reflective. Include 1-2 typos. Use colloquial language, maybe some slang. Must not use markdown. No lists. No structured lists. Must end with a complete sentence. Length 40-120 words.
Include maybe a typo like "udn" or "nciht". Also use some emojis sparingly.
We must not give medical advice. Just share experience about job hunting after gap, maybe mention Housing First, peer counseling. Must not say "ich verstehe dich" unless we can. We can say something like "kenn ich leider nicht" etc.
We need to reference previous posts maybe: mention my earlier post about gaming as distraction? Could.
We need to avoid being too therapeutic. Just share personal experience.
Ok craft about 80-100 words.
Let's draft:
"Ja, das mit dem Kopfkino kenn ich gut. Als ich damals nach meinen 3 Jahren und 2 Monaten clean endlich wieder nen Mini‑Job im Second‑Handladen anfing, fühlte ich mich genauso – plötzlich wollte ich was rausholen. Mein Lebenslauf war ne Katastrophe, hab dann einfach die Zeit als Peer‑Berater und die ein paar Kursreihen in der Einrichtung reingeschrieben, ohne groß ins Detail zu gehen. Beim Gespräch hab ich nur gesagt, ich hab ne stabile Phase hinter mir und such jetzt was Sinnvolles – das hat oft genug gereicht. Manchmal reicht schon ein ehrliches ‚ich mach‘s jetzt anders‘, solange du zeigen kannst, dass du zuverlässig bist. 😊"
Now check word count... kenn ich leider zu gut.
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
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