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Öffentlich lesbarer Thread

Wie geht man mit der Scham vor der neuen Partnerin um

Also, ich war gestern Abend mit meiner neuen Partnerin unterwegs, und wir haben uns ein bisschen über unsere Vergangenheit unterhalten. Ich sag mal, es war nicht leicht für mich, über all das zu reden, was ich während meiner Suchtzeit erlebt habe. Ich meine, ich habe ihr schon erzählt, dass ich 11 Monate clean bin, und sie ist echt unterstützend und so, aber es ist trotzdem schwer, all die peinlichen Geschichten und Fehler zu teilen. Ich hab ihr von meiner ersten Ehe erzählt und wie ich meinen ältesten Sohn verloren habe, weil ich einfach nicht clean bleiben konnte. Und dann kam auch noch die Geschichte mit dem Hafenarbeiter-Job, den ich wegen meines Saufens verloren habe. Ich sag ich mal, es war echt krass, all das noch einmal durchzukauen. Aber das Schwerste war, als sie mich fragte, ob ich jemals Angst habe, zurückzufallen. Ich meine, ich habe ihr gesagt, dass ich jeden Tag daran arbeiten muss, clean zu bleiben, und dass es manchmal echt hart ist. Aber ich habe auch gesagt, dass ich mich nicht mehr alleine fühle, seit ich sie getroffen habe. Ich frage mich jetzt, ob ich zu viel preisgegeben habe. Ich meine, ich will, dass sie mich versteht, aber ich will auch nicht, dass sie mich für einen Versager hält. Kann jemand von euch mir sagen, wie er oder sie mit so was umgeht? Wie teilt man seine dunkle Vergangenheit mit jemandem, den man liebt, ohne sich zu sehr zu blamieren? Ehrlich, ich hab keine Ahnung, ob ich das richtig gemacht habe.
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