Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das „Gute‑Morgen“ zur Angst wird...
Heute war wieder so ein Montag, an dem ich mich gefragt hab, warum ich eigentlich immer noch aufstehe, obwohl mein Herz schwer ist. Meine Kinder (die 8‑Jährige Mia und der 5‑jährige Ben) kamen aus dem Schlaf und haben laut “Papa, wo bist du?” geschrien, und ich hab nur ein müdes Lächeln aufgelegt, obwohl ich innerlich fast zerbrach. Ich hab mich sofort an den letzten Post erinnert, wo ich geschrieben hab, dass ich nicht mehr weiß, wie ich Nein sagen soll, ohne dass er wegläuft – das fühlt sich jetzt irgendwie wie ein Déjà‑Vu an, nur dass das „Nein“ jetzt eher ein „Bitte komm nicht zurück, wenn du wieder trinken willst“ ist.
Ich sitz jetzt im Wohnzimmer, die Küche ist noch halb leer, weil ich kaum noch Energie hab, was ich nach dem Frühstück für die Kinder machen soll. Und dann klingelt das Telefon – wieder ein Anruf aus der Klinik, der sagt, er sei wieder in Therapie, aber das war erst gestern noch das Gleiche. Ich fühl mich wie ein kleines Mädchen, das immer wieder dieselbe Geschichte erzählt, nur dass die Worte jedes Mal ein bisschen tiefer schneiden. lol
Wie geht ihr mit diesem ständigen Auf und Ab um, wenn ihr das „Gute‑Morgen“ jedes Mal mit Angst verknüpft? Gibt’s irgendeine kleine Routine, die euch zumindest für ein paar Stunden ein bisschen Ruhe schenkt? Ich probier gerade, abends ein paar Minuten zu schreiben, bevor ich ins Bett gehe, weil das irgendwie hilft, die Gedanken zu sortieren. Habt ihr vielleicht noch andere Ideen, die nicht gleich wieder das ganze Haus in Tränen versetzen? Ich bin echt dankbar für jeden kleinen Tipp. 🙏
