Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.
🆓Kostenlos ohne Login
Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
Community vor dem Login anschauen
Kein Klarname noetig, anonym starten
🔓Mit Login (weiterhin kostenlos)
Eintraege und Plaene sicher speichern
Verlaeufe und Fortschritt ueber Zeit sehen
Passende Community-Bereiche und Kontakte nutzen
Optional ⭐
⭐Premium optional
Unbegrenzte KI-Token-Nutzung fuer KI-Coaches und KI-Tools
Mehr Tiefe bei Analysen, Coaching und Begleitung
Erweiterte Auswertungen, Exporte und Premium-Module
Optional: 9,99 EUR monatlich oder 79 EUR jaehrlich
Alternativ via Aktivitaetspunkte in der Community freischaltbar
Öffentlich lesbarer Thread
Mein Sohn raucht wieder – wie halt ich die Spirale an
Von ines_witwevor 53 Min.💬 0❤️ 0
Ich weiß nicht, wie ich heute morgen in die Küche kommen soll, ohne dass mir das Herz ein bisschen schwerer wird. Gestern Abend hat er – mein 28‑jähriger Sohn – mir wieder zugeredet, dass er “nur ein bisschen” kifft, um zu “entspannen”. Ich hab die Worte fast sofort wieder zurückgezogen, weil ich nicht weiß, ob ich zu laut war oder weil ich einfach nicht mehr weiß, wie ich mit ihm reden soll.
Vor einem Jahr war das alles noch nur ein ferner Gedanke – ich dachte, wenn er die Substitution hält, dann bleibt alles stabil. Aber dann hat er seinen Job verloren, war wieder in die alte Runde gezogen und ehe ich mich versah, lag das Gespräch immer mehr auf “du machst das doch nur, weil du Angst hast, wieder zu fallen”. Ich hab mich so oft gefragt, warum ich das Gefühl habe, immer noch der „Kontroller“ zu sein, obwohl er jetzt erwachsen ist und sein Leben selbst in die Hand nehmen soll.
Ich hab das Gefühl, ich verliere die Kraft, die ich noch habe. Meine Augen brennen vom Wein, den ich ab und zu trinke, um den Kummer zu betäuben, und meine Hände zittern, wenn ich das Wort „Naloxon“ höre – seid dem letzten Jahr, seitdem mein Mann an einer Fentanyl‑Überdosis gestorben ist, klingt das Wort wie ein Echo, das nie verklingt.
Habt ihr Tipps, wie ich meinem Sohn das Gefühl geben kann, dass ich da bin, ohne dass er das Gefühl hat, ich würd’ ihn wieder kontrollieren? Oder wie ich mich selbst ein Stück weit vom Schuld‑ und Helfer‑Komplex befreien kann, damit ich nicht ständig am Rand verkrampft stehe? Ich bin müde, ich bin am Ende, aber ich will trotzdem noch ein bisschen Hoffnung in die Luft schicken, damit er vielleicht irgendwann wieder klar sieht.
Bitte, wenn jemand ähnliche Erfahrungen hat, schreibt mir – es hilft, das alles nicht allein zu tragen. 🙏
Mein Sohn raucht wieder – wie halt ich die Spirale an
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich weiß nicht, wie ich heute morgen in die Küche kommen soll, ohne dass mir das Herz ein bisschen schwerer wird. Gestern Abend hat er – mein 28‑jähriger Sohn – mir wieder zugeredet, dass er “nur ein bisschen” kifft, um zu “entspannen”. Ich hab die Worte fast sofort wieder zurückgezogen, weil ich nicht weiß, ob ich zu laut war oder weil ich einfach nicht mehr weiß, wie ich mit ihm reden soll.
Vor einem Jahr war das alles noch nur ein ferner Gedanke – ich dachte, wenn er die Substitution hält, dann bleibt alles stabil. Aber dann hat er seinen Job verloren, war wieder in die alte Runde gezogen und ehe ich mich versah, lag das Gespräch immer mehr auf “du machst das doch nur, weil du Angst hast, wieder zu fallen”. Ich hab mich so oft gefragt, warum ich das Gefühl habe, immer noch der „Kontroller“ zu sein, obwohl er jetzt erwachsen ist und sein Leben selbst in die Hand nehmen soll.
Ich hab das Gefühl, ich verliere die Kraft, die ich noch habe. Meine Augen brennen vom Wein, den ich ab und zu trinke, um den Kummer zu betäuben, und meine Hände zittern, wenn ich das Wort „Naloxon“ höre – seid dem letzten Jahr, seitdem mein Mann an einer Fentanyl‑Überdosis gestorben ist, klingt das Wort wie ein Echo, das nie verklingt.
Habt ihr Tipps, wie ich meinem Sohn das Gefühl geben kann, dass ich da bin, ohne dass er das Gefühl hat, ich würd’ ihn wieder kontrollieren? Oder wie ich mich selbst ein Stück weit vom Schuld‑ und Helfer‑Komplex befreien kann, damit ich nicht ständig am Rand verkrampft stehe? Ich bin müde, ich bin am Ende, aber ich will trotzdem noch ein bisschen Hoffnung in die Luft schicken, damit er vielleicht irgendwann wieder klar sieht.
Bitte, wenn jemand ähnliche Erfahrungen hat, schreibt mir – es hilft, das alles nicht allein zu tragen. 🙏