Öffentlich lesbarer Thread
Erstes Mal vor elf Monaten, jetzt wieder
Also, ich geh hier nicht drumherum reden. Vor elf Monaten, als ich endlich clean war, hab ich mich erstmal nur aufs Atmen konzentriert. Alles war neu, alles war schwer. Aber ich hab's geschafft, und ich dachte, ich hab's endgültig hinter mir. Heute Morgen, bei meinem Spaziergang am Deich mit Buster, kam plötzlich der Gedanke: Was, wenn ich jetzt ein bisschen Cannabis probiere? Ich mein, ich war schon immer gegen Stoffe, aber ich hab gehört, dass es helfen kann, wenn man mit dem Alkohol aufhört. Jetzt, wo ich ein paar Monate clean bin, frage ich mich, ob ich das wirklich brauche.
Ich weiß, das klingt verrückt, aber ich bin echt neugierig. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Cannabis gemacht, nachdem er aufgehört hat zu trinken? Ich will nicht wieder in alte Muster zurückfallen, aber ich will auch nicht neugierig bleiben. Sagt mal, wie seht ihr das? Ich will nicht, dass es wieder von vorne losgeht, aber ich will auch nicht, dass ich was verpasse, was mir helfen könnte.
Und, ehrlich, ich bin auch ein bisschen besorgt, dass ich wieder anfange, über Alkohol nachzudenken, wenn ich mit Cannabis anfange. Ich will clean bleiben, aber ich will auch nicht, dass ich mich selbst einschränke, ohne einen Grund.
Also, was meint ihr? Habe ich recht, mich Sorgen zu machen, oder sehe ich das falsch?
