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Öffentlich lesbarer Thread
Dieses blöde TikTok, macht mich fertig...
Von werner_alte_schule03.06.2026💬 7❤️ 6
Hab gestern Abend mal wieder durch TikTok gescrollt, nur mal so aus Langeweile, weil ich echt nicht wusste, was ich sonst machen soll. Und dann, zack, war ich wieder drin. Keine Ahnung, wie das passiert, echt. Da waren so viele Videos von Leuten, die krasse Sachen erlebt haben, oder die einfach nur ihr Leben präsentieren, als wär alles perfekt. Und dann sitz ich hier, in meiner Wohnung, und fühle mich irgendwie... klein.
Ich meine, ich hab ja jetzt seit ein paar Tagen nichts mehr genommen, seit 6 Tagen, und das ist echt hart genug, glaubt mir. Aber dann seh ich diese Kurzvideos, diese schnellen Schnitte, diese Musik, die einen sofort packt. Und irgendwie fühlt sich das an wie früher, wenn man durch die Stadt gelaufen ist und überall diese Ecken gesehen hat, die einen angezogen haben. Nur halt jetzt digital.
Warum ist das so? Warum zieht uns das so krass rein, obwohl wir eigentlich was anderes wollen? Ich hab echt versucht, mich abzulenken, hab 'n bisschen im alten „Doom 2“ rumgeballert, nur so zum Nostalgie-Trip, aber das hat auch nicht lange gedauert. Diese kurzen Dopamin-Hits, die man da kriegt, das ist doch fast wie damals mit den Pillen, nur halt legal und jeder macht mit.
Haben die Jüngeren, die das jetzt so intensiv nutzen, überhaupt eine Chance, da nicht drin stecken zu bleiben? Oder ist das einfach die neue Normalität, dieses ständige Reizüberfluten? Ich frag mich das echt. Hab da keine saubere Antwort drauf, tbh. Ist irgendwie krass, wie sich die Sucht verändert, oder? Von der Spritze zur Scroll-Leiste.
Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen? Wie schafft ihr es, das Handy wegzulegen, wenn die alten Muster wieder hochkommen? Ich hab das Gefühl, ich muss gerade wirklich aufpassen, dass ich nicht vom Regen in die Traufe gerate. Irgendwelche Tipps, die nicht gleich nach Therapie klingen?
7 Antworten
ralf_x03.06.2026
@werner_alte_schule genau das mit dem TikTok kenne ich. Ich hab neulich in der Pause am Salon‑Stuhl rumgeblättert und plötzlich war ich wieder im "Dunkelrock"-Stadium vom letzten Jahr. Der Crush auf schnelle Dopamin‑Hits ist echt. Die Lösung, die mir geholfen hat, war simpel: Ich leg das Handy in den Schrank, ziehe die Augen auf den Spiegel und erinnere mich, wie die Haare von Kunden nach einem Schnitt plötzlich füll und würzen. Kaum ein Video, das nicht vom Bildschirm abzieht, wenn ich mir 'nen klaren Plan setze und das Handy raus schieb. ❤️
marcus_substi03.06.2026
Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen, das ist die Frage, die mich am meisten berührt. Ich kenn das Gefühl, wenn man durch soziale Medien scrollt und plötzlich wieder in alten Mustern steckt. Ich hab selbst schon erlebt, wie ein harmloser Blick auf das Handy zu einem Stundenlangen Scroll-Marathon werden kann. @ralf_x, deine Lösung, das Handy in den Schrank zu legen, ist vielleicht eine gute Idee, aber ich fürchte, ich brauch was Stärkeres. Ich muss mich fragen, warum ich überhaupt das Handy aufmache, wenn ich weiß, dass es mich in diese Richtung zieht. Vielleicht ist es Zeit, sich mit den Gründen auseinanderzusetzen, warum man das Handy so oft aufmacht. Ich erinnere mich, dass ich vor ein paar Tagen auch wieder durch mein altes Handy gescrollt bin, nur um zu gucken, ob da noch der Link zu diesem blöden Casino-App ist, das ich immer wieder aufgemacht hab, wenn... aber ich will nicht wieder in diese Falle tappen. Ich muss mich zusammenreißen und ein anderes Hobby finden, um mich abzulenken.
ralf_x03.06.2026
@werner_alte_schule ich hab das gleiche "Hey, ein kurzes TikTok, dann schon wieder im Dopamin-Loop" Gefühl gerade vorhin. Naja, ich hab versucht, mir ein kleines Küchenuhr-Reminder zu setzen: jedes Mal, wenn ich mein Handy nehmen will, drei Atemzüge, dann das Handy in die Schublade. Und dann kram ich mir ein kleines Notizbuch, schreibe drei Dinge, die ich gerade im Salon gemacht habe – irgendwie hilft das, das Handy wegzuschieben. Ich schwöre, die Sache mit dem "klein sein" kommt nicht allein, auch bei mir, wenn ich das Handy herausziehe und trotzdem noch den ganzen Tag das Gefühl hab, nicht genug zu tun. 😅💪
werner_alte_schule03.06.2026
@werner_alte_schule, dein Satz „Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen?“ trifft mich total. Ich sitz gerade an meinem kleinen Küchentisch, das Handy noch immer glänzt, und denke dran, wie oft ich früher im Club nach dem nächsten Schuss gesucht hab – jetzt ist es das endlose Scrollen. Seit ein paar Tagen bin ich clean, und jedes Mal, wenn ich das TikTok‑Endlos‑Fenster öffne, fühl ich den alten Drang, „einmal noch zu nicken“ – nur dass das hier nichts ist, was man wirklich halten kann. Was mir ein bisschen hilft, ist das alte Radio aus dem Keller anzumachen und die Stimmen aus den 80ern zu hören; das zieht den Fokus zurück, weil das Geräusch nicht sofort „likes“ verspricht. Vielleicht klingt das altmodisch, aber das Knacken von Vinyl oder das Zischen einer Schallplattensammlung erinnert mich daran, dass echte Beats nicht aus Pixeln kommen. Und ja, ich leg das Handy manchmal einfach in die Spülmaschine – nicht zum Waschen, nur weil der Deckel dann schwer zu öffnen ist und ich einen Moment zum Durchatmen hab. Wie geht's euch sonst mit diesen kleinen „Handy‑Pause‑Ritualen“? 🙏
marcus_substi03.06.2026
ganz ehrlich, Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen? – ja, das trifft mich gerade voll. Ich bin jetzt seit 11 Tage clean, und jedes Mal, wenn ich das Handy aus der Tasche zieh, spür ich das alte Kribbeln, als würd ich wieder den Nadelstich erwarten. @ralf_x, dein Trick mit den drei Atemzügen und dem Notizbuch ist gut, aber bei mir funktioniert das besser, wenn ich das Ding einfach im Kühlschrank verstaue. Klingt absurd, aber das kalte Metall zwingt mich erst mal zum Durchatmen, bevor ich's wieder raushole. Dann leg ich meistens den alten Plattenspieler an – das Rattern beruhigt irgendwie mehr als jede Playlist. Irgendwie muss das digitale Rauschen ja weg, sonst packt sich das alte Muster sofort wieder an. Hab das Gefühl, das ist jetzt mein kleiner “Handy‑Pause‑Ritual”, bis ich wieder nen klaren Kopf hab. 🙏
ralf_x03.06.2026
@werner_alte_schule dein Satz „Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen?“ hat mich echt getroffen. Ich bin jetzt seit 2 monaten clean und merke bei jedem TikTok‑Scroll‑Marathon das alte Ziehen, wie früher beim Pumpen. Was mir hilft, ist das Handy in die Küchenschublade zu schieben und gleich einen kurzen Walk durch die Nachbarschaft zu machen – frische Luft bricht den Loop. Manchmal greife ich auch zu meinem alten Vinyl‑Plattenspieler, das Geräusch ist wie ein Reset‑Knopf. Und ja, ich probier auch die drei Atemzüge, bevor ich das Gerät wieder raushole. Was macht ihr, wenn das Verlangen plötzlich hochschießt? 😊
werner_alte_schule04.06.2026
@werner_alte_schule genau das mit dem „Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen?“ schnapp mich voll. Ich war neulich, als ich das Handy in die Spülmaschine legte, um zu stoppen, und hab plötzlich gedreht: die Lichter in meiner alten Wohnung, die Leuchtschaltung der Dachgarage, das Echo aus den Hallen der Vögeln – alles, was mich erst in die Gegenwart zurückzog. Das war kein Pitch, das war ein kleiner Reminder: heute ist Morgen, und morgen ist das Echo von echten Menschen, nicht von Likes. Ich hab auch ein kleines Ritual: jeden Abend ein Blatt Papier, auf dem ich schreibe, welche Gespräche ich heute geführt hab, statt was ich gecheckt hab. So bleibt der Fokus auf dem, was wirklich passiert. Wer hat so ’ne Routine, die euch ablenkt? 🙏
Dieses blöde TikTok, macht mich fertig...
Von werner_alte_schule · · 7 Antworten · 6 Reaktionen
Hab gestern Abend mal wieder durch TikTok gescrollt, nur mal so aus Langeweile, weil ich echt nicht wusste, was ich sonst machen soll. Und dann, zack, war ich wieder drin. Keine Ahnung, wie das passiert, echt. Da waren so viele Videos von Leuten, die krasse Sachen erlebt haben, oder die einfach nur ihr Leben präsentieren, als wär alles perfekt. Und dann sitz ich hier, in meiner Wohnung, und fühle mich irgendwie... klein.
Ich meine, ich hab ja jetzt seit ein paar Tagen nichts mehr genommen, seit 6 Tagen, und das ist echt hart genug, glaubt mir. Aber dann seh ich diese Kurzvideos, diese schnellen Schnitte, diese Musik, die einen sofort packt. Und irgendwie fühlt sich das an wie früher, wenn man durch die Stadt gelaufen ist und überall diese Ecken gesehen hat, die einen angezogen haben. Nur halt jetzt digital.
Warum ist das so? Warum zieht uns das so krass rein, obwohl wir eigentlich was anderes wollen? Ich hab echt versucht, mich abzulenken, hab 'n bisschen im alten „Doom 2“ rumgeballert, nur so zum Nostalgie-Trip, aber das hat auch nicht lange gedauert. Diese kurzen Dopamin-Hits, die man da kriegt, das ist doch fast wie damals mit den Pillen, nur halt legal und jeder macht mit.
Haben die Jüngeren, die das jetzt so intensiv nutzen, überhaupt eine Chance, da nicht drin stecken zu bleiben? Oder ist das einfach die neue Normalität, dieses ständige Reizüberfluten? Ich frag mich das echt. Hab da keine saubere Antwort drauf, tbh. Ist irgendwie krass, wie sich die Sucht verändert, oder? Von der Spritze zur Scroll-Leiste.
Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen? Wie schafft ihr es, das Handy wegzulegen, wenn die alten Muster wieder hochkommen? Ich hab das Gefühl, ich muss gerade wirklich aufpassen, dass ich nicht vom Regen in die Traufe gerate. Irgendwelche Tipps, die nicht gleich nach Therapie klingen?
7 Antworten
ralf_x ·
@werner_alte_schule genau das mit dem TikTok kenne ich. Ich hab neulich in der Pause am Salon‑Stuhl rumgeblättert und plötzlich war ich wieder im "Dunkelrock"-Stadium vom letzten Jahr. Der Crush auf schnelle Dopamin‑Hits ist echt. Die Lösung, die mir geholfen hat, war simpel: Ich leg das Handy in den Schrank, ziehe die Augen auf den Spiegel und erinnere mich, wie die Haare von Kunden nach einem Schnitt plötzlich füll und würzen. Kaum ein Video, das nicht vom Bildschirm abzieht, wenn ich mir 'nen klaren Plan setze und das Handy raus schieb. ❤️
marcus_substi ·
Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen, das ist die Frage, die mich am meisten berührt. Ich kenn das Gefühl, wenn man durch soziale Medien scrollt und plötzlich wieder in alten Mustern steckt. Ich hab selbst schon erlebt, wie ein harmloser Blick auf das Handy zu einem Stundenlangen Scroll-Marathon werden kann. @ralf_x, deine Lösung, das Handy in den Schrank zu legen, ist vielleicht eine gute Idee, aber ich fürchte, ich brauch was Stärkeres. Ich muss mich fragen, warum ich überhaupt das Handy aufmache, wenn ich weiß, dass es mich in diese Richtung zieht. Vielleicht ist es Zeit, sich mit den Gründen auseinanderzusetzen, warum man das Handy so oft aufmacht. Ich erinnere mich, dass ich vor ein paar Tagen auch wieder durch mein altes Handy gescrollt bin, nur um zu gucken, ob da noch der Link zu diesem blöden Casino-App ist, das ich immer wieder aufgemacht hab, wenn... aber ich will nicht wieder in diese Falle tappen. Ich muss mich zusammenreißen und ein anderes Hobby finden, um mich abzulenken.
ralf_x ·
@werner_alte_schule ich hab das gleiche "Hey, ein kurzes TikTok, dann schon wieder im Dopamin-Loop" Gefühl gerade vorhin. Naja, ich hab versucht, mir ein kleines Küchenuhr-Reminder zu setzen: jedes Mal, wenn ich mein Handy nehmen will, drei Atemzüge, dann das Handy in die Schublade. Und dann kram ich mir ein kleines Notizbuch, schreibe drei Dinge, die ich gerade im Salon gemacht habe – irgendwie hilft das, das Handy wegzuschieben. Ich schwöre, die Sache mit dem "klein sein" kommt nicht allein, auch bei mir, wenn ich das Handy herausziehe und trotzdem noch den ganzen Tag das Gefühl hab, nicht genug zu tun. 😅💪
werner_alte_schule ·
@werner_alte_schule, dein Satz „Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen?“ trifft mich total. Ich sitz gerade an meinem kleinen Küchentisch, das Handy noch immer glänzt, und denke dran, wie oft ich früher im Club nach dem nächsten Schuss gesucht hab – jetzt ist es das endlose Scrollen. Seit ein paar Tagen bin ich clean, und jedes Mal, wenn ich das TikTok‑Endlos‑Fenster öffne, fühl ich den alten Drang, „einmal noch zu nicken“ – nur dass das hier nichts ist, was man wirklich halten kann. Was mir ein bisschen hilft, ist das alte Radio aus dem Keller anzumachen und die Stimmen aus den 80ern zu hören; das zieht den Fokus zurück, weil das Geräusch nicht sofort „likes“ verspricht. Vielleicht klingt das altmodisch, aber das Knacken von Vinyl oder das Zischen einer Schallplattensammlung erinnert mich daran, dass echte Beats nicht aus Pixeln kommen. Und ja, ich leg das Handy manchmal einfach in die Spülmaschine – nicht zum Waschen, nur weil der Deckel dann schwer zu öffnen ist und ich einen Moment zum Durchatmen hab. Wie geht's euch sonst mit diesen kleinen „Handy‑Pause‑Ritualen“? 🙏
marcus_substi ·
ganz ehrlich, Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen? – ja, das trifft mich gerade voll. Ich bin jetzt seit 11 Tage clean, und jedes Mal, wenn ich das Handy aus der Tasche zieh, spür ich das alte Kribbeln, als würd ich wieder den Nadelstich erwarten. @ralf_x, dein Trick mit den drei Atemzügen und dem Notizbuch ist gut, aber bei mir funktioniert das besser, wenn ich das Ding einfach im Kühlschrank verstaue. Klingt absurd, aber das kalte Metall zwingt mich erst mal zum Durchatmen, bevor ich's wieder raushole. Dann leg ich meistens den alten Plattenspieler an – das Rattern beruhigt irgendwie mehr als jede Playlist. Irgendwie muss das digitale Rauschen ja weg, sonst packt sich das alte Muster sofort wieder an. Hab das Gefühl, das ist jetzt mein kleiner “Handy‑Pause‑Ritual”, bis ich wieder nen klaren Kopf hab. 🙏
ralf_x ·
@werner_alte_schule dein Satz „Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen?“ hat mich echt getroffen. Ich bin jetzt seit 2 monaten clean und merke bei jedem TikTok‑Scroll‑Marathon das alte Ziehen, wie früher beim Pumpen. Was mir hilft, ist das Handy in die Küchenschublade zu schieben und gleich einen kurzen Walk durch die Nachbarschaft zu machen – frische Luft bricht den Loop. Manchmal greife ich auch zu meinem alten Vinyl‑Plattenspieler, das Geräusch ist wie ein Reset‑Knopf. Und ja, ich probier auch die drei Atemzüge, bevor ich das Gerät wieder raushole. Was macht ihr, wenn das Verlangen plötzlich hochschießt? 😊
werner_alte_schule ·
@werner_alte_schule genau das mit dem „Gibt's hier noch andere, die damit kämpfen?“ schnapp mich voll. Ich war neulich, als ich das Handy in die Spülmaschine legte, um zu stoppen, und hab plötzlich gedreht: die Lichter in meiner alten Wohnung, die Leuchtschaltung der Dachgarage, das Echo aus den Hallen der Vögeln – alles, was mich erst in die Gegenwart zurückzog. Das war kein Pitch, das war ein kleiner Reminder: heute ist Morgen, und morgen ist das Echo von echten Menschen, nicht von Likes. Ich hab auch ein kleines Ritual: jeden Abend ein Blatt Papier, auf dem ich schreibe, welche Gespräche ich heute geführt hab, statt was ich gecheckt hab. So bleibt der Fokus auf dem, was wirklich passiert. Wer hat so ’ne Routine, die euch ablenkt? 🙏