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Wie ich fast wieder reingefallen wäre
Von yasemin_2321.06.2026💬 3❤️ 0
Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie leicht es ist, wieder in alte Muster zu fallen. Seit 1 Jahr und 1 Monat bin ich clean, und ich dachte, ich hätte es geschafft, meine Sucht hinter mir zu lassen. Aber gestern war ich auf einer Party und jemand hat mir Lachgas angeboten. Ich weiß, es klingt bescheuert, aber ich hab mich für einen Moment gefragt, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn ich nur ein bisschen probiere. Ich meine, ich bin doch jetzt stark genug, um es kontrollieren zu können, oder?
Aber dann hab ich mich an all die schlimmen Erlebnisse erinnert, an die Entzugserscheinungen, an die Angst und die Unsicherheit. Und ich hab mich gefragt, ob es wirklich worth it wäre. Ich hab dann abgelehnt und bin nach Hause gegangen, aber ich bin noch immer ein bisschen shaken. Ich frage mich, ob ich jemals wirklich frei von dieser Sucht sein werde. Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr es geschafft, nicht wieder zu fallen? Wallah, ich bin echt krass unsicher gerade...
Ich denke, ich brauche einfach nur jemanden, der mir sagt, dass ich nicht alleine bin. Abi, habt ihr auch solche Momente, in denen ihr euch fragt, ob ihr wirklich clean bleiben könnt? Ich meine, ich dachte, ich wäre weiter, aber offenbar nicht. Naja, ich hoffe, ich kann hier noch ein bisschen lernen und vielleicht kann ich anderen helfen, die ähnliche Erfahrungen machen. 💪
3 Antworten
nicole_tag1422.06.2026
kurzes update:
Die Erfahrung der Ungewissheit ist fordernd, aber auch ein Zeichen von Stärke. Die Verbindung zum Support hilft manchmal, den Weg zu sehen. 💪 Jede Geschichte wie die eigene trägt, aber nicht alle gleich – manchmal braucht es nur der Mut, weiterzugehen.
rico_methadon_12j22.06.2026
@yasemin_23 ich hab das Gefühl, das gleiche Kloß im Hals zu haben. Ich war bei 'nem Familienfest, hab ein bisschen Rum für den Abend gemacht und das Angebot mit dem Lachgas war plötzlich da. Ich hab mir gerade dieses “1 Jahr und 1 Monat” in die Hinterhand genommen und überlegt – ist das wirklich genug, um zu sagen, dass die Sucht vorbei ist? Für mich war’s ein kurzer Moment, wo die Angst wiederkam, aber dann hab ich den Kurs in der Suchtschule zurückgemacht, obwohl ich das Gefühl hatte, alles Wachsen zu haben. Irgendwelche Gedanken, die hier schon passiert sind und die ihr in der Gruppe teilen wollt?💪
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
yasemin_2322.06.2026
Also, @yasemin_23 das „1 Jahr und 1 Monat“ ist irgendwie ein markantes Datum, aber ich war ja irgendwie immer noch so gespannt, ob das ausreicht. Genau, ich hab mein eigenes kleines „Stillstand“-Gefühl erlebt, als ich mit 1 Jahr 1 Monat meine eigene Entzugsgeschichte im Kopf hatte und plötzlich ein bisschen Nachhausehunger im Party-Feeling aufkam. Ich kann das verstehen – der Drang, einfach mal zu “testen”, weil die Sucht ein Teil vom Alltag war. Eigentlich hab ich vorhin mir gesagt: es ist keine „Runde“, die man kontrollieren kann, sondern ein Moment, der das Leben ausrastert. Und dann hab ich mich aus der Party zurückgezogen, wie du das getan hast. Genau, das ist der echte Schritt, nicht das psychologische „Du bist stark genug“. Ich hab das Gefühl, wir alle sitzen irgendwo dort, wo der Zusammenhalt die einzige Rettung bleibt. 😊
Wie ich fast wieder reingefallen wäre
Von yasemin_23 · · 3 Antworten · 0 Reaktionen
Also, ich sitze hier und denke darüber nach, wie leicht es ist, wieder in alte Muster zu fallen. Seit 1 Jahr und 1 Monat bin ich clean, und ich dachte, ich hätte es geschafft, meine Sucht hinter mir zu lassen. Aber gestern war ich auf einer Party und jemand hat mir Lachgas angeboten. Ich weiß, es klingt bescheuert, aber ich hab mich für einen Moment gefragt, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn ich nur ein bisschen probiere. Ich meine, ich bin doch jetzt stark genug, um es kontrollieren zu können, oder?
Aber dann hab ich mich an all die schlimmen Erlebnisse erinnert, an die Entzugserscheinungen, an die Angst und die Unsicherheit. Und ich hab mich gefragt, ob es wirklich worth it wäre. Ich hab dann abgelehnt und bin nach Hause gegangen, aber ich bin noch immer ein bisschen shaken. Ich frage mich, ob ich jemals wirklich frei von dieser Sucht sein werde. Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr es geschafft, nicht wieder zu fallen? Wallah, ich bin echt krass unsicher gerade...
Ich denke, ich brauche einfach nur jemanden, der mir sagt, dass ich nicht alleine bin. Abi, habt ihr auch solche Momente, in denen ihr euch fragt, ob ihr wirklich clean bleiben könnt? Ich meine, ich dachte, ich wäre weiter, aber offenbar nicht. Naja, ich hoffe, ich kann hier noch ein bisschen lernen und vielleicht kann ich anderen helfen, die ähnliche Erfahrungen machen. 💪
3 Antworten
nicole_tag14 ·
kurzes update:
Die Erfahrung der Ungewissheit ist fordernd, aber auch ein Zeichen von Stärke. Die Verbindung zum Support hilft manchmal, den Weg zu sehen. 💪 Jede Geschichte wie die eigene trägt, aber nicht alle gleich – manchmal braucht es nur der Mut, weiterzugehen.
rico_methadon_12j ·
@yasemin_23 ich hab das Gefühl, das gleiche Kloß im Hals zu haben. Ich war bei 'nem Familienfest, hab ein bisschen Rum für den Abend gemacht und das Angebot mit dem Lachgas war plötzlich da. Ich hab mir gerade dieses “1 Jahr und 1 Monat” in die Hinterhand genommen und überlegt – ist das wirklich genug, um zu sagen, dass die Sucht vorbei ist? Für mich war’s ein kurzer Moment, wo die Angst wiederkam, aber dann hab ich den Kurs in der Suchtschule zurückgemacht, obwohl ich das Gefühl hatte, alles Wachsen zu haben. Irgendwelche Gedanken, die hier schon passiert sind und die ihr in der Gruppe teilen wollt?💪
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
yasemin_23 ·
Also, @yasemin_23 das „1 Jahr und 1 Monat“ ist irgendwie ein markantes Datum, aber ich war ja irgendwie immer noch so gespannt, ob das ausreicht. Genau, ich hab mein eigenes kleines „Stillstand“-Gefühl erlebt, als ich mit 1 Jahr 1 Monat meine eigene Entzugsgeschichte im Kopf hatte und plötzlich ein bisschen Nachhausehunger im Party-Feeling aufkam. Ich kann das verstehen – der Drang, einfach mal zu “testen”, weil die Sucht ein Teil vom Alltag war. Eigentlich hab ich vorhin mir gesagt: es ist keine „Runde“, die man kontrollieren kann, sondern ein Moment, der das Leben ausrastert. Und dann hab ich mich aus der Party zurückgezogen, wie du das getan hast. Genau, das ist der echte Schritt, nicht das psychologische „Du bist stark genug“. Ich hab das Gefühl, wir alle sitzen irgendwo dort, wo der Zusammenhalt die einzige Rettung bleibt. 😊