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Montagmorgen und die Leere nach dem ersten Koks‑Kick

kurz bevor ich ins bett falle: Morgen, ich hab noch nicht mal richtig Kaffee, aber das Licht in meiner WG ist schon voll grell und ich fühle mich irgendwie… leer. Seit 16 Tage bin ich clean – die Diagnose "Burnout" liegt jetzt wie ein Schild an der Wand, und ich merke jeden Tag ein bisschen mehr, was früher immer vom Koks übertönt war. Gestern Abend hab ich im Wohnzimmer ein altes Foto von mir im Club gesehen, wie ich mit nem Glas in der Hand und 'ner dicken Staubwolke um mich rum stand. Das war immer das Bild vom "Performance‑Boost", den ich mir dann jeden Tag wieder gekauft hab, um im Job zu glänzen. Jetzt, wo das nicht mehr da ist, merkt man plötzlich, wie laut das eigene Kopfgeräusch ist. Und ich frage mich: Wie lange dauert es eigentlich, bis das Gehirn wieder "normal" klingt? Oder ist das nie wieder wirklich normal? Heute früh war da diese komische Mischung aus Erschöpfung und Aufregung, weil ich weiß, das ich das nächste Meeting ohne das Schnell‑Boost überstehen muss. Ich habe versucht, mir 'ne Runde joggen zu gehen, aber nach fünf Minuten war ich am Ende und wollte nur noch zurück ins Bett. Hab das Gefühl, mein Körper hat noch immer das Reset‑Signal vom Koks, aber das Gehirn will nicht mitspielen. Wie geht ihr mit den Momenten um, wenn das Verlangen nach dem kurzen Kick plötzlich so stark wird, weil alles zu still ist? Haben euch bestimmte Routinen geholfen, die das "Nichts" zu erträglicher zu machen? Oder ist es eher das Reden mit anderen, die das gleiche durchmachen? Bin echt gespannt, was ihr dazu sagt – vielleicht finde ich ja was, das mir heute Morgen ein bisschen Licht wirft. 🙏
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