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Nocturna & meine verdammten Gedankenkreisel
Von nina_bvor 1 Std.💬 0❤️ 0
Sitze schon wieder hier, es ist weit nach Mitternacht, und ich frag mich echt, was hier eigentlich abgeht. Seit ich die Wetten und das exzessive Gaming gedrosselt hab – also seit jetzt ungefähr nem Monat, glaub ich – ist mein Kopf irgendwie noch lauter geworden. Kenn das jemand? Früher, als ich noch tief drin war, war das anders. Da war dann halt die nächste Runde, die nächste Wette, das war so ein Rausch, der alles andere überdeckt hat. Jetzt, wo die Stille da ist, ist es, als ob mein Gehirn anfängt, jeden einzelnen Fehler der letzten Jahre aufzulisten. Echt nervig.
Letztens hab ich im Thread zu meinen Schlafproblemen was dazu geschrieben, aber das hier ist irgendwie nochmal ne andere Ebene. Es ist nicht nur das Grübeln über die Vergangenheit, sondern auch so ein permanentes 'Was wäre wenn?'. Ich seh meine Freunde auf Insta, die chillen, studieren, machen ihr Ding, und ich denk mir so: Warum häng ich hier noch rum? Warum brauch ich gefühlt ewig, um mein Leben auf die Reihe zu kriegen? Hab ja echt versucht, beim Gamiing runterzukommen, nur noch ab und zu was mit Freunden, aber selbst das fühlt sich manchmal wie ne kleine Falle an. Sobald ich drin bin, denk ich schon wieder an die Zeit davor und bekomm nen Anflug von Panik.
Ich mein, ich weiß, ich bin auf dem richtigen Weg, irgendwie. Die 57 Tage ohne Wetten fühlen sich auch gut an, ehrlich. Aber diese Nächte, die sind hart. Es fühlt sich an, als ob mein Gehirn eine Art "Entzug" von der ständigen Stimulation macht und jetzt halt anfängt, die eigenen kleinen Ängste und Selbstzweifel zu "spielen". Hat das von euch auch jemand so erlebt? Gibt's da Tricks, wie man diese Gedankenkreisel stoppen kann, ohne gleich wieder in alte Muster zu verfallen? Ich hab das Gefühl, ich dreh mich im Kreis und finde keinen Ausweg aus diesem Gedanken-Labyrinth.
Nocturna & meine verdammten Gedankenkreisel
Von nina_b · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Sitze schon wieder hier, es ist weit nach Mitternacht, und ich frag mich echt, was hier eigentlich abgeht. Seit ich die Wetten und das exzessive Gaming gedrosselt hab – also seit jetzt ungefähr nem Monat, glaub ich – ist mein Kopf irgendwie noch lauter geworden. Kenn das jemand? Früher, als ich noch tief drin war, war das anders. Da war dann halt die nächste Runde, die nächste Wette, das war so ein Rausch, der alles andere überdeckt hat. Jetzt, wo die Stille da ist, ist es, als ob mein Gehirn anfängt, jeden einzelnen Fehler der letzten Jahre aufzulisten. Echt nervig.
Letztens hab ich im Thread zu meinen Schlafproblemen was dazu geschrieben, aber das hier ist irgendwie nochmal ne andere Ebene. Es ist nicht nur das Grübeln über die Vergangenheit, sondern auch so ein permanentes 'Was wäre wenn?'. Ich seh meine Freunde auf Insta, die chillen, studieren, machen ihr Ding, und ich denk mir so: Warum häng ich hier noch rum? Warum brauch ich gefühlt ewig, um mein Leben auf die Reihe zu kriegen? Hab ja echt versucht, beim Gamiing runterzukommen, nur noch ab und zu was mit Freunden, aber selbst das fühlt sich manchmal wie ne kleine Falle an. Sobald ich drin bin, denk ich schon wieder an die Zeit davor und bekomm nen Anflug von Panik.
Ich mein, ich weiß, ich bin auf dem richtigen Weg, irgendwie. Die 57 Tage ohne Wetten fühlen sich auch gut an, ehrlich. Aber diese Nächte, die sind hart. Es fühlt sich an, als ob mein Gehirn eine Art "Entzug" von der ständigen Stimulation macht und jetzt halt anfängt, die eigenen kleinen Ängste und Selbstzweifel zu "spielen". Hat das von euch auch jemand so erlebt? Gibt's da Tricks, wie man diese Gedankenkreisel stoppen kann, ohne gleich wieder in alte Muster zu verfallen? Ich hab das Gefühl, ich dreh mich im Kreis und finde keinen Ausweg aus diesem Gedanken-Labyrinth.