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Öffentlich lesbarer Thread

Wann hört dieses ständige Grübeln auf...

Hey Leute, ich weiß nicht, ob das hier richtig ist, aber ich muss das mal loswerden. Seit ein paar Monaten bin ich jetzt clean, und das ist ja schon mal krass, ich weiß. Aber dieses ständige Grübeln, das macht mich fertig. Ich liege oft nachts wach und denke über alles nach: Was wäre passiert, wenn ich doch weiter gemacht hätte? Wie hätte sich das auf mein Studium ausgewirkt? Und dann kommen diese Gedanken an die Panikattacken, die Angst vor der Psychose – das ist echt ein Teufelskreis. Ich versuche ja, diese Meditation und das Gebet, das ich für mich entdeckt habe, als eine Art Anker zu nutzen. Das gibt mir schon Halt, manchmal echt viel. Aber dann gibt es wieder Tage, da fühlt sich alles so... weit weg an. Als ob ich nur zusehe, wie das Leben an mir vorbeigeht. Kennt ihr das, wenn man irgendwie versucht, im Hier und Jetzt zu sein, aber die Gedanken sind überall und nirgends gleichzeitig? Meine Familie redet natürlich gar nicht drüber, das ist ja eh ein Tabu. Da muss ich allein durch. Aber manchmal frage ich mich, ob dieses ständige Nachdenken normal ist, oder ob ich da vielleicht doch irgendwie tiefer drin stecke, als ich mir eingestehen will. Ich meine, ich bin jetzt 190 Tage clean, das ist doch was, oder? Aber warum fühlt es sich manchmal immer noch so an, als würde ich auf dünnem Eis laufen? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, dieses ständige Grübeln nach dem Entzug? Wie geht ihr damit um, wenn die Gedanken euch mal wieder überrollen? Ich bin echt dankbar für jeden Tipp oder einfach nur ein paar Worte. Inshallah finde ich da bald einen Weg, das besser in den Griff zu kriegen. Liebe Grüße, sarah_03

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