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Substitution im Übergang – wie geht ihr mit dem täglichen Kontroll-Check um
Von tom_haftentvor 3 Std.💬 0❤️ 2
Ich sitz jetzt seit 27 Tagen clean in der Übergangseinrichtung, das ist jetzt fast ein Monat, und jeden Morgen gibt’s das gleiche Ritual: Aufstehen, Tabletten abholen, dann die Kontrolle vom Aufseher, der immer ein bisschen zu nah kommt. Ich weiß, das ist ja Teil des Programms, aber irgendwie fühlt es sich immer noch an wie die Zelle – nur mit mehr Kittel und weniger Gitter.
Gestern war ich wieder im Büro, hab die Dosis genommen und dann kam die Kollegin, die immer das Protokoll schreibt, und hat mich gefragt, ob ich die Tablette wirklich genommen hab. Ich hab ja nciht gesagt, das ich das schon mehrfach bestätigt habe, aber das ständige Nachfragen nervt. Ich hab das Gefühl, dass ich ständig beweisen muss, dass ich clean bleibe, obwohl das ja eigentlich klar sein sollte.
Wie handhabt ihr das? Gibt es Tricks, um das Ganze etwas entspannter zu sehen, oder redet ihr das offen mit den Aufsehern? Ich habe versucht, mir kleine Routinen zu bauen – z.B. nach dem Tablett kurz einen Spaziergang im Garten, damit ich nicht die ganze Zeit im Kopf hab, dass ich beobachtet werde. Das hilft ein bisschen, aber dann kommt das nächste Formular und der Kreislauf startet neu.
Habt ihr Tipps, wie man mental etwas Abstand gewinnt, ohne dass das als Widerstand aufgefasst wird? Ich will das nicht noch weiter verkomplizieren, aber ein bisschen mehr Gelassenheit wäre echt nice. 🙏
Substitution im Übergang – wie geht ihr mit dem täglichen Kontroll-Check um
Von tom_haftent · · 0 Antworten · 2 Reaktionen
Ich sitz jetzt seit 27 Tagen clean in der Übergangseinrichtung, das ist jetzt fast ein Monat, und jeden Morgen gibt’s das gleiche Ritual: Aufstehen, Tabletten abholen, dann die Kontrolle vom Aufseher, der immer ein bisschen zu nah kommt. Ich weiß, das ist ja Teil des Programms, aber irgendwie fühlt es sich immer noch an wie die Zelle – nur mit mehr Kittel und weniger Gitter.
Gestern war ich wieder im Büro, hab die Dosis genommen und dann kam die Kollegin, die immer das Protokoll schreibt, und hat mich gefragt, ob ich die Tablette wirklich genommen hab. Ich hab ja nciht gesagt, das ich das schon mehrfach bestätigt habe, aber das ständige Nachfragen nervt. Ich hab das Gefühl, dass ich ständig beweisen muss, dass ich clean bleibe, obwohl das ja eigentlich klar sein sollte.
Wie handhabt ihr das? Gibt es Tricks, um das Ganze etwas entspannter zu sehen, oder redet ihr das offen mit den Aufsehern? Ich habe versucht, mir kleine Routinen zu bauen – z.B. nach dem Tablett kurz einen Spaziergang im Garten, damit ich nicht die ganze Zeit im Kopf hab, dass ich beobachtet werde. Das hilft ein bisschen, aber dann kommt das nächste Formular und der Kreislauf startet neu.
Habt ihr Tipps, wie man mental etwas Abstand gewinnt, ohne dass das als Widerstand aufgefasst wird? Ich will das nicht noch weiter verkomplizieren, aber ein bisschen mehr Gelassenheit wäre echt nice. 🙏