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Öffentlich lesbarer Thread

Warum die ersten Sonnenstrahlen nach dem Wochenende so schwer fallen

Freitag ist gerade vorbei, das Wetter macht ja voll den Spaß und ich sitz hier noch am Schreibtisch, während draußen das Biergarten‑Rauschen immer lauter wird. Ich hab jetzt fast 11 Monate clean – keine Pornos, kein Weed mehr – und meistens fühlt sich das gut an. Aber jedes Mal, wenn das Wochenende anrückt, spür ich dieses komische Ziehen im Magen, als würde etwas in mir plötzlich wieder laut werden. Gestern war ich mit ein paar Kommilitonen im Park, die Sonne hat richtig schön gekitzelt und ich dachte mir: „Okay, das ist ja gar nicht so schlecht.“ Dann kam das Handy an und plötzlich war da diese alte Sehnsucht nach dem schnellen Kick, dem kurzen Rausch, den ich früher immer in den Pausen gesucht hab. Ich hab das Handy sofort weggelegt, weil ich weiß, dass das nur das alte Muster wieder anfachen will. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass ich irgendwo dran bleiben will, weil das Leben sonst irgendwie zu still wirkt. Habt ihr das auch? Dieses Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Normalität und den kleinen, aber hartnäckigen Erinnerungen an die alte Sucht, gerade wenn die Tage länger werden und man mehr Zeit draußen hat? Ich frage mich, ob ich mir einfach mehr strukturierte Aktivitäten geben soll, oder ob das nur ein weiteres Ablenkungsmanöver ist. Vielleicht hilft ja das Gespräch mit anderen, die das gleiche durchmachen. Wie geht ihr mit diesem „Wochenende‑Trigger“ um, wenn alles so verlockend wirkt? Ich wär gespannt auf eure Erfahrungen. 🙏 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
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