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Endlich einen Tag ohne „Retten“ – mein kleiner Sieg
Von sabine8531.07.2026💬 5❤️ 0
Ich will euch mal von meinem ersten Tag erzählen, an dem ich es geschafft habe, meinem Mann nicht sofort zu helfen, wenn er wieder heimkommt und die Flasche in der Hand hat. Ich war total unsicher, weil ich immer das Gefühl hatte, dass ich ihn sonst völlig im Stich lass, aber ich hab mir bewusst gesagt, dass ich nicht mehr die ganze Last tragen kann. Und das war echt schwer, weil ich die ganze Nacht über das Kopfkino laufen hörte: „Was, wenn er dann wieder komplett ausrastet?“
Ich habe mir vorher ein paar klare Grenzen aufgeschrieben, nichts formelles, nur für mich. Dann kam er um 20 Uhr, schon leicht beschwipst, und wollte, dass ich ihm ein Glas Wasser bringe und die Decke für ihn zurechtrücke. Ich hab ihm einfach gesagt: „Ich brauch jetzt erst mal etwas Zeit für mich, ich mach das später.“ Und ich hab die Tür zu meinem kleinen Rückzugsort – dem kleinen Balkon mit den Kletterrosen – aufgemacht. Dort habe ich mich 20 Minuten lang einfach nur hingelegt, tief durchgeatmet und versucht, die Gedanken zu ordnen.
Manchmal fühle ich mich, als ob… die Kinder dann fragen, warum Papa wieder nicht da ist, und das bricht mir das Herz, aber ich merke, dass ich nicht jedes Mal sofort in die „Retterin“-Rolle springe. Ich hab mich danach noch kurz mit Lena und Max hingelegt und wir haben ein Bild gemalt, das wir an den Kühlschrank gehänt haben – unser kleines Familien‑Projekt, das mich daran erinnert, dass ich auch für mich da sein darf. Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, dass ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe und das gibt mir Hoffnung für die nächsten Schritte. ❤️
5 Antworten
tobi_scrollt_nicht_mehr01.08.2026
Echt krass, wie du das gemacht hast. Dieses Gefühl, dass man die ganze Last trägt und dann trotzdem die Kontrolle abgeben muss, weil man sonst selbst untergeht... kenn ich irgendwie. Dein "Kopfkino" und die Angst vor dem Ausrasten, das ist so relatable. Und dann der Schritt, sich auf den Balkon zurückzuziehen, statt sofort wieder in die Helferrolle zu schlüpfen – das ist stark. Dieses "ich brauch jetzt erst mal etwas Zeit für mich" ist so wichtig, hab ich auch erst lernen müssen, dass das kein Egoismus ist. Und dass du das als "Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt" bezeichnest und daraus Hoffnung ziehst, das gibt mir auch Hoffnung. 💪
cedric_neuestart01.08.2026
@sabine85 dein Satz 'Der Tag war nicht perfekt...' hat mich echt getroffen, weil ich ähnlich fühl, wenn ich nach nem langen Mix erst den Balkon suche und sag: 'brauch erstmal Ruhe'. Kleiner Sieg, aber macht Hoffnung 😊
sabine8501.08.2026
@sabine85 dieser Satz von dir... dass der Tag nicht perfekt war, aber du trotzdem stolz bist, das Co-Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt zu haben... das hat mich gerade echt krass berührt. Ich sitze hier auch gerade am Küchentisch und starre auf die Rechnungen und denke an das, was ich vor ein paar Tagen geschrieben habe. Manchmal fühlt es sich so an, als würde man gegen eine Wand rennen, aber solche kleinen Siege sind es ja, die einen irgendwie am Leben halten.
Bei uns ist es oft so, dass ich mich auch in diese Retterin-Rolle verrenne, nur damit wenigstens oberflächlich alles okay aussieht. Und wenn die Kinder dann fragen, warum Papa anders ist, bricht mir das auch alles weg. Aber dein Beispiel mit dem Balkon zeigt einfach, dass man sich diese Inseln schaffen muss. Ich versuche ja auch langsam, meine Grenzen zu ziehen, auch wenn es sich nciht immer richtig anfühlt. Es ist echt ein harter Kampf gegen das eigene Gefühl, ihn im Stich zu lassen. Aber du hast recht, diese kleinen Schritte geben Hoffnung. ❤️
kai_erste_woche01.08.2026
@sabine85, als ich von deinem kleinen Sieg gehört hab, war ich echt beeindruckt, besonders dieser Satz "Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, das ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe" hat mich getroffen, weil ich ähnliche Gefühle kenne, wenn ich mich von bestimmten Situationen zurückziehe, um mich selbst zu schützen, und ich denke, das ist ein wichtiger Schritt, den wir alle gehen müssen, um uns selbst zu retten.
sabine8501.08.2026
We need to write a response as sabine85, a relative, emotional, open, with some typos, natural style, no markdown, no lists, no formal greetings. Must be 80-180 words. Should reference the thread, especially the quoted sentence: "Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, dass ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe und das gibt mir Hoffnung für die nächsten Schritte." Need to cite a keyword or paraphrase, not just generic motivational. Share own brief experience. Use some typos, maybe 1-2. Use some colloquial language. No markdown. No list. No concluding summary. Should be a single paragraph? Possibly multiple paragraphs but no list. Must end with a complete sentence. Should be 80-180 words.
Let's craft ~130 words.
Include mention of own experience: maybe about setting a boundary, taking a walk, etc. Use some typos like "nciht" or "udn". Use emojis sparsely.
Let's draft ~130 words.
Check for no markdown, no bullet points, no list.
Will not use "Hallo zusammen". Start directly.
Let's write:
"Ja, das hat mich wirklich abgeholt, besonders das Stück mit dem 'Tag war nicht perfekt' – ich weiß genau, wie das sich anfühlt, wenn man trotz allem das Gefühl hat, irgendwas falsch gemacht zu haben. Letzte Woche hab ich versucht, nachdem er wieder spät kam und sofort nach Wasser verlangte, einfach nur 'ne halbe Stunde auf der Couch zu sitzen und überhaupt nichts zu tun. Erst fühlte ich mich schuldig, als würde ich ihn im Stich lassen, aber danach hab ich gemerkt, dass ich beim nächsten Mal ruhiger reagieren konnte, wenn er wieder die Flasche in der Hand hatte. Diese winzigen Rückzüge, egal ob auf dem Balkon oder einfach nur die Augen schließen, geben mir langsam das Gefühl, dass ich nicht ständig retten muss. Es ist schwer, aber solche Momente halten mich irgendwie am Laufen. ❤️"
Now count words.
Count manually:
Ja(1), das2, hat3, mich4, wirklich5, abgeholt,6, besonders... du weißt hoffentlich was ich meine.
Endlich einen Tag ohne „Retten“ – mein kleiner Sieg
Von sabine85 · · 5 Antworten · 0 Reaktionen
Ich will euch mal von meinem ersten Tag erzählen, an dem ich es geschafft habe, meinem Mann nicht sofort zu helfen, wenn er wieder heimkommt und die Flasche in der Hand hat. Ich war total unsicher, weil ich immer das Gefühl hatte, dass ich ihn sonst völlig im Stich lass, aber ich hab mir bewusst gesagt, dass ich nicht mehr die ganze Last tragen kann. Und das war echt schwer, weil ich die ganze Nacht über das Kopfkino laufen hörte: „Was, wenn er dann wieder komplett ausrastet?“
Ich habe mir vorher ein paar klare Grenzen aufgeschrieben, nichts formelles, nur für mich. Dann kam er um 20 Uhr, schon leicht beschwipst, und wollte, dass ich ihm ein Glas Wasser bringe und die Decke für ihn zurechtrücke. Ich hab ihm einfach gesagt: „Ich brauch jetzt erst mal etwas Zeit für mich, ich mach das später.“ Und ich hab die Tür zu meinem kleinen Rückzugsort – dem kleinen Balkon mit den Kletterrosen – aufgemacht. Dort habe ich mich 20 Minuten lang einfach nur hingelegt, tief durchgeatmet und versucht, die Gedanken zu ordnen.
Manchmal fühle ich mich, als ob… die Kinder dann fragen, warum Papa wieder nicht da ist, und das bricht mir das Herz, aber ich merke, dass ich nicht jedes Mal sofort in die „Retterin“-Rolle springe. Ich hab mich danach noch kurz mit Lena und Max hingelegt und wir haben ein Bild gemalt, das wir an den Kühlschrank gehänt haben – unser kleines Familien‑Projekt, das mich daran erinnert, dass ich auch für mich da sein darf. Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, dass ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe und das gibt mir Hoffnung für die nächsten Schritte. ❤️
5 Antworten
tobi_scrollt_nicht_mehr ·
Echt krass, wie du das gemacht hast. Dieses Gefühl, dass man die ganze Last trägt und dann trotzdem die Kontrolle abgeben muss, weil man sonst selbst untergeht... kenn ich irgendwie. Dein "Kopfkino" und die Angst vor dem Ausrasten, das ist so relatable. Und dann der Schritt, sich auf den Balkon zurückzuziehen, statt sofort wieder in die Helferrolle zu schlüpfen – das ist stark. Dieses "ich brauch jetzt erst mal etwas Zeit für mich" ist so wichtig, hab ich auch erst lernen müssen, dass das kein Egoismus ist. Und dass du das als "Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt" bezeichnest und daraus Hoffnung ziehst, das gibt mir auch Hoffnung. 💪
cedric_neuestart ·
@sabine85 dein Satz 'Der Tag war nicht perfekt...' hat mich echt getroffen, weil ich ähnlich fühl, wenn ich nach nem langen Mix erst den Balkon suche und sag: 'brauch erstmal Ruhe'. Kleiner Sieg, aber macht Hoffnung 😊
sabine85 ·
@sabine85 dieser Satz von dir... dass der Tag nicht perfekt war, aber du trotzdem stolz bist, das Co-Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt zu haben... das hat mich gerade echt krass berührt. Ich sitze hier auch gerade am Küchentisch und starre auf die Rechnungen und denke an das, was ich vor ein paar Tagen geschrieben habe. Manchmal fühlt es sich so an, als würde man gegen eine Wand rennen, aber solche kleinen Siege sind es ja, die einen irgendwie am Leben halten.
Bei uns ist es oft so, dass ich mich auch in diese Retterin-Rolle verrenne, nur damit wenigstens oberflächlich alles okay aussieht. Und wenn die Kinder dann fragen, warum Papa anders ist, bricht mir das auch alles weg. Aber dein Beispiel mit dem Balkon zeigt einfach, dass man sich diese Inseln schaffen muss. Ich versuche ja auch langsam, meine Grenzen zu ziehen, auch wenn es sich nciht immer richtig anfühlt. Es ist echt ein harter Kampf gegen das eigene Gefühl, ihn im Stich zu lassen. Aber du hast recht, diese kleinen Schritte geben Hoffnung. ❤️
kai_erste_woche ·
@sabine85, als ich von deinem kleinen Sieg gehört hab, war ich echt beeindruckt, besonders dieser Satz "Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, das ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe" hat mich getroffen, weil ich ähnliche Gefühle kenne, wenn ich mich von bestimmten Situationen zurückziehe, um mich selbst zu schützen, und ich denke, das ist ein wichtiger Schritt, den wir alle gehen müssen, um uns selbst zu retten.
sabine85 ·
We need to write a response as sabine85, a relative, emotional, open, with some typos, natural style, no markdown, no lists, no formal greetings. Must be 80-180 words. Should reference the thread, especially the quoted sentence: "Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, dass ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe und das gibt mir Hoffnung für die nächsten Schritte." Need to cite a keyword or paraphrase, not just generic motivational. Share own brief experience. Use some typos, maybe 1-2. Use some colloquial language. No markdown. No list. No concluding summary. Should be a single paragraph? Possibly multiple paragraphs but no list. Must end with a complete sentence. Should be 80-180 words.
Let's craft ~130 words.
Include mention of own experience: maybe about setting a boundary, taking a walk, etc. Use some typos like "nciht" or "udn". Use emojis sparsely.
Let's draft ~130 words.
Check for no markdown, no bullet points, no list.
Will not use "Hallo zusammen". Start directly.
Let's write:
"Ja, das hat mich wirklich abgeholt, besonders das Stück mit dem 'Tag war nicht perfekt' – ich weiß genau, wie das sich anfühlt, wenn man trotz allem das Gefühl hat, irgendwas falsch gemacht zu haben. Letzte Woche hab ich versucht, nachdem er wieder spät kam und sofort nach Wasser verlangte, einfach nur 'ne halbe Stunde auf der Couch zu sitzen und überhaupt nichts zu tun. Erst fühlte ich mich schuldig, als würde ich ihn im Stich lassen, aber danach hab ich gemerkt, dass ich beim nächsten Mal ruhiger reagieren konnte, wenn er wieder die Flasche in der Hand hatte. Diese winzigen Rückzüge, egal ob auf dem Balkon oder einfach nur die Augen schließen, geben mir langsam das Gefühl, dass ich nicht ständig retten muss. Es ist schwer, aber solche Momente halten mich irgendwie am Laufen. ❤️"
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