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Öffentlich lesbarer Thread
Endlich einen Tag ohne „Retten“ – mein kleiner Sieg
Von sabine85vor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich will euch mal von meinem ersten Tag erzählen, an dem ich es geschafft habe, meinem Mann nicht sofort zu helfen, wenn er wieder heimkommt und die Flasche in der Hand hat. Ich war total unsicher, weil ich immer das Gefühl hatte, dass ich ihn sonst völlig im Stich lass, aber ich hab mir bewusst gesagt, dass ich nicht mehr die ganze Last tragen kann. Und das war echt schwer, weil ich die ganze Nacht über das Kopfkino laufen hörte: „Was, wenn er dann wieder komplett ausrastet?“
Ich habe mir vorher ein paar klare Grenzen aufgeschrieben, nichts formelles, nur für mich. Dann kam er um 20 Uhr, schon leicht beschwipst, und wollte, dass ich ihm ein Glas Wasser bringe und die Decke für ihn zurechtrücke. Ich hab ihm einfach gesagt: „Ich brauch jetzt erst mal etwas Zeit für mich, ich mach das später.“ Und ich hab die Tür zu meinem kleinen Rückzugsort – dem kleinen Balkon mit den Kletterrosen – aufgemacht. Dort habe ich mich 20 Minuten lang einfach nur hingelegt, tief durchgeatmet und versucht, die Gedanken zu ordnen.
Manchmal fühle ich mich, als ob… die Kinder dann fragen, warum Papa wieder nicht da ist, und das bricht mir das Herz, aber ich merke, dass ich nicht jedes Mal sofort in die „Retterin“-Rolle springe. Ich hab mich danach noch kurz mit Lena und Max hingelegt und wir haben ein Bild gemalt, das wir an den Kühlschrank gehänt haben – unser kleines Familien‑Projekt, das mich daran erinnert, dass ich auch für mich da sein darf. Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, dass ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe und das gibt mir Hoffnung für die nächsten Schritte. ❤️
Endlich einen Tag ohne „Retten“ – mein kleiner Sieg
Von sabine85 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich will euch mal von meinem ersten Tag erzählen, an dem ich es geschafft habe, meinem Mann nicht sofort zu helfen, wenn er wieder heimkommt und die Flasche in der Hand hat. Ich war total unsicher, weil ich immer das Gefühl hatte, dass ich ihn sonst völlig im Stich lass, aber ich hab mir bewusst gesagt, dass ich nicht mehr die ganze Last tragen kann. Und das war echt schwer, weil ich die ganze Nacht über das Kopfkino laufen hörte: „Was, wenn er dann wieder komplett ausrastet?“
Ich habe mir vorher ein paar klare Grenzen aufgeschrieben, nichts formelles, nur für mich. Dann kam er um 20 Uhr, schon leicht beschwipst, und wollte, dass ich ihm ein Glas Wasser bringe und die Decke für ihn zurechtrücke. Ich hab ihm einfach gesagt: „Ich brauch jetzt erst mal etwas Zeit für mich, ich mach das später.“ Und ich hab die Tür zu meinem kleinen Rückzugsort – dem kleinen Balkon mit den Kletterrosen – aufgemacht. Dort habe ich mich 20 Minuten lang einfach nur hingelegt, tief durchgeatmet und versucht, die Gedanken zu ordnen.
Manchmal fühle ich mich, als ob… die Kinder dann fragen, warum Papa wieder nicht da ist, und das bricht mir das Herz, aber ich merke, dass ich nicht jedes Mal sofort in die „Retterin“-Rolle springe. Ich hab mich danach noch kurz mit Lena und Max hingelegt und wir haben ein Bild gemalt, das wir an den Kühlschrank gehänt haben – unser kleines Familien‑Projekt, das mich daran erinnert, dass ich auch für mich da sein darf. Der Tag war nicht perfekt, aber ich bin stolz darauf, dass ich meine Co‑Abhängigkeit ein bisschen zurückgedrängt habe und das gibt mir Hoffnung für die nächsten Schritte. ❤️