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Öffentlich lesbarer Thread

Dieser neue "Forschungskram" über Neuroplastizität... macht das Sinn

Alter, ich hab letztens diesen Artikel hier im Forum gelesen ueber Neuroplastizitaet und wie das Gehirn sich ja angeblich wieder "reparieren" kann, wenn man laenger clean ist. Das war ja ganz interessant, hab das mit meinem halben Kaffee heute Morgen verschlungen, bevor ich ueberhaupt checken konnte, ob ich jetzt schon wach bin oder noch träume. Aber irgendwie... ich weiss nicht. Die reden da von neuen Verbindungen und wie man quasi "neue Bahnen" im Kopf legt, wenn man aufhört mit dem ganzen Chemie-Schrott. Klingt ja erstmal super, echt, aber dann denk ich mir: Was ist mit den alten Bahnen? Die sind doch irgendwie noch da, oder? Manchmal spür ich die immer noch, so als ob sie nur kurz unter der Oberfläche liegen und nur drauf warten, das man mal wieder kurz nicht aufpasst. Wie so ein altes Gamepad, wo die Knoepfe manchmal noch zufaellig auslösen. Ich meine, ich bin jetzt seit ungefähr 10 Monaten clean, und ja, vieles ist besser. Ich kotze nicht mehr jeden Morgen, und der Gedanke an den "Lappen" ist nicht mehr nur ein boeser Traum. Aber diese Momente, wo das Verlangen so richtig reinhaut, die sind immer noch da. Ist das dann die Neuroplastizitaet, die gerade am Kaempfen ist? Oder sind das einfach nur die alten Gewohnheiten, die sich hartnaeckig halten? Hat von euch da draußen jemand aehnliche Erfahrungen gemacht? Oder gibt's hier vielleicht sogar jemanden, der sich damit auskennt und das mal verständlich erklaeren kann, ohne dass man nachher mehr Fragen hat als vorher? Wuerd mich echt interessieren, was ihr dazu denkt.
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