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Neue Studie zu Substitutionsprogrammen – was heißt das für uns...

Ich war die letzten Tage etwas offline, weil die Kids was Dringendes hatten und ich dann wieder voll reingestiegen bin. Seit etwa einem Monat bin ich clean, das fühlt sich immer noch ein bisschen surreal an, aber ich versuch das jetzt zu nutzen, um ein bisschen tiefer zu graben, was die Forschung gerade sagt. Gestern hab ich in der Drogenreport‑Online‑Zeitschrift einen Artikel gelesen, der eine aktuelle randomisierte Studie aus Berlin zusammenfasst. Die haben verglichen, wie gut Patienten mit langjähriger Opioidabhängigkeit auf Polamidon im Vergleich zu Methadon reagieren, wenn man zusaetzlich psychosoziale Unterstuetzung anbietet. Ergebnis: Die Polamidon‑Gruppe hatte nach sechs Monaten signifikant weniger Rückfaelle, aber das war nur dann der Fall, wenn das Team regelmaeßig Hausbesuche gemacht hat – also quasi ein Mix aus medikamentoeser und sozialer Betreuung. Ich frage mich jetzt, srsly, ob das was fuer uns hier im Kotti‑Umfeld bedeutet. Pack schlägt sich, wenn man nur das Medikament kriegt und dann allein gelassen wird, aber wenn man ein bisschen mehr Begleitung kriegt, scheint das echt zu helfen. Irgendwie klingt das nach einem Aufruf, mehr Outreach‑Teams zu pushen, aber ich weiß nicht, wie das in der Praxis aussieht. Hat jemand von euch schon Erfahrung mit so einem kombinierten Ansatz? Vielleicht kennt ihr ja eine Beratungsstelle, die das wirklich umsetzt, oder ihr habt selbst gemerkt, das mehr persönliche Kontakte den Unterschied machen. Ich bin gespannt, was ihr darueber denkt und ob ihr aehnliche Studien mitbekommen habt. 😊
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