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Öffentlich lesbarer Thread
Diese Studien zur Neuroplastizität machen mich echt fertig...
Von niewiedervor 33 Min.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier grad und hab mir mal wieder ein paar von diesen Studien reingezogen, die hier geteilt wurden. Über Neuroplastizität und wie das Gehirn sich angeblich verändern kann. zum einen voll faszinierend, zum anderen macht mich das auch irgendwie fertig, tbh. Die sagen ja, dass sich das Gehirn neu vernetzen kann, auch nach Schäden oder langen Belastungen. Aber was, wenn die Belastung halt die eigene Kindheit war, wegen der Sucht von jemand anderem? Kann sich das Gehirn dann überhaupt noch richtig "reparieren", wenn die Grundsteine schon so... naja, krumm gelegt wurden?
Ich mein, meine Mutter hat ja getrunken, seid ich denken kann. Viel getrunken. Und ich war dann halt diejenige, die sich um alles gekümmert hat. Haushalt, Geschwister, Einkaufen. Alles. Echt krass, wenn man drüber nachdenkt, wie jung ich da schon war. Jetzt, wo ich aus dem Haus bin und meine Ausbildung mache, denk ich oft darüber nach, was das mit mir gemacht hat. Nicht nur die Schuldgefühle, wenn ich mal was für mich mache, wie ich letztens im anderen Thread geschrieben hab, sondern auch so im Kopf. Fühlt sich manchmal so an, als ob da halt ständig eine kleine Stimme ist, die mir sagt, dass ich nicht gut genug bin oder dass irgendwas nicht stimmt.
Wenn diese Studien aber sagen, dass sich das Gehirn ändern kann, heißt das dann, dass ich das auch irgendwie "hinkriegen" kann? Oder ist das bei mir schon zu tief drin, weil es quasi von Geburt an da war, diese... chaotische Umgebung? Pack schlägt sich, pack verträgt sich, sagt man ja so, aber mein Gehirn hat sich ja nicht "freiwillig" so entwickelt, sondern unter Zwang, oder? Hat da jemand von euch auch solche Erfahrungen gemacht oder sich damit auseinandergesetzt, wie diese Lernprozesse bei uns Angehörigen funktionieren, wenn die Kindheit so war?
Diese Studien zur Neuroplastizität machen mich echt fertig...
Von niewieder · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier grad und hab mir mal wieder ein paar von diesen Studien reingezogen, die hier geteilt wurden. Über Neuroplastizität und wie das Gehirn sich angeblich verändern kann. zum einen voll faszinierend, zum anderen macht mich das auch irgendwie fertig, tbh. Die sagen ja, dass sich das Gehirn neu vernetzen kann, auch nach Schäden oder langen Belastungen. Aber was, wenn die Belastung halt die eigene Kindheit war, wegen der Sucht von jemand anderem? Kann sich das Gehirn dann überhaupt noch richtig "reparieren", wenn die Grundsteine schon so... naja, krumm gelegt wurden?
Ich mein, meine Mutter hat ja getrunken, seid ich denken kann. Viel getrunken. Und ich war dann halt diejenige, die sich um alles gekümmert hat. Haushalt, Geschwister, Einkaufen. Alles. Echt krass, wenn man drüber nachdenkt, wie jung ich da schon war. Jetzt, wo ich aus dem Haus bin und meine Ausbildung mache, denk ich oft darüber nach, was das mit mir gemacht hat. Nicht nur die Schuldgefühle, wenn ich mal was für mich mache, wie ich letztens im anderen Thread geschrieben hab, sondern auch so im Kopf. Fühlt sich manchmal so an, als ob da halt ständig eine kleine Stimme ist, die mir sagt, dass ich nicht gut genug bin oder dass irgendwas nicht stimmt.
Wenn diese Studien aber sagen, dass sich das Gehirn ändern kann, heißt das dann, dass ich das auch irgendwie "hinkriegen" kann? Oder ist das bei mir schon zu tief drin, weil es quasi von Geburt an da war, diese... chaotische Umgebung? Pack schlägt sich, pack verträgt sich, sagt man ja so, aber mein Gehirn hat sich ja nicht "freiwillig" so entwickelt, sondern unter Zwang, oder? Hat da jemand von euch auch solche Erfahrungen gemacht oder sich damit auseinandergesetzt, wie diese Lernprozesse bei uns Angehörigen funktionieren, wenn die Kindheit so war?