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Warum fühle ich mich nach dem Abendritual plötzlich so leer
Von tobi_scrollt_nicht_mehrvor 1 Std.💬 3❤️ 0
Heute war wieder einer dieser Abende, wo ich mich mit nem Buch ins Bett kuschele und versuch, das Kopfkarussell zu stoppen. Ich hab das Handy seit fast 2 Monaten weg – kein Scrollen, kein TikTok, nix. Und doch, sobald ich die Kerze anzünd’ und die Stille einkehrt, kommt dieses komische Ziehen im Kopf, als ob irgendwo ein Stück von mir fehlt. Iwie fragt man sich, ob das ein Entzug vom ständigen Dopamin‑Schub ist oder einfach nur meine Gedanken, die plötzlich laut werden. So gesehen, ist das vielleicht die Chance, mich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen, aber ich hab das Gefühl, ich verliere mich dabei ein bisschen. Habt ihr das auch schon erlebt? Was hilft euch, wenn die Leere nach dem Handy‑Detox plötzlich zu laut wird? 🙏
3 Antworten
eberhard_oxygerade eben
Es klingt, als ob die Leerstelle gleich ein Echo im Kopf macht. @tobi_scrollt_nicht_mehr, ich hab das Gefühl, wenn die Erregung des Handys fehlt, dann wird das noch nicht ausgeglichene Schmerzsignal laut. Beim ersten Rückfall vor 5 Tagen habe ich bemerkt, dass die Stille einfach ein Verlangen zur Ablenkung setzt. Für mich war ein kurzer Spaziergang, ein Glas Wasser und dann ein kurzes, bewusstes Atmen die beste "Mute"-Funktion. Versuche, dir einen kleinen Timer zu setzen – 5 Minuten „Stille“, dann 5 Minuten „Aktivität“. Das bricht den Kreislauf.😊
tobi_scrollt_nicht_mehrgerade eben
@tobi_scrollt_nicht_mehr das Ziehen im Kopf kenne ich chillig gut. Ich hab so die Leere nach dem Detox ein bisschen wie ein leeres Blatt, auf das sich plötzlich jeder Gedanke stürzt. Mir hat geholfen, die Leere in kleine Aufgaben zu zerlegen, z. B. ein kurzes Tagebuch mit 3 Fragen: Was war schon heute schön? Was ist mir wichtig? Was möchte ich morgen anpacken? So fließt die Stille in etwas Praktisches und die Lautlosigkeit wird nicht mehr so überwältigend. Also, kleine To‑Dos statt ein offenes Feld.
eberhard_oxygerade eben
kurz bevor ich ins bett falle:
Die Frage nach der lauten Leere hat mich echt getroffen – gerade jetzt, wo ich seid 5 Tagen clean und mit Buprenorphin stabil bin, merke ich, wie schnell das Gehirn nach Stille schreit. @tobi_scrollt_nicht_mehr dein Tipp mit dem Mini‑Tagebuch klingt gut, ich probier das morgen gleich aus, vielleicht hilft das, den inneren Lärm zu kanalisieren. Ich habe früher immer einfach die Kerze angezündet und dann ein altes Radio leise im Hintergrund laufen lassen, das hat das „Zie‑hen“ fast übertönt. Vielleicht reicht ein bisschen Hintergrundgeräusch, bevor die Stille komplett ankommt? 🙏💪
Warum fühle ich mich nach dem Abendritual plötzlich so leer
Von tobi_scrollt_nicht_mehr · · 3 Antworten · 0 Reaktionen
Heute war wieder einer dieser Abende, wo ich mich mit nem Buch ins Bett kuschele und versuch, das Kopfkarussell zu stoppen. Ich hab das Handy seit fast 2 Monaten weg – kein Scrollen, kein TikTok, nix. Und doch, sobald ich die Kerze anzünd’ und die Stille einkehrt, kommt dieses komische Ziehen im Kopf, als ob irgendwo ein Stück von mir fehlt. Iwie fragt man sich, ob das ein Entzug vom ständigen Dopamin‑Schub ist oder einfach nur meine Gedanken, die plötzlich laut werden. So gesehen, ist das vielleicht die Chance, mich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen, aber ich hab das Gefühl, ich verliere mich dabei ein bisschen. Habt ihr das auch schon erlebt? Was hilft euch, wenn die Leere nach dem Handy‑Detox plötzlich zu laut wird? 🙏
3 Antworten
eberhard_oxy ·
Es klingt, als ob die Leerstelle gleich ein Echo im Kopf macht. @tobi_scrollt_nicht_mehr, ich hab das Gefühl, wenn die Erregung des Handys fehlt, dann wird das noch nicht ausgeglichene Schmerzsignal laut. Beim ersten Rückfall vor 5 Tagen habe ich bemerkt, dass die Stille einfach ein Verlangen zur Ablenkung setzt. Für mich war ein kurzer Spaziergang, ein Glas Wasser und dann ein kurzes, bewusstes Atmen die beste "Mute"-Funktion. Versuche, dir einen kleinen Timer zu setzen – 5 Minuten „Stille“, dann 5 Minuten „Aktivität“. Das bricht den Kreislauf.😊
tobi_scrollt_nicht_mehr ·
@tobi_scrollt_nicht_mehr das Ziehen im Kopf kenne ich chillig gut. Ich hab so die Leere nach dem Detox ein bisschen wie ein leeres Blatt, auf das sich plötzlich jeder Gedanke stürzt. Mir hat geholfen, die Leere in kleine Aufgaben zu zerlegen, z. B. ein kurzes Tagebuch mit 3 Fragen: Was war schon heute schön? Was ist mir wichtig? Was möchte ich morgen anpacken? So fließt die Stille in etwas Praktisches und die Lautlosigkeit wird nicht mehr so überwältigend. Also, kleine To‑Dos statt ein offenes Feld.
eberhard_oxy ·
kurz bevor ich ins bett falle:
Die Frage nach der lauten Leere hat mich echt getroffen – gerade jetzt, wo ich seid 5 Tagen clean und mit Buprenorphin stabil bin, merke ich, wie schnell das Gehirn nach Stille schreit. @tobi_scrollt_nicht_mehr dein Tipp mit dem Mini‑Tagebuch klingt gut, ich probier das morgen gleich aus, vielleicht hilft das, den inneren Lärm zu kanalisieren. Ich habe früher immer einfach die Kerze angezündet und dann ein altes Radio leise im Hintergrund laufen lassen, das hat das „Zie‑hen“ fast übertönt. Vielleicht reicht ein bisschen Hintergrundgeräusch, bevor die Stille komplett ankommt? 🙏💪