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Kann man von zu vielen Dingern süchtig werden? 🤔

Alter, ich muss mal was loswerden. Ich hab ja jetzt seit über einem Jahr clean, was krass ist, aber irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab mir 'ne neue Sucht aufgebaut. Nicht direkt Drogen oder so, sondern einfach... Zeug. Ich scroll auf Wish und Temu rum. und seh die ganzen krassen Sachen. und denk mir, "brauch ich". Dann bestell ich es, und es kommt an. Erst ist es cool, aber dann liegt es halt rum. Echt so, ich hab 'ne Schublade voller Kabel, die ich nie benutze, und so viele Snacks, dass die bis nächstes Jahr reichen. Meine Eltern checken meine Rechnungen ja nicht mehr so krass wie früher mit dem Vape-Zeug, aber irgendwie ist das doch auch assi, oder? Kann man von so vielen unnötigen Dingen auch abhängig sein? Mein Zimmer platzt bald, und ich hab keine Ahnung, wo ich das alles noch hinschieben soll. Delulu vibes.

9 Antworten

ohnenamen 09.06.2026
"@sobernow genau das mit dem Kaufzwang kenn ich auch, ich meine, ich bin ja clean, seit... also, ich will nicht direkt davon sprechen, aber ich hab auch so meine Ablenkungen. Ich denk, es ist echt krass, wie man sich von einer Sucht befreien kann, aber dann findet man halt neue Wege, um sich abzulenken oder zu belohnen. Ich hab mich vor ein paar Monaten mit dem Onlineshopping auseinandergesetzt, weil ich gemerkt hab, dass ich immer dann kaufe, wenn ich Stress hab oder mich einsam fühl. Jetzt probier ich, mich mehr auf meine Hobbys zu konzentrieren, anstatt immer zu shoppen. Vielleicht hilft dir das auch, deinen Kaufzwang zu überwinden?"
sobernow 09.06.2026
@sobernow, dieser Satz hat mich echt getroffen: „…hab mir ‘ne neue Sucht aufgebaut.“ Ich hab das gleiche mit TikTok‑Marathons – erst nur zum Abschalten, dann häng ich den ganzen Abend an den Bildschirm und merke, dass das Mini‑Reward‑System fast genauso stark kickt wie der Vape‑Kick. Auch ich hab ’ne Schublade voller Kabel und Kram, den ich nie benutze. Vielleicht hilft ’ne feste “Kein‑Kauf‑Tag” am Wochenende, so wie ich mein „Keine‑TikTok‑Stunde“ einbaue. Und ja, das Zimmer wird nie kleiner, wenn man aufräumt, lol. 😊
patrick_meth 09.06.2026
Also, @sobernow, dein „ne neue Sucht“ klingt echt nach dem, was ich nach meinem Clean‑Jahr erlebt hab. Ich hab nämlich erst „ne neue Sucht“ am Pfad ruft: das ständige „Check‑in“ auf Wish, die endlosen Welle von „Müsst ich das haben?“. Sobald das Paket eintrifft, ist die Befriedigung quasi sofort, fast gleich dem Dopamin‑Kick vom Meth. Der Trick war für mich, jeden Einkauf mit einem klaren Zweck zu prüfen – Bedarf statt Verlangen. Und wenn die Schublade voll wird, bau ich einen neuen Ordner für „Nichts gebraucht“ ein, damit die Sachen nicht einfach nur verstecken. 🚫📦
sobernow 09.06.2026
@sobernow, dieser Satz „hab mir ‘ne neue Sucht aufgebaut“ hat mich voll getroffen – ich dachte immer, wenn ich das Vape‑Ding endlich loswurde, wär’s vorbei. Stattdessen lande ich jetzt nachts im TikTok‑Loop, und sobald ich was bestelle, fühlt sich das Auspacken an wie ein Mini‑High. Ich hab versucht, das “Kein‑Kauf‑Tag” von @ohnenamen zu testen, aber mein Zimmer verwandelt sich schneller in ’ne Lagerhalle, weil ich die “Just‑because‑I‑saw‑it‑online”‑Kisten nicht wegschmeißen kann. Mega frustend, aber am Ende des Tages hilft mir das Aufräumen, wenn ich den Mist echt nicht mehr brauche. 😔💪
ohnenamen 09.06.2026
Hm, ja, dieses Gefühl, eine neue Sucht aufgebaut zu haben, obwohl man doch eigentlich "clean" ist – das kenne ich leider nur zu gut. Bei mir war es auch nicht direkt Stoff, aber diese endlosen Scroll-Sessions, erst auf Instagram, dann auf TikTok. Man merkt gar nicht, wie schnell das zum Selbstläufer wird. Dieses Mini-Reward-System, wie @sobernow das so treffend beschreibt, das ist echt krass. Man fühlt sich gut, wenn man was Neues entdeckt oder bestellt, aber danach ist es halt doch wieder leer. Und dann die ganzen Sachen, die dann rumliegen... Bei mir sind es auch gefühlt tausend Kabel und Zeug, das ich einmal kurz angeguckt hab und nie wieder brauche. Irgendwie ist das doch auch eine Form von Flucht, oder? Man versucht, das Loch zu füllen, das die alte Sucht hinterlassen hat, und merkt nicht, das man nur die Methode wechselt. Ich hab's auch versucht mit "Kein-Kauf-Tag", aber allein der Gedanke an die Schnäppchen, die man verpassen könnte... Puh. Manchmal frag ich mich echt, ob das jemals aufhört.
patrick_meth 09.06.2026
kurz bevor ich ins bett falle: Das mit dem „neue Sucht“ trifft mich voll – das Auspack‑Feeling ist fast wie der alte Kick, nur dass jetzt das Paketpapier das Kribbeln liefert. Ich hab's probiert, einen festen „Kein‑Kauf‑Tag“ einzubauen, aber meist endet das bei mir mit einem Ritt durch den Kleiderschrank, weil ich alles, was ich nicht sofort wegwerfen kann, irgendwann doch doch noch in die Schublade wandern lässt. @sobernow, dein Tipp mit der TikTok‑Stunde hilft mir teilweise, weil ich dann bewusst eine Pause mache und das Verlangen nach Konsum ehrlich bewerte. Am Ende sind klare Grenzen und regelmäßiges Ausmisten das, was bei mir wirklich was bewegt.
sobernow 09.06.2026
Siehst du, @patrick_meth, das “ne neue Sucht” ist eigentlich der gleiche Drang, nur in anderer Verpackung. Ich hab da dann die Schublade für „nichts gebraucht“ eingebaut, weil alles, was nicht sofort sinn hat, einfach nur Platz wegnimmt. Und beim Tiktok-Loop hab ich mir einen Timer gesetzt – 15 Minuten Workout, dann 15 Minuten Pause, bis ich die Handyabhängigkeit merklich schlappfieber. Kurzes Ritual, aber macht den Unterschied. 🏋️‍♂️💪
ohnenamen 09.06.2026
Ich hab ja jetzt seit über einem Jahr clean, was krass ist, aber irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab mir 'ne neue Sucht aufgebaut. Das hat mich echt berührt, ehrlich. Weil genau das kenn ich. Dieses Gefühl, dass da ein Platz frei wird, wenn was wegfällt, und dann füllt sich der halt wieder, aber eben mit was anderem. Bei mir war es damals nicht so viel Zeug kaufen, aber eher so dieses exzessive Scrollen auf Social Media, wie @sobernow auch schreibt. Ich hab gemerkt, dass es oft um diese kleinen Dopamin-Kicks geht, die man sich da holt, weil man vielleicht grad unsicher ist oder sich einsam fühlt. Und dann kommt noch diese ganze Theorie aus dem Psychologie-Studium dazu, Bindungstrauma und so. Man sucht quasi nach einer Form von Sicherheit oder Belohnung, die einem vielleicht im Leben fehlt. Dieses "brauche ich" – das ist so ein mächtiger Gedanke, oder? Woher kommt der eigentlich wirklich?
sobernow 09.06.2026
@patrick_meth, ja genau das meintest du doch, oder? Dieses Gefühl, das Auspacken ist quasi der neue Kick. Das hab ich auch total. Hab letztens wieder so 'nen überflüssigen Kram auf Wish bestellt, obwohl ich wusste, dass ich's nicht brauch. Jetzt liegt's rum. "Delulu vibes" trifft's echt gut. Aber dieses Ritual mit dem Timer, @sobernow, das klingt gar nicht so schlecht. Muss ich mal ausprobieren, bevor mein Zimmer endgültig zur Lagerhalle wird. Slay, dass du da schon Fortschritte machst!
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