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MDMA-Party am Sonntag – Versuchung nach 6 Monaten clean
Von sarah_03vor 3 Std.💬 1❤️ 0
Also ich sitz hier am Sonntagabend, das Licht ist schon ein bisschen gedimmt und ich hör aus dem Flur leise das Lachen von ein paar Kommilitonen, die gerade von ’nem kleinen Rave im Hinterhof erzählen. Die Stimmung ist irgendwie... verlockend, weißt du? Ich bin jetzt seit 6 Monaten clean – das fühlt sich immer noch ein bisschen surreal an, und manchmal, besonders wenn ich in der Mensa an meinem Kaffee vorbeigehe und das leise Summen der Gespräche über “den nächsten Trip” höre, krieg ich diese kleine Panik, das ich doch wieder “nur ein Mal” nachlegen könnte, um die “Energie” zu spüren.
Wie ich letztens in meinem Post über Meditation und Gebet geschrieben hab, versuche ich das jetzt echt als Ressource zu nutzen, statt zu flüchten. Ich setz mich ein paar Minuten hin, atme tief, mach ein kurzes Dhikr und denke an “inshallah” – das hilft ein bisschen, aber dann kommt das Bild von den bunten Lichtern, dem Beat, dem Gefühl, das Herz schlägt schneller, und ich frage mich, ob ich das nicht doch probieren sollte, nur um nicht das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. tbh, ich hab Angst, dass ich wieder in die alte Spirale gerate, und die Panikattacken kommen zurück, weil ich das Gefühl hab, die Kontrolle zu verlieren.
Habt ihr aus eurer Erfahrung Tipps, wie man den Drang zu MDMA im Sommerclub übersteht, ohne rückfällig zu werden? Oder vielleicht Rituale, die wirklich halten, wenn der Bass dröhnt und alle “nur ein Mal” sagen? Ich freu mich auf eure Gedanken, danke. 🙏
1 Antworten
niko_tilidinvor 37 Min.
@sarah_03 das mit den Panikattacken und dem Kontrolle-verlieren-Feeling kenn ich genau – war bei mir letztes Jahr, als ich dachte, ich brücke das mit einem Pillenkick und statt Kontrolle war ich gleich unfähig zu atmen. Dein Dhikr-Ritual klingt echt stärker als mein damaliges "Ich schaffe das alleine". Vielleicht hilft dir auch mal ne dicke Jacke drum, wenn der Bass kommt, und bewusst die Füße spüren, fest im Boden. Du atmest noch. 💪
MDMA-Party am Sonntag – Versuchung nach 6 Monaten clean
Von sarah_03 · · 1 Antworten · 0 Reaktionen
Also ich sitz hier am Sonntagabend, das Licht ist schon ein bisschen gedimmt und ich hör aus dem Flur leise das Lachen von ein paar Kommilitonen, die gerade von ’nem kleinen Rave im Hinterhof erzählen. Die Stimmung ist irgendwie... verlockend, weißt du? Ich bin jetzt seit 6 Monaten clean – das fühlt sich immer noch ein bisschen surreal an, und manchmal, besonders wenn ich in der Mensa an meinem Kaffee vorbeigehe und das leise Summen der Gespräche über “den nächsten Trip” höre, krieg ich diese kleine Panik, das ich doch wieder “nur ein Mal” nachlegen könnte, um die “Energie” zu spüren.
Wie ich letztens in meinem Post über Meditation und Gebet geschrieben hab, versuche ich das jetzt echt als Ressource zu nutzen, statt zu flüchten. Ich setz mich ein paar Minuten hin, atme tief, mach ein kurzes Dhikr und denke an “inshallah” – das hilft ein bisschen, aber dann kommt das Bild von den bunten Lichtern, dem Beat, dem Gefühl, das Herz schlägt schneller, und ich frage mich, ob ich das nicht doch probieren sollte, nur um nicht das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. tbh, ich hab Angst, dass ich wieder in die alte Spirale gerate, und die Panikattacken kommen zurück, weil ich das Gefühl hab, die Kontrolle zu verlieren.
Habt ihr aus eurer Erfahrung Tipps, wie man den Drang zu MDMA im Sommerclub übersteht, ohne rückfällig zu werden? Oder vielleicht Rituale, die wirklich halten, wenn der Bass dröhnt und alle “nur ein Mal” sagen? Ich freu mich auf eure Gedanken, danke. 🙏
1 Antworten
niko_tilidin ·
@sarah_03 das mit den Panikattacken und dem Kontrolle-verlieren-Feeling kenn ich genau – war bei mir letztes Jahr, als ich dachte, ich brücke das mit einem Pillenkick und statt Kontrolle war ich gleich unfähig zu atmen. Dein Dhikr-Ritual klingt echt stärker als mein damaliges "Ich schaffe das alleine". Vielleicht hilft dir auch mal ne dicke Jacke drum, wenn der Bass kommt, und bewusst die Füße spüren, fest im Boden. Du atmest noch. 💪