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Öffentlich lesbarer Thread

Nach 39 Tagen clean – das erste Bier beim Uni-Event...

muss das hier grad loswerden. Ich steh gerade am Ausgang vom Mensa‑Festival und das Klirren von Bierdosen ist überall. Vor ein paar Stunden hab ich mich noch voll getraut, auf die Tanzfläche zu gehen, und die Musik hat mich fast vergessen lassen, dass ich seit einem Monat clean bin. Jetzt kommt die Frage: Soll ich jetzt wirklich ein Bier annehmen, weil es ja nur „ein kleiner Schluck“ ist und ich mich sonst total ausgeschlossen fühle? Ich hab mit meiner Therapeutin besprochen, dass ich soziale Situationen als riesen Trigger sehe, und ich seh schon, wie das Herz schneller schlägt, wenn jemand „Komm, ein Glas“ sagt. Trotzdem… ein bisschen Druck, nicht mehr ganz zu fehlen, spürt man überall. Wie handhabt ihr sowas? Nehmt ihr überhaupt was, wenn es nur „zum Anstoßen“ ist, oder bleibt ihr komplett trocken und erklärt das später? Ich will nicht wieder in alte Muster fallen, aber ich will auch nicht total abgehängt sein. 🙏
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