Öffentlich lesbarer Thread
Dieses ewige Verlangen nach der Zigarette nach dem Kaffee
Hey Leute,
ich sitze gerade hier mit meinem Morgenkaffee und irgendwie… es ist wieder da. Dieses komische Gefühl. Vor 5 Monaten hab ich aufgehört zu kiffen und auch den meisten anderen Mist. Nur das Rauchen, das ist irgendwie noch… da. Naja, fast. Ich hab jetzt seit ein paar Wochen die Nikotinpflaster drauf, und ehrlich gesagt, ist das auch nicht gerade mein neues Hobby. Aber jeden Morgen, wenn dieser erste Kaffee runtergeht, dann meldet sich diese alte Gewohnheit. Diese eine Zigarette, die alles irgendwie „rund“ gemacht hat. Kenn das noch jemand?
Ich hab ja neulich hier was über Koks als Funktionsdroge geschrieben, und das stimmt ja auch. Ohne den Kick fühlte ich mich oft wie ein Geist. Und diese Zigarette danach, das war wie das Ende einer Phase, die mir irgendwie Sicherheit gab. Jetzt bin ich clean, aber dieses Ritual… es ist echt hartnäckig. Ich frag mich manchmal, ob diese kleinen Laster einfach nur Lücken füllen wollen, die die großen Suchten hinterlassen haben. Oder ob das einfach nur die pure Gewohnheit ist, die so stark ist.
Ich meine, ich weiß ja, dass Rauchen nicht gut ist, das ist mir schon klar. Hab ich ja auch jahrelang im Club gemerkt, wie jeder Husten klingt. Aber warum ist gerade diese eine Zigarette nach dem Kaffee so ein Ding? Dieses Gefühl, wenn der Rauch in die Lunge zieht… ui, das ist schwer zu beschreiben. Das ist nicht der Kick von früher, aber es ist irgendwie… vertraut. Ein bisschen wie ein alter Freund, der einen immer versteht. Nur ein sehr ungesunder Freund halt.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, als er oder sie mit dem Rauchen aufhören wollte, nachdem andere Sachen weg waren? Wie habt ihr das mit den morgendlichen Ritualen gemacht, wenn die Kippe immer dazugehörte? Ich bin grad ein bisschen ratlos, ehrlich gesagt. Ist das nur eine Phase, die vorbeigeht, oder muss ich da jetzt richtig dagegen ankämpfen? Bin dankbar für jeden Tipp.
