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Öffentlich lesbarer Thread

Wie geht ihr mit der Angst um, wenn er zur Substitution geht

Ich sitz wieder an meinem Küchentisch, die Nachmittagssonne wirft lange Schatten über den Tisch und plötzlich steigt das alte, stechende Gefühl in meiner Brust auf, sobald ich sein Medikamentenplan seh. Vor ein paar Wochen hat er angefangen, Methadon zu nehmen, und ich dachte, das wäre das Ende des ganzen Chaos, aber irgendwie fühl ich mich jetzt noch unsicherer. Um ehrlich zu sein, ich habe mich total darauf gefreut, dass er endlich etwas Stabilität hat, doch die Angst, dass das alles wieder zusammenbricht, lässt mich kaum schlafen. Gestern war ich im Supermarkt, und das Telefon vibrierte – ein kurzer Text von ihm: „Bin heute bei der Klinik, alles gut.“ Ich hab sofort das Herz schneller schlagen gespürt, dann kam das alte Gedankenkreisen: Was, wenn er wieder ausbricht? Was, wenn die Substitution nur ein neuer Deckmantel ist? Ich weiß, dass ich nicht die Kontrolle habe, aber die Ohnmacht macht mich fertig. Meine Kinder fragen manchmal, warum Papa nicht mehr so oft zu Hause ist, und ich muss lächeln und sagen, er sei „im Behandlung“ – das fühlt sich wie Lügen an, nur dass ich jetzt die Lügen selbst erzähle, nicht er. Wie geht ihr mit diesen Momenten um, wenn das Telefon wieder vibriert und du plötzlich das alte Panikgefühl hast? Ich habe versucht, mir feste Zeiten zu setzen, wann ich ihn anrufe, aber dann… manchmal fühle ich mich einfach Ich würde mich freuen, wenn jemand von euch ein bisschen darüber reden könnte, wie ihr eure Grenzen schützt, ohne euch dabei komplett zu verlieren. ❤️
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