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Öffentlich lesbarer Thread

5 Tage clean – plötzlich drängt mich die Angst vor Opioid-Trigger im Job

Freitag, Abend, die Lichter vom Biergarten glitzern vom anderen Straßenseite und ich sitz hier im kleinen Flur meines Büros, weil ich heute noch nicht mal mehr das Licht im Wohnbereich anmachen will. Seit genau 5 Tage bin ich clean – kein Koks mehr, kein Schnaps bis zum Abgrund, und die Burnout-Diagnose liegt wie ein Schatten auf meinem Schreibtisch. Gestern hat mein Chef plötzlich das Thema „Performance‑Boosts“ aufgeworfen. Er meint, das Team soll für den nächsten Kunden‑Pitch noch ein bisschen extra Energie rausholen, und ein Kollege hat locker „Kokain‑Bohnen“ in die Runde geworfen, nur so als Sprichwort. Ich hab nur genickt, aber innerlich hab ich das Gefühl, als würde mich das ganze Büro plötzlich nach etwas suchen, das ich gerade nicht mehr habe. Und jetzt, wo das Wochenende vor der Tür steht, kriecht die Frage unaufhaltsam in mir hoch: Was, wenn ich bei einem After‑Work-Drink im Biergarten wieder das erste Mal das Bier und den schnellen Koks‑Kick gespürt hab? Oder schlimmer, was, wenn ich plötzlich ein Gespräch über Opioide am Tresen mitbekomme – das wäre für mich ein totaler Trigger, weil ich ja jetzt eher darüber nachgedacht hab, wie ich mich früher mit Tilidin „abgefedert“ hab, wenn der Stress zu hoch war. Ich hab das Gefühl, mein Körper versucht gerade, das Vakuum zu füllen, und ich weiß nicht, ob ich jetzt einfach wegdrücken soll oder ob ich das Ganze offen anspreche. Habt ihr irgendwo einen Weg gefunden, im Job solche “Performance‑Talks” zu umgehen, ohne gleich den ganzen Laden zu verraten, dass man clean ist? Oder ist das nur ein ewiger Balance‑Akt, bei dem man immer wieder Gefahr läuft, in alte Muster zurückzufallen? Bin gespannt, ob jemand hier schonmal so einen Druck im Büro gespürt hat und wie er damit klargekommen ist. ❤️
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