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Sonntagnachmittag, Pilztrip und das alte Herzklopfen – wie geht das

Moin zusammen, ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne knallt noch ein bisschen und ich denk dran, wie ich vor ein paar Wochen das erste Mal nach fast 9 Monaten clean ein kleines Gramm getrockneten Psilocybin probiert hab. War irgendwie ein Mix aus Neugier und dem Wunsch, endlich mal wieder was “natürliches” zu fühlen, weil das alte Koks‑Herzrasen jetzt nur noch in Erinnerungen lebt. Der Trip war nicht so wild wie die DXM‑Sachen, die ich mal gemacht hab, aber trotzdem ziemlich intensiv. Ich lag im Wohnzimmer, die Lichter wurden plötzlich zu flüssigen Farben und das ganze Zimmer hat angefangen zu atmen. Irgendwie war da diese tiefe Ruhe, die ich seit dem Absprung nicht mehr gekannt hab. Ich hab mich gefragt, ob das jetzt ein Zeichen ist, dass ich wieder lernen kann, mich ohne chemischen Turbo zu entspannen. Ein Problem: Nach dem Trip kam das alte „Herz‑Rasen“ zurück, nur weil ich an die Nächte mit Koks denken musste, die ich jetzt nicht mehr habe. Das war echt komisch, weil ich dachte, die Pilze würden das alles „heilen“. Tbh, ich weiß nicht, ob ich das richtig einordnen soll. Sollte ich das als guten Hinweis sehen, dass ich noch an meinem Umgang mit Stress arbeiten muss? Oder war das einfach nur ein Nebeneffekt des Trips, weil mein Körper noch nicht 100 % klar ist? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, dass nach einem Pilztrip alte Ängste oder das alte Herzklopfen wieder hochkommen? Und wie geht ihr damit um, wenn das nach dem Trip wieder ansteigt? Ich würde gern eure Meinungen hören, vielleicht gibt’s ja ein paar Tipps, wie man das besser verarbeiten kann, ohne gleich wieder zu alten Mustern zu greifen. Danke! 😊
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