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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn Substitution zum Stigma wird – kennt ihr das

Heute Mittag sass ich im wöchentlichen Treffen der NeelixberliN, und ploetzlich fiel das Wort „fast clean“ vom Tisch, als ich kurz meine 440 Tage Substitution erwaehnt hab. Die meisten nicken nur, aber ein paar Blicke wurden irgendwie kälter, als waere das ein Makel. Ich fuehl mich dann immer wieder zwischen „ich bin stabil“ und „ich bin immer noch ein Drogenkonsument“ hin‑und‑hergerissen. Das ist nicht nur in der Szene so, ich merk das sogar im Café, wenn jemand mich fragt, ob ich noch „raus“ bin. Wie geht ihr mit solchen Bemerkungen um? Gibt’s da Strategien, die nicht gleich das ganze Gespräch killen? Ich bin neugierig, weil ich selber oft nicht weiss, ob ich jetzt eher erklaeren oder schweigen soll. 😊
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