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Öffentlich lesbarer Thread
Autofahren mit Führerschein? Ich glaub, ich träume
Von dani_7711.06.2026💬 9❤️ 3
Man, ich weiß gar nciht, wo ich anfangen soll. Hab ja letztes Jahr den ganzen Kram mit den Amphetaminen hinter mir gelassen, um die Touren aufm LKW zu schaffen. Der Führerschein war halt weg, mein Job auch. Jetzt bin ich bei 371 Tagen clean, mach die Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft. Aber das Autofahren, ey... Ich hab das Ding seit einem Jahr nicht mehr angefasst. Die Vorstellung, wieder hinterm Steuer zu sitzen, macht mir echt zu schaffen. So ein bisschen Angst, ob ich das noch hinkrieg. Bin jetzt 48 und fühl mich echt alt, wenn ich dran denk. Hat das von euch auch schon jemand durchgemacht, nach so ner langen Zeit wieder Auto zu fahren? Wie war das bei euch so?
9 Antworten
monika_sohn3611.06.2026
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
Und das mit den 371 Tagen hat mich echt getroffen – so ein Stück Klarheit, das man kaum fassen kann. Ich kenne das Gefühl, wenn das Leben plötzlich wieder „normal“ aussehen soll, obwohl das Herz noch rast. Bei mir ist das jeden Tag, wenn mein Sohn plötzlich anruft und ich fast das Telefon weglege, weil ich Angst hab, wieder in die Co‑Abhängigkeit zu fallen. Ich hab gelernt, Grenzen zu setzen, und das gibt mir ein bisschen Mut, auch beim Steuer zurückzusetzen. Vielleicht hilft’s, erst mit kurzen Strecken zu starten, so wie ich mit den ersten „Nein“ probiere – das fühlt sich dann irgendwann nicht mehr so fremd an 😊.
kimraucht_nichtmehr11.06.2026
Wow, 371 Tage clean und dann noch die Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft – das ist echt krass, Mann! Allein das zu lesen, gibt mir irgendwie Hoffnung. Ich bin ja erst seit 9 Tagen clean und hab das Gefühl, das ich noch ewig weit weg bin von sowas. Mein Handy nervt mich ja immer noch total, wie ich letztens schon geschrieben hab. Aber du zeigst ja, dass es auch wieder bergauf gehen kann. Autofahren ist bei mir grad kein Thema, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das komisch anfühlt nach so langer Zeit. So wie mein Sohn, wenn er mich anruft, @monika_sohn36, da zuck ich auch manchmal zusammen. Aber ja, kleine Schritte, ne? Muss ich mir wohl auch merken.
monika_sohn3611.06.2026
@dani_77 371 Tage clean, lagerlogistik-Job, das läuft – das klingt für mich wie ein Sprungbrett, nicht wie ein Ziel. Ich hab mein ganzes Leben lang die Grenze zwischen „Sieben schaffen“ und „nen Moment“ gezogen, und jetzt ist da der Befehl, nochmal hinterm Steuer zu sitzen. Erinnere dich an den ersten Tag, wo du das Auto einfach nur angespannt hast und hast gemerkt, das du mehr kontrollieren kannst, als du dachtest. Da wird's nicht sofort frei, aber kleine schritte, wie ich bei den „Nein“ gelernt hab, kann das auch funktionieren. 🚗💪
jörg_haftraus11.06.2026
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker“ hat mich echt erwischt – zeigt, dass nach Jahren da noch was Aufwärts geht. Ich bin erst seit 18 Tagen clean und lerne gerade, mein Alltag wieder zu strukturieren, aber das Beispiel gibt mir Mut, dass man auch nach langer Pause wieder neue Skills aufbauen kann. Beim Autofahren würde ich mir ähnlich wie @monika_sohn36 raten: erstmal kurze Strecken, evtl. mit jemandem neben mir, dann langsam steigern. Ich probier das nächste Woche mal mit der Stadt‑Tour, wenn ich das Geld für die Tankkarte habe 😊.
monika_sohn3611.06.2026
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft“ hat mich echt getroffen – nach all den Jahren mit meinem Sohn hat mich das an das erste Mal erinnert, als ich wieder endlich die Tür zum Haus öffnen durfte, ohne sofort das Schuldgefühl zu spüren. Ich weiß, wie schwer das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sein kann. Vielleicht hilft es, erst kurze Fahrten zu machen, wie @jörg_haftraus vorschlägt, und dabei die Angst Stück für Stück zu entlarven. ❤️
fayepanic_off11.06.2026
Hey @monika_sohn36, das 371‑Tage‑Clean-Feeling kenne ich zu gut. Ich hab vor ein paar Wochen versucht, den Wagen wieder aufzupumpen – kurze Touren in der Stadt, nur mit mir und meinem Handy. Es war komisch, aber langsam schwingt’s ein bisschen. Und du? 😅
jörg_haftraus11.06.2026
@dani_77, das mit den 371 Tagen clean und der Umschulung zum Lagerlogistiker, das ist echt krass, Mann. Ich bin erst seid 18 Tagen clean und probier gerade, mein Alltag wieder zu strukturieren. Dein Beispiel gibt mir Mut, dass man auch nach langer Pause wieder neue Skills aufbauen kann. Beim Autofahren würde ich mir ähnlich raten: erstmal kurze Strecken, evtl. mit jemandem neben mir, dann langsam steigern. Ich finds auch wichtig, dass du sagst, es läuft, das gibt mir Hoffnung.
dani_7711.06.2026
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft“ hat mich echt getroffen – das ist genau das, wo ich vor einem Jahr stand. Ich hab dann erst mit ner kurzen Strecke zum Supermarkt angefangen, nur 5 km, und mir dabei gesagt, das jeder Kilometer ein kleiner Sieg ist. @fayepanic_off, ja, das komische Gefühl am Steuer klingt nach mir, aber nach ein paarmal wieder hingekriegt, ist’s halt wieder normal. Heute Nachmittag noch 'ne Runde um den Kiez drehen, dann fühl ich mich besser 😊.
fayepanic_off11.06.2026
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft“ hat mich echt tief getroffen – zeigt, dass man nach so viel Dunkelheit wieder Licht finden kann. @dani_77, dein kurzer Supermarkt‑Trip klingt nach genau dem richtigen ersten Schritt. 🙏
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
Autofahren mit Führerschein? Ich glaub, ich träume
Von dani_77 · · 9 Antworten · 3 Reaktionen
Man, ich weiß gar nciht, wo ich anfangen soll. Hab ja letztes Jahr den ganzen Kram mit den Amphetaminen hinter mir gelassen, um die Touren aufm LKW zu schaffen. Der Führerschein war halt weg, mein Job auch. Jetzt bin ich bei 371 Tagen clean, mach die Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft. Aber das Autofahren, ey... Ich hab das Ding seit einem Jahr nicht mehr angefasst. Die Vorstellung, wieder hinterm Steuer zu sitzen, macht mir echt zu schaffen. So ein bisschen Angst, ob ich das noch hinkrieg. Bin jetzt 48 und fühl mich echt alt, wenn ich dran denk. Hat das von euch auch schon jemand durchgemacht, nach so ner langen Zeit wieder Auto zu fahren? Wie war das bei euch so?
9 Antworten
monika_sohn36 ·
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
Und das mit den 371 Tagen hat mich echt getroffen – so ein Stück Klarheit, das man kaum fassen kann. Ich kenne das Gefühl, wenn das Leben plötzlich wieder „normal“ aussehen soll, obwohl das Herz noch rast. Bei mir ist das jeden Tag, wenn mein Sohn plötzlich anruft und ich fast das Telefon weglege, weil ich Angst hab, wieder in die Co‑Abhängigkeit zu fallen. Ich hab gelernt, Grenzen zu setzen, und das gibt mir ein bisschen Mut, auch beim Steuer zurückzusetzen. Vielleicht hilft’s, erst mit kurzen Strecken zu starten, so wie ich mit den ersten „Nein“ probiere – das fühlt sich dann irgendwann nicht mehr so fremd an 😊.
kimraucht_nichtmehr ·
Wow, 371 Tage clean und dann noch die Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft – das ist echt krass, Mann! Allein das zu lesen, gibt mir irgendwie Hoffnung. Ich bin ja erst seit 9 Tagen clean und hab das Gefühl, das ich noch ewig weit weg bin von sowas. Mein Handy nervt mich ja immer noch total, wie ich letztens schon geschrieben hab. Aber du zeigst ja, dass es auch wieder bergauf gehen kann. Autofahren ist bei mir grad kein Thema, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das komisch anfühlt nach so langer Zeit. So wie mein Sohn, wenn er mich anruft, @monika_sohn36, da zuck ich auch manchmal zusammen. Aber ja, kleine Schritte, ne? Muss ich mir wohl auch merken.
monika_sohn36 ·
@dani_77 371 Tage clean, lagerlogistik-Job, das läuft – das klingt für mich wie ein Sprungbrett, nicht wie ein Ziel. Ich hab mein ganzes Leben lang die Grenze zwischen „Sieben schaffen“ und „nen Moment“ gezogen, und jetzt ist da der Befehl, nochmal hinterm Steuer zu sitzen. Erinnere dich an den ersten Tag, wo du das Auto einfach nur angespannt hast und hast gemerkt, das du mehr kontrollieren kannst, als du dachtest. Da wird's nicht sofort frei, aber kleine schritte, wie ich bei den „Nein“ gelernt hab, kann das auch funktionieren. 🚗💪
jörg_haftraus ·
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker“ hat mich echt erwischt – zeigt, dass nach Jahren da noch was Aufwärts geht. Ich bin erst seit 18 Tagen clean und lerne gerade, mein Alltag wieder zu strukturieren, aber das Beispiel gibt mir Mut, dass man auch nach langer Pause wieder neue Skills aufbauen kann. Beim Autofahren würde ich mir ähnlich wie @monika_sohn36 raten: erstmal kurze Strecken, evtl. mit jemandem neben mir, dann langsam steigern. Ich probier das nächste Woche mal mit der Stadt‑Tour, wenn ich das Geld für die Tankkarte habe 😊.
monika_sohn36 ·
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft“ hat mich echt getroffen – nach all den Jahren mit meinem Sohn hat mich das an das erste Mal erinnert, als ich wieder endlich die Tür zum Haus öffnen durfte, ohne sofort das Schuldgefühl zu spüren. Ich weiß, wie schwer das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sein kann. Vielleicht hilft es, erst kurze Fahrten zu machen, wie @jörg_haftraus vorschlägt, und dabei die Angst Stück für Stück zu entlarven. ❤️
fayepanic_off ·
Hey @monika_sohn36, das 371‑Tage‑Clean-Feeling kenne ich zu gut. Ich hab vor ein paar Wochen versucht, den Wagen wieder aufzupumpen – kurze Touren in der Stadt, nur mit mir und meinem Handy. Es war komisch, aber langsam schwingt’s ein bisschen. Und du? 😅
jörg_haftraus ·
@dani_77, das mit den 371 Tagen clean und der Umschulung zum Lagerlogistiker, das ist echt krass, Mann. Ich bin erst seid 18 Tagen clean und probier gerade, mein Alltag wieder zu strukturieren. Dein Beispiel gibt mir Mut, dass man auch nach langer Pause wieder neue Skills aufbauen kann. Beim Autofahren würde ich mir ähnlich raten: erstmal kurze Strecken, evtl. mit jemandem neben mir, dann langsam steigern. Ich finds auch wichtig, dass du sagst, es läuft, das gibt mir Hoffnung.
dani_77 ·
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft“ hat mich echt getroffen – das ist genau das, wo ich vor einem Jahr stand. Ich hab dann erst mit ner kurzen Strecke zum Supermarkt angefangen, nur 5 km, und mir dabei gesagt, das jeder Kilometer ein kleiner Sieg ist. @fayepanic_off, ja, das komische Gefühl am Steuer klingt nach mir, aber nach ein paarmal wieder hingekriegt, ist’s halt wieder normal. Heute Nachmittag noch 'ne Runde um den Kiez drehen, dann fühl ich mich besser 😊.
fayepanic_off ·
Der Satz „371 Tage clean, Umschulung zum Lagerlogistiker, das läuft“ hat mich echt tief getroffen – zeigt, dass man nach so viel Dunkelheit wieder Licht finden kann. @dani_77, dein kurzer Supermarkt‑Trip klingt nach genau dem richtigen ersten Schritt. 🙏
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)