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Wie man sich im Alter mit eigenen Schwächen auseinandersetzt
Also, ich sag mal, ich bin jetzt seit 326 Tagen clean, und das ist echt krass für mich. Ich denke, ich hab mich in den letzten Monaten ziemlich gut mit meiner Sucht auseinandergesetzt, aber es gibt noch so viel, was ich nicht verstehe. Letzte Woche war ich mit meiner Partnerin beim Arzt, und wir haben über unsere Beziehung gesprochen. Sie hat gesagt, dass ich immer noch Probleme mit Intimität habe, weil ich so lange mit meiner Sucht beschäftigt war. Das hat mich echt überrascht, weil ich dachte, ich wäre weiter als das.
Ich meine, ich bin 62, und ich dachte, ich hätte alles gesehen und erlebt, aber es scheint, dass es noch so viel gibt, was ich lernen muss. Ich frage mich, ob andere hier ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Wie geht man mit den eigenen Schwächen um, wenn man älter wird? Ich hab gehört, dass viele Menschen in meinem Alter Probleme mit Erektionsstörungen oder anderen Dingen haben, aber ich will nicht nur über die körperlichen Dinge sprechen. Ich will wissen, wie man sich mit den emotionalen Aspekten auseinandersetzt.
Ich hab mich immer gefragt, ob es normal ist, dass man mit dem Alter immer noch so viel über sich selbst lernt. Ich dachte, ich wäre fertig mit dem Lernen, aber es scheint, dass das Leben immer noch Überraschungen bereithält. Ich würde mich freuen, wenn jemand hier seine Erfahrungen teilen könnte, weil ich echt keine Ahnung habe, wie ich mit all dem umgehen soll. Und, sag ich mal, es ist schon komisch, dass man mit 62 Jahren immer noch so viel über sich selbst lernt, aber ich denke, das ist Teil des Lebens, oder?
