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Wie gehst du mit dem Drang nach Pornos um, wenn der Stress wieder hochschießt
Also, ich sitz gerade nach der Vorlesung in der Mensa, die Kaffeemaschine glüht und mein Kopf ist voll von Paragrafen und dieser ständigen Angst, wieder in alte Muster zu rutschen. Seit etwa 5 Monaten bin ich clean von Cannabis, aber das Verlangen nach schnellen Reizen bleibt irgendwie da, besonders wenn ich mich überfordert fühl mich. Letzte Woche hatte ich wieder diesen Moment, wo ich das Handy aus der Tasche zog, und… dann fiel mir sofort die Frage ein, ob ich jetzt wirklich drauf klicken sollte oder lieber wieder meditieren.
Ich hab in den letzten Wochen versucht, das Gebet und ein paar Atemübungen als Anker zu nutzen, nicht weil ich muss, sondern weil es irgendwie beruhigend wirkt. Step by step, sagt meine Therapeutin ja, aber ich frage mich, ob das genug ist, wenn die Uni plötzlich 100 Seiten Stoff auf einmal verlangt. Manchmal, wenn ich das Handy in die Hand nehme, und das erste Bild auftaucht, fühl ich dieses alte Kribbeln – und dann kommt das Panikgefühl, weil ich Angst vor einer Psychose habe.
Habt ihr Tipps, wie ihr euch in solchen Momenten ablenkt, ohne sofort zum Porno zu greifen? Oder habt ihr vielleicht Rituale, die ihr nach dem Stress ausführt, damit das Gehirn nicht sofort nach dem schnellen Kick sucht? Ich probiere gerade, nach dem Studieren ein kurzer Spaziergang am Neckar zu machen und dann ein paar Verse zu rezitieren, inshallah hilft das. Am ende des tages will ich nicht nur überleben, sondern auch nicht mehr jedes Mal in die gleiche Falle tappen, und ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Ideen geben. 😊
