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Öffentlich lesbarer Thread
Wie halte ich mich von nächtlichen Pornomarathons fern, wenn die Langeweile plötzlich ko
Von tanja_nitazen_warnungvor 5 Std.💬 0❤️ 0
Mittwoch, Mittag – ich sitz gerade im kleinen Balkon von meiner Wohnung in Augsburg, die Sonne brennt ein bisschen, und ich denk dran, wie oft ich früher einfach bis in die frühen Morgenstunden durchgeklickt hab, wenn mir langweilig war. Wie ich letztens in meinem Post über das Testkit erzählt habe, habe ich gelernt, dass man erst mal den Auslöser kennen muss, bevor man was dagegen tun kann. Bei mir ist das meistens das „Ich hab nix zu tun“ oder das Gefühl, nach einem stressigen Tag einfach abzuschalten.
Ein kleiner Trick, den ich seit 11 Monaten clean probiere, ist das „5‑Minuten‑Rule“. Wenn das Verlangen steigt, stell ich mir sofort die Frage: „Was kann ich in den nächsten fünf Minuten tun, das nicht mit dem Bildschirm zu tun hat?“ Meist reicht ein kurzer Spaziergang zum nächsten Supermarkt, ein bisschen Dehnungsübungen oder das Aufräumen vom Kühlschrank – ja, das ist jetzt schon wieder mein bester Freund geworden. Ich hab mir auch eine App installiert, die nach 30 Minuten Nutzung automatisch den Zugang zu pornografischen Seiten blockiert, und dann zwingt mich die App, ein kurzes Tagebuch zu schreiben, warum ich das gerade gemacht hab. Das klingt vielleicht mega nervig, aber es zwingt dich, über das Verlangen nachzudenken, statt einfach nur zu konsumieren.
Ein weiterer Tipp, den ich für mich entdeckt hab: kleine schritte mit einem Buddy. Ich hab einem Freund aus der Drug‑Checking‑Community geschrieben, dass ich an meinem Pornokonsum arbeiten will, und wir checken gegenseitig, ob wir uns nicht in alte Muster reingelegt haben. Das gibt irgendwie ein bisschen Verantwortung, und das hilft mir, den Dr... musste das grad einfach mal rauslassen.
Wie halte ich mich von nächtlichen Pornomarathons fern, wenn die Langeweile plötzlich ko
Von tanja_nitazen_warnung · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Mittwoch, Mittag – ich sitz gerade im kleinen Balkon von meiner Wohnung in Augsburg, die Sonne brennt ein bisschen, und ich denk dran, wie oft ich früher einfach bis in die frühen Morgenstunden durchgeklickt hab, wenn mir langweilig war. Wie ich letztens in meinem Post über das Testkit erzählt habe, habe ich gelernt, dass man erst mal den Auslöser kennen muss, bevor man was dagegen tun kann. Bei mir ist das meistens das „Ich hab nix zu tun“ oder das Gefühl, nach einem stressigen Tag einfach abzuschalten.
Ein kleiner Trick, den ich seit 11 Monaten clean probiere, ist das „5‑Minuten‑Rule“. Wenn das Verlangen steigt, stell ich mir sofort die Frage: „Was kann ich in den nächsten fünf Minuten tun, das nicht mit dem Bildschirm zu tun hat?“ Meist reicht ein kurzer Spaziergang zum nächsten Supermarkt, ein bisschen Dehnungsübungen oder das Aufräumen vom Kühlschrank – ja, das ist jetzt schon wieder mein bester Freund geworden. Ich hab mir auch eine App installiert, die nach 30 Minuten Nutzung automatisch den Zugang zu pornografischen Seiten blockiert, und dann zwingt mich die App, ein kurzes Tagebuch zu schreiben, warum ich das gerade gemacht hab. Das klingt vielleicht mega nervig, aber es zwingt dich, über das Verlangen nachzudenken, statt einfach nur zu konsumieren.
Ein weiterer Tipp, den ich für mich entdeckt hab: kleine schritte mit einem Buddy. Ich hab einem Freund aus der Drug‑Checking‑Community geschrieben, dass ich an meinem Pornokonsum arbeiten will, und wir checken gegenseitig, ob wir uns nicht in alte Muster reingelegt haben. Das gibt irgendwie ein bisschen Verantwortung, und das hilft mir, den Dr... musste das grad einfach mal rauslassen.