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Ich will ehrlich sein, ich hatte gestern Abend den ersten "echten" Traum seid meiner Entwöhnung vom Kokain ❤️. Ich habe 11 Monate lang nachts nicht so richtig geschlafen, sondern nur ziemlich viel geträumt.
Traum? Eher so ein Albtraum, in dem ich mich in dem Raum befand, in dem mein Sohn geboren wurde, und plötzlich sah ich mich selbst, wie ich versuchte, ihn zu beruhigen, während er schrie. Aber diesmal saß ich nicht auf dem Bett, sondern neben ihm - und dann hörte er auf zu schreien, weil ich ihn einfach nicht beruhigen konnte. Ich kann nicht beschreiben, wie ich mich gefühlt habe, als ich aufwachte. Es war, als wäre ich tief in meinem Inneren noch immer in diesem Traum gefangen gewesen. Mir war so, als wäre der Traum nicht nur ein Traum, sondern dass ich tatsächlich in diesem Moment in dem Raum war, als alles noch viel schlimmer war... als ich mich selbst nicht beruhigen konnte. Es ist, als wäre ich immer noch verloren in meinen eigenen Albträumen.
Ich weiß, es klingt vielleicht ein bisschen verrückt, aber ich fühle mich einfach nicht sicher, ob ich noch "clean" bin, wenn ich solche Träume habe. Ich meine, ich habe 11 Monate lang nicht mehr getrunken, aber mein Gehirn scheint mich immer noch nicht aus dieser Falle zu befreien... und ich frage mich, ob es jemals geschehen wird.
Edit: sry, hab das eben nochmal gelesen, klingt vielleicht härter als gemeint.
