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Öffentlich lesbarer Thread

Gabapentin - meine Erfahrungen nach 10 Monaten ohne Alkohol

Also ich sitz gerade hier und überlege, wie ich meine Erfahrungen mit Gabapentin teilen kann, ohne dass es zu viel wird. Ich meine, ich hab letztes Jahr nach meinem Klinikaufenthalt angefangen, es zu nehmen, um meine Entzugserscheinungen zu lindern. Und ich muss sagen, es hat wirklich geholfen. Die Angstzustände und die Unruhe, die ich immer gefühlt hab, wenn ich versucht hab, mit dem Trinken aufzuhören, waren plötzlich viel erträglicher. Aber jetzt, nach 10 Monaten ohne Alkohol, frage ich mich, ob ich es noch wirklich brauche. Ich meine, ich hab mich so daran gewöhnt, es zu nehmen, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke. Aber ich will nicht abhängig von Medikamenten sein, ich will clean bleiben, nicht nur vom Alkohol, sondern auch von allem anderen. Ich habe angefangen, mich zu fragen, ob Gabapentin nicht vielleicht auch einen Teil meiner emotionalen Regulation übernommen hat. Ich meine, ich hab mich in den letzten Monaten echt gut gefühlt, aber ich weiß nicht, ob das an dem Medikament liegt oder an meiner eigenen persönlichen Entwicklung. Ich bin so verwirrt, ich weiß nicht, was ich tun soll. Soll ich es weiternehmen, oder soll ich versuchen, ohne es zu leben? Ich würde mich echt freuen, wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir raten könnte.
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