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Öffentlich lesbarer Thread
Wie lange kann man Koks wirklich als „Funktionsdroge“ verstecken?
Von sabrina_koksvor 7 Std.💬 0❤️ 0
kurzes update:
Ich sitz gerade mit nem Glas Wasser am Küchentisch, die Wohnung ist total still und draußen fällt das erste Regenlicht durch das Fenster. Vor 5 Monaten hab ich endlich den Entzug hinter mir gelassen, 163 Tage clean – das fühlt sich manchmal wie ein Wunder an, aber gleichzeitig wie ein ständiger Balanceakt.
In meinem alten Job als Barkeeperin war das Koks‑Ritual irgendwie zum „Boost“ geworden, wenn wir große Events geschmissen haben. Wir haben immer gesagt, das sei nur ein kleiner Kick, um die Energie zu halten, und keiner hat je nachgefragt, weil das hier in der Gastro‑Szene ja irgendwie normal wirkt. Ich hab mich gefragt, wie viele von euch in ähnlichen Berufen – Event‑Management, PR, sogar IT‑Support – das gleiche erlebt haben, ohne dass es jemand merkt.
Letztes Jahr, als ich wieder in einen 12‑Stunden‑Shift musste, dachte ich: „Ich brauch das Koks, sonst schaff ich das nicht.“ Und dann kam das Herzrasen, die Angst, das Gefühl, das der Körper nicht mehr mitspielt. Der Arzt hat dann das alles abgeklärt, und ich musste mich eingestehen, dass das hier kein harmloser Kick war.
Jetzt, nach ein paar Monaten, frage ich mich, ob ich überhaupt noch ohne das Adrenalin‑Dingchen klar komme, wenn mein neuer Job wieder voll durchstartet. Der Gedanke, wieder in diesen Rhythmus zu fallen, macht mir Angst, aber gleichzeitig fehlt mir irgendwie das „Feuer“, das ich früher hatte.
Wie geht ihr mit dem Druck um, wenn ihr das Gefühl habt, ihr müsst euch „funktionieren“ und dabei nicht in alte Muster zurückfallen? Ich mein, ist das nur meine Angst oder gibt's hier mehr von uns, die das erlebt... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
Wie lange kann man Koks wirklich als „Funktionsdroge“ verstecken?
Von sabrina_koks · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
kurzes update:
Ich sitz gerade mit nem Glas Wasser am Küchentisch, die Wohnung ist total still und draußen fällt das erste Regenlicht durch das Fenster. Vor 5 Monaten hab ich endlich den Entzug hinter mir gelassen, 163 Tage clean – das fühlt sich manchmal wie ein Wunder an, aber gleichzeitig wie ein ständiger Balanceakt.
In meinem alten Job als Barkeeperin war das Koks‑Ritual irgendwie zum „Boost“ geworden, wenn wir große Events geschmissen haben. Wir haben immer gesagt, das sei nur ein kleiner Kick, um die Energie zu halten, und keiner hat je nachgefragt, weil das hier in der Gastro‑Szene ja irgendwie normal wirkt. Ich hab mich gefragt, wie viele von euch in ähnlichen Berufen – Event‑Management, PR, sogar IT‑Support – das gleiche erlebt haben, ohne dass es jemand merkt.
Letztes Jahr, als ich wieder in einen 12‑Stunden‑Shift musste, dachte ich: „Ich brauch das Koks, sonst schaff ich das nicht.“ Und dann kam das Herzrasen, die Angst, das Gefühl, das der Körper nicht mehr mitspielt. Der Arzt hat dann das alles abgeklärt, und ich musste mich eingestehen, dass das hier kein harmloser Kick war.
Jetzt, nach ein paar Monaten, frage ich mich, ob ich überhaupt noch ohne das Adrenalin‑Dingchen klar komme, wenn mein neuer Job wieder voll durchstartet. Der Gedanke, wieder in diesen Rhythmus zu fallen, macht mir Angst, aber gleichzeitig fehlt mir irgendwie das „Feuer“, das ich früher hatte.
Wie geht ihr mit dem Druck um, wenn ihr das Gefühl habt, ihr müsst euch „funktionieren“ und dabei nicht in alte Muster zurückfallen? Ich mein, ist das nur meine Angst oder gibt's hier mehr von uns, die das erlebt... sorry, bin grad voll im kopfchaos.