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Öffentlich lesbarer Thread
Warum fällt mir das so verdammt schwer...
Von yvonne_koks_allein30.07.2026💬 1❤️ 1
Also, ich sitz hier gerade und denk darüber nach, wie ich es eigentlich geschafft hab, 27 Tage clean zu bleiben. Ich meine, es ist nicht wie ich das geplant hab oder so, aber ich bin einfach noch nicht wieder rückfällig geworden, und das ist schon mal was, oder? Aber trotzdem, ich hab heute Morgen wieder so einen totalen Blackout gehabt, weil ich mich gefragt hab, wie ich es eigentlich schaffe, ohne das Zeug zu leben. Ich meine, ich bin 42, alleinerziehende Mutter, und ich hab 8 Jahre lang mein Leben für diese Sucht geopfert. Und jetzt, wo ich clean bin, fühle ich mich wie ein totaler Versager. Ich hab keine Ahnung, wie ich mein Leben wieder aufbauen soll, ich hab keine Ahnung, wie ich mein Kind wieder zu mir holen soll, und ich hab keine Ahnung, wie ich mich selbst wieder finden soll. Ich fühle mich so leer und so verloren, und ich weiß einfach nicht, wie ich aus diesem Loch wieder rauskomme. Ich hab gedacht, dass es leichter wird, wenn ich clean bin, aber es ist einfach nicht so. Es ist, als ob ich in einem Albtraum gefangen bin, aus dem ich nicht aufwachen kann. Und ich frage mich, ob das immer so sein wird, oder ob es irgendwann leichter wird. Ich meine, ich höre immer, dass es Zeit braucht, und dass ich Geduld haben muss, aber ich hab einfach keine Geduld mehr. Ich will mein Leben zurück, ich will mein Kind zurück, und ich will mich selbst zurück. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich das schaffe. Ka, ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die so fühlt...
1 Antworten
fatima_pregabalin31.07.2026
Und ich sitz gerade, hat über den gleichen Moment nachgedacht, als du geschrieben hast: „27 Tage clean…“. Das klingt für mich wie ein winziger Sieg, aber voll daneben, was im Kopf danach rauskommt. Ich hab mich nach ein paar Monaten im Park von Dortmund so voll gefangen gefühlt – als ob die ganze Zeit nur ein grauer Nebel, den ich nicht wegdrängen kann. Ich kriege den Stoff auch nicht mehr, aber ich kann mich nicht fühlen, als würde ich wieder an die volle Kraft kommen. Es ist, als würde man immer im selben Tunnel laufen und das Licht am Ende bleibt spärlich. Ich hab das Gefühl, dass jeder von uns einfach erst mal diese Leere umarmen muss, bevor irgendeine neue Energie hineinfluten kann. Und die Familie? Ich hab gehört, sie wissen noch nichts – das macht die Last noch schwerer. Ich hoffe, wir finden uns doch irgendwann in einem dieser Stillmomente. 😊
Warum fällt mir das so verdammt schwer...
Von yvonne_koks_allein · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
Also, ich sitz hier gerade und denk darüber nach, wie ich es eigentlich geschafft hab, 27 Tage clean zu bleiben. Ich meine, es ist nicht wie ich das geplant hab oder so, aber ich bin einfach noch nicht wieder rückfällig geworden, und das ist schon mal was, oder? Aber trotzdem, ich hab heute Morgen wieder so einen totalen Blackout gehabt, weil ich mich gefragt hab, wie ich es eigentlich schaffe, ohne das Zeug zu leben. Ich meine, ich bin 42, alleinerziehende Mutter, und ich hab 8 Jahre lang mein Leben für diese Sucht geopfert. Und jetzt, wo ich clean bin, fühle ich mich wie ein totaler Versager. Ich hab keine Ahnung, wie ich mein Leben wieder aufbauen soll, ich hab keine Ahnung, wie ich mein Kind wieder zu mir holen soll, und ich hab keine Ahnung, wie ich mich selbst wieder finden soll. Ich fühle mich so leer und so verloren, und ich weiß einfach nicht, wie ich aus diesem Loch wieder rauskomme. Ich hab gedacht, dass es leichter wird, wenn ich clean bin, aber es ist einfach nicht so. Es ist, als ob ich in einem Albtraum gefangen bin, aus dem ich nicht aufwachen kann. Und ich frage mich, ob das immer so sein wird, oder ob es irgendwann leichter wird. Ich meine, ich höre immer, dass es Zeit braucht, und dass ich Geduld haben muss, aber ich hab einfach keine Geduld mehr. Ich will mein Leben zurück, ich will mein Kind zurück, und ich will mich selbst zurück. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich das schaffe. Ka, ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die so fühlt...
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fatima_pregabalin ·
Und ich sitz gerade, hat über den gleichen Moment nachgedacht, als du geschrieben hast: „27 Tage clean…“. Das klingt für mich wie ein winziger Sieg, aber voll daneben, was im Kopf danach rauskommt. Ich hab mich nach ein paar Monaten im Park von Dortmund so voll gefangen gefühlt – als ob die ganze Zeit nur ein grauer Nebel, den ich nicht wegdrängen kann. Ich kriege den Stoff auch nicht mehr, aber ich kann mich nicht fühlen, als würde ich wieder an die volle Kraft kommen. Es ist, als würde man immer im selben Tunnel laufen und das Licht am Ende bleibt spärlich. Ich hab das Gefühl, dass jeder von uns einfach erst mal diese Leere umarmen muss, bevor irgendeine neue Energie hineinfluten kann. Und die Familie? Ich hab gehört, sie wissen noch nichts – das macht die Last noch schwerer. Ich hoffe, wir finden uns doch irgendwann in einem dieser Stillmomente. 😊
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