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Ritalin im Studium - war das wirklich eine gute Idee...
Also, ich hab mich gefragt, ob ich nicht zu sehr in die falsche Richtung geschaut hab, als ich mit Ritalin angefangen hab. Ich meine, es war halt so, dass ich dachte, ich brauch das, um besser zu lernen, mehr zu schaffen, ich weiß nicht, irgendwie war ich überzeugt, dass ich das brauche, um mitzuhalten. Und jetzt, nachdem ich ein paar Monate clean bin, denk ich mir, ob das nicht alles nur ein großer Fehler war. Ich meine, ich war so überzeugt, dass ich das brauche, um zu funktionieren, und jetzt frage ich mich, ob ich nicht einfach nur eine Ausrede gesucht hab, um nicht wirklich mit mir selbst zu konfrontieren. Ich hab angefangen, über meine Erfahrungen nachzudenken, und ich bin irgendwie unsicher, ob ich nicht zu viel von mir selbst verlangt hab. Ich war so sehr darauf fokussiert, gute Noten zu bekommen, dass ich vergessen hab, auf mich selbst zu hören. Und jetzt, wo ich clean bin, merke ich, dass ich auch ohne Ritalin funktionieren kann. Es ist halt so, dass ich jetzt ein bisschen Angst habe, dass ich wieder in alte Muster verfalle, wenn ich nicht aufpasst. Also, ich frage mich, ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Wie habt ihr es geschafft, ohne Ritalin oder andere Stimulanzien zu studieren? Ich meine, ich will nicht wieder in diese Abhängigkeit zurückfallen, aber ich will auch nicht wieder in die alte Unsicherheit zurück. Ich denk, ich brauch einfach ein bisschen Hilfe, um mich selbst besser zu verstehen. Inshallah, ich find den richtigen Weg, step by step.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
